“Im Hafen ist ein Schiff sicher, aber dafür ist es nicht gebaut.”
(John Shedd)
Im zweiten Teil meiner Blogserie steht Hans-Peter Zimmermann und sein HPZ-Power-Blog im Mittelpunkt. Zu Hans-Peter möchte ich jetzt gar nicht so viel sagen. Ich habe ihm bereits einen ganzen Blogbeitrag mit dem Titel “Geld ist schön” gewidmet. Ich empfehle Euch, diesen Beitrag unbedingt zu lesen, falls Ihr ihn noch nicht kennen solltet. Ihr findet dort ein Video mit einem sehr interessanten Interview, welches Hans-Peter mit Prof. Dr. Robert Pucher vom Technikum Wien geführt hat und viele nützliche Links. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, eines seiner Bücher und einige hervorragende Audio-Files direkt herunter zu laden.
Etwas Neues gab es in letzter Zeit allerdings bei HPZ. Seit einigen Wochen nutzt Hans-Peter seine Autofahrten, um Video-Podcasts zu produzieren. Unter dem Titel “HPZ unterwegs” hat er bisher drei Episoden veröffentlicht. Diese gefällt mir besonders gut:
Welche Bedeutung hat das Eingangszitat für Dich?
Ein Schiff ist dazu gebaut, hinaus zu fahren und Erfahrungen zu sammeln. Dazu gehören auch Erfahrungen mit stürmischen Winden und hohem Wellengang. Am Ende des Lebens muss das Gefühl übrig bleiben, dass man etwas mit seinen Ressourcen angefangen hat. Wer die ganze Zeit im sicheren Hafen verweilt, wird dieses Gefühl nicht haben.
Für wen ist Dein Blog in erster Linie bestimmt?
Für Inhaberinnen und Inhaber von Kleinbetrieben und Therapie-Praxen.
Welchen Nutzen erhält man durch das Lesen Deines Blogs?
Er ist als Ergänzung zu meiner Homepage und meinem Newsletter gedacht und soll magazinartig das wiedergeben, was mich gerade bewegt.
Welche Situationen machen Dir in Deinem Beruf besondere Freude?
Wenn jemand, der schon damit gerechnet hat, ein Problem sein Leben lang mit sich zu schleppen, auf einmal davon befreit ist und die neuen Ufer sieht, die jetzt in seine Reichweite gelangen.
Was macht Deine Arbeit und das Angebot für Deine Kunden so außergewöhnlich?
Was man mir sagt: Mein angeblich einzigartiges pädagogisches Geschick, komplizierte Dinge sehr einfach zu vermitteln und Lernzeiten drastisch zu verkürzen.
Was ich weiss: Mein knallhartes Zielgruppen-Marketing, das für eine hohe Qualität der Teilnehmer sorgt und dadurch die Lernprozesse zusätzlich beschleunigt.
Welchen Stellenwert hat “Erfolg” in Deinem Leben?
Erfolg ist das A und O. Die Natur ist mein Vorbild: Eine erfolglose Blume kann ihre Aufgabe, die Menschen zu erfreuen, nicht erfüllen.
Eine erfolgreiche Blume schämt sich ihres Blühens nicht.
Was heißt “Glück” für Dich persönlich?
Glück ist ein Mosaik, das aus vielen kleinen Steinchen besteht, hellen und dunklen. Und das Gefühl des Glücks stellt sich nur ein, wenn man das Mosaik als Ganzes betrachtet.
“Jeder Mensch hat seine Berufung, die ihn aufwärts weist. Sein Talent ist der Ruf. Nach einer Richtung hin stehen ihm alle Wege offen. Seine Fähigkeiten sind eine schweigende Aufforderung, sich in deren Richtung immer wieder zu bewähren. Er kann sich ihnen nicht entziehen. Er gleicht einem Schiff auf einem Fluss. Er stößt auf beiden Seiten auf Hindernisse, nur auf einer einzigen nicht. Auf dieser ist jedes Hindernis hinweggeräumt und er gleitet ruhig über göttliche Tiefen hinaus ins Meer.”
(Ralph Waldo Emerson)
Das Jahr 2007 war bei mir von lebensverändernden Entscheidungen geprägt. In welche Richtung ich wollte, wusste ich ziemlich klar. Aber eine Fülle von Hindernissen bereiteten mir große Schwierigkeiten. Diese Worte von Ralph Waldo Emerson halfen mir zu erkennen, dass meine Schwierigkeiten nicht darauf hindeuteten, dass mein neuer Weg falsch wäre. Es ging eher darum, mich von einigen Dingen und Gewohnheiten aus meinem bisherigen Leben konsequent zu verabschieden.
Zum ersten Mal begegnete mir dieses Zitat Mitte der 90er Jahre. Ich fand es in dem Buch “Geld ist schön” von Hans-Peter Zimmermann. Dieses Buch gefiel mir recht gut, trotz seines provozierenden Titels - oder vielleicht sogar unter anderem gerade deshalb? Ich habe auch brav darin gearbeitet (es ist als Arbeitsbuch konzipiert mit vielen Seiten zum Ausfüllen) und einiges davon in meinem Leben umgesetzt. Ich muss zugeben, dass nicht alles so praktiziert habe, wie es in diesem Buch empfohlen wurde. Irgendwie bin ich nicht genug “dran geblieben”. Mit dem Autor hatte ich mich damals nicht weiter beschäftigt.
Ende 2006 suchte ich einige Informationen zum Thema “Hypnose” und stieß auf die Seite www.hpz.com bei Google. Neben den gewünschten Infos fand ich dort auch viele interessante Dinge über Erfolgs-Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung und Marketing. In den folgenden Wochen habe ich immer wieder diese Seite besucht, weil sie wirklich gute praxisbezogene Inhalte lieferte. Später schrieb ich mich in den Verteiler für den Newsletter ein. Der gefiel mir dann so gut, dass ich mir auch die früheren Letter angeschaut habe. Ich fing bei dem ältesten an und arbeitete mich bis zu den gegenwärtigen durch. Dafür benötigte ich mehrere Wochen.
Lange Zeit bemerkte ich überhaupt nicht, dass der Schreiber des Newsletters der selbe Hans-Peter Zimmermann war, von dem ich bereits ein Buch gelesen hatte. Inzwischen konnte man sich seinen Bestseller “Geld ist schön” sogar kostenlos zum downloaden. Ihr möchtet das Ebook auch gerne geschenkt haben? Dann klickt einfach hier mit der rechten Maustaste und dann auf “Ziel speichern unter…”.
Dann las ich vom “HPZ Power-Podcast”. Für diejenigen, die nicht wissen, was ein “Podcast” ist: Es handelt sich um Tondokumente, die man sich im Internet herunterladen kann. Mittels RSS-Feed könnt Ihr Euch einen bestimmten Podcast abonnieren und bekommt so immer automatisch die neuesten Episoden. Am besten funktioniert es mit dem Programm iTunes von Apple (läuft auch unter Windows). Wie das genau funktioniert erklärt Euch Hans-Peter Zimmermann hier. Wenn Ihr sowieso schon auf seiner Seite seit, könnt Ihr Euch auch gleich seinen “Power-Letter” abonnieren. Empfehlenswert ist auch sein HPZ-Power-Blog.
Der HPZ Power-Podcast enthält so viele gute Folgen, dass ich sie gar nicht alle aufzählen kann. Ich beschränke mich auf die Episoden, die mich am meisten begeistert haben:
Hans-Peter hat einige Gespräche mit seinem damaligen Nachbarn Dr. Stephan Wehowsky geführt. Wehowsky ist promovierter Theologe, außerdem Philosoph, Publizist, Konfliktforscher und Kommunikator für Sicherheitsthemen. Zwei überaus kompetente Leute treffen aufeinander, unterhalten sich und das Ergebnis ist ein genialer Dreiteiler. Falls Ihr iTunes noch nicht herunter geladen habt, könnt Ihr diese Episoden auch direkt anhören. Klickt auf den blauen Titel und es geht sofort los.
Zwei weitere Episoden mit Stephan Wehowsky drehen sich um das Thema “Geld”. Diese Folgen sind nicht weniger faszinierend, als “Führung durch das Leben”. Apropos Geld - das schon erwähnte Buch “Geld ist schön” gibt es auch als kostenloses Hörbuch. Wenn Ihr den HPZ Power-Podcast abonniert, findet Ihr in sechs Folgen das komplette Buch mit zusätzlichen akustischen Anmerkungen. Das verlinke ich Euch jetzt aber nicht, denn Ihr sollt auch selbst was für Euer Glück tun.
Die Gespächspartner der folgenden Episode, Prof. Dr. Robert Pucher, Informatik-Professor am Technikum Wien und Dr. Ullrich Glaser aus Peiting, sind ebenfalls genial. Folgende Fragen werden diskutiert: Kann ein Mensch mit seinen Gedanken den Zufall beeinflussen? Ist die Behauptung, dass der Glaube Berge versetzt, auch wissenschaftlich haltbar? Könnte man das Phänomen des Erfolgs physikalisch-mathematisch untersuchen?
Wer dieser Dr. Hans-Peter Zimmermann ist, darüber habe ich bewusst nichts erzählt. Ich denke, dass kann er selbst viel besser. Im Gespräch mit Frank Obels erfahrt Ihr seinen Werdegang und viel über seine Denkweise. In der zweiten Hälfte gibt es außerdem einiges über effektives Marketing und Unternehmenserfolg zu lernen.
Zum Abschluss habe ich für Euch noch ein richtiges Schmankerl. Diese Folge ist im HPZ Power-Podcast als normale Audio-Episode #33 erschienen. Das gleiche gibt es noch einmal als Video bei You Tube, wo Hans-Peter Zimmermann einen eigenen Kanal hat. Gesprächspartner ist wieder einmal Prof. Dr. Robert Pucher. Wunschbücher wie “The Secret” von Rhonda Byrne oder “Bestellungen beim Universum” lösen gegenwärtig geradezu einen Hype aus. Halten die Theorien dieser Bücher einer wissenschaftlichen Prüfung stand, oder ist alles nur “Bullshit im Universum”, wie Hugo Egon Balder sich ausdrückt? Ich selbst habe eine Menge Literatur dieser Art gelesen und an vielen angeregten Diskussion teilgenommen, unter welchen Voraussetzungen dieses Wünschen funktioniert und wann nicht. So gute Statements wie die von Robert Pucher hatte ich bisher allerdings noch nie gehört. Viel Spaß bei einem aufschlussreichen Gespräch um ein spannendes Thema!
Mein siebenjähriger Sohn Tom Luca und ich waren im Kino. “Soll ein ganz lustiger Trickfilm sein, genau das richtige für meinen Junior”, dachte ich. Ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass mich der Film dermaßen begeistert. Für mich ist “Kung Fu Panda” bisher eindeutig der “Film des Jahres”. So entschloss ich mich, meine Gedanken zum Film in diesen Blog zu schreiben.
Am nächsten Abend hörte ich mir ein paar Podcasts an. Es kommt vor, dass ich einige der neuen Episoden erst Tage oder sogar Wochen nach ihrem Erscheinen höre. Das war auch mit der Folge # 468 von “Schlaflos in München” der Fall. Annik Rubens gab dort eine kurze Beschreibung des Filmes und bezeichnete ihn ebenfalls als ihren “Film des Jahres”. Der charmanten Stimme von Annik zu lauschen, macht mir immer wieder Spaß. Wenn Ihr wissen möchtet, wie man einen Podcast abonniert (kost nix), klickt bitte hier. Da landet Ihr auf Anniks Webseite, wo alles erklärt wird. Auf jeden Fall motivierte mich ihr Statement zusätzlich zu diesem Beitrag.
Einen weiteren Tag später schaute ich nach, was sich in letzter Zeit bei meinen Blog-Favoriten getan hat. Ich fiel fast vom Stuhl, als ich einen sehr inspirierenden Blog-Eintrag über Kung Fu Panda im coach-your-self.tv von Martin Weiss fand. Unabhängig von diesem fantastischen Artikel, ist der Blog von Martin wirklich empfehlenswert. Es lohnt sich außerdem, die Seiten mit den Video-Interviews durchzustöbern und sich in seiner Lounge anzumelden (kost auch nix).
Denjenigen, die den Film noch nicht gesehen haben, kann ich nur empfehlen: geht rein - ob mit oder ohne Kinder. Ihr solltet nur entscheiden, ob Ihr diesen Text jetzt oder später lesen wollt. Vielleicht ist der Film nicht mehr so spannend, wenn Ihr schon vorher das meiste wisst.
Nun zum Film: Der Panda, ein überragend kämpfender Kung Fu Meister, besiegt in atemberaubender Kampfkunst seine Gegner. Aus dieser Szenerie wird man brutal herausgerissen und landet in der bitteren Realität - alles war nur ein Traum. Der Panda geht seiner üblichen Arbeit nach. Als Nudelkoch in der Küche seines Adoptivvaters ist er nicht sonderlich glücklich. Sein Daddy, eine Gans, wünscht sich von Herzen, dass sein Junge einmal in seine Fußstapfen tritt und sein Restaurant übernimmt. Eines Tages würde er ihm auch die geheime Zutat verraten, die seine berühmte Nudelsuppe so beliebt und erfolgreich macht.
Durch einige lustige Verwirrungen und Zufälle wird er vom alten, weisen Kung Fu Großmeister, der Schildkröte Oogway, zum Drachenkämpfer auserkoren. Sein Auftrag besteht darin, den gefährlichen Schneeleoparden Tai Lung zu besiegen. Kung Fu Meister Zifu soll innerhalb weniger Tage den Panda zu einem Kämpfer auszubilden, der dieser Aufgabe gewachsen ist. Das ist Angesichts von Pandas Tollpatschigkeit ein hoffnungsloses Unterfangen. Die fünf besten Schüler von Zifu scheiterten alle an der Überlegenheit von Tai Lung, und ausgerechnet dieser dicke, kurzatmige Panda soll es jetzt richten.
Eine Szene zeigt sehr deutlich Zifus besonderen Schmerz. Tai Lung ist bei ihm aufgewachsen und wurde seit frühester Kindheit von ihm trainiert. Er sollte einmal der Drachenkämpfer werden, aber Oogway sah die Dunkelheit in seinem Herzen. Das erinnert schon irgendwie an Darth Vader und Yoda aus Starwars. Als Tai Lung der Zugang zur geheimen Drachenrolle verwehrt wird, zeigt er sein wahres Gesicht und greift Zifu an. Nur Oogways Eingreifen bewahrt Zifu vor dem Tod. Er liebte Tai Lung über alles und erfährt durch diese furchtbare Wandlung die bittersten Enttäuschung seines Lebens. Diese Szene beginnt am Ende von Part 2/3 und wird in Part 3/3 fortgesetzt.
Kung Fu Panda Part 2/3 (engl.)
Kung Fu Panda Part 3/3 (engl.)
Lange Zeit hat sich Zifu dagegen gewehrt, den Panda zum Kämpfer auszubilden. Doch Oogway machte ihm noch einmal sehr eindringlich deutlich, er müsse seine Mission erfüllen und glauben. Anschließend war Zifu bereit, den Panda zu trainieren. Die folgende Szene, diesmal auf deutsch, zeigt in humorvoller Art, wie das vor sich ging.
Der Panda kann jetzt kämpfen. Aber niemand glaubt so richtig daran, dass er eine Chance gegen den übermächtigen Tai Lung hat. Doch es gibt noch eine Hoffnung: die schon erwähnte Drachenrolle. Es ist ein geheimes Dokument, welches schon seit Jahrzehnten im Tempel aufbewahrt wird. Keiner darf auch nur einen Blick hineinwerfen. Es birgt das Geheimnis unzerstörbarer Macht, und nur der Drachenkrieger ist würdig, es zu lesen. Zifu hat die Hoffnung, dass dieses Geheimnis dem Panda Kräfte und Macht verleiht, die ihn Tai Lung ebenbürtig machen.
Wie sieht es mit Dir aus? Träumst Du auch von einem Leben voller Glück, Liebe, Erfolg und Wohlstand? Vielleicht bist Du ja auch auf der Suche nach dem Geheimrezept, welches Dich zur Veränderung, Befreiung und Erlösung aus Deinen nicht wünschenswerten Zuständen herausbringt. Stell Dir vor, jemand würde Dir die geheime Zutat für das alles verraten. Du kannst Dein Leben anschließend so leben, wie Du es Dir immer schon gewünscht hast. Hört sich gut an - oder?
Zurück zum Film: Der Panda öffnet die Rolle. Er schaut, was darin geschrieben steht und sieht - nichts. Waaaaas? Das gibt es doch nicht! Da steht überhaupt nichts drin! Das Einzige, was man in der Rolle sieht, ist das gespiegelte Gesicht des Pandas. Aber es kommt noch schlimmer.
Der Panda und Meister Zifu sind völlig fertig. Kein Geheimnis, keine neue Macht, keine Erlösung, alles bleibt wie es ist. Die beiden beschließen, ihren Heimatort zu evakuieren und vor Tai Lung zu fliehen. Obwohl Pandas Ziehvater rein äußerlich Mitgefühl wegen des zerplatzten Traumes seines Jungen zeigt, freut er sich insgeheim. Endlich wird Panda sein Nachfolger. Jetzt ist es an der Zeit, seinem Sohn die geheime Zutat seiner magischen Nudelsuppe anzuvertrauen. Die Spannung steigt - Stille! “Es gibt keine geheime Zutat.” Das kann doch alles nicht wahr sein! Was soll das denn jetzt? “Allein, dass die Leute glauben, es gäbe etwas Besonderes an der Suppe, macht die Suppe besonders.” Also ein typischer Placebo-Effekt. Die Wirkung entsteht durch den Glauben an die Wirkung. Die Geheimzutat macht die Suppe leckerer, obwohl es keine geheime Zutat gibt.
Liebe Leute, ich behaupte, es gibt doch eine geheime Zutat. Wir finden Sie im genannten Placebo-Effekt verborgen. Es ist die Zutat, die dem Panda am Ende doch den Sieg bringt. Schon Jesus sagte: “Dem der glaubt, sind alle Dinge möglich.” Bezogen auf unsere Geschichte kann man es nicht besser ausdrücken als Martin Weiss:
“Vielleicht sind wir wirklich ein bisschen Panda und haben große Träume und (!) suchen da draußen nach der Drachenrolle.
Und was passiert…
… wenn wir aufhören, woanders zu suchen?
Keinem Geheimrezept mehr hinterher laufen?
Und uns stattdessen auf das besinnen, was wir wirklich haben.