Es ist leise geworden in der alten Barockkirche des Weilburger Schlosses. Das Publikum schweigt gespannt.
Plötzlich, wie aus dem Nichts, erklingen zarte Klarinettentöne. Fast nicht zu hören. Der Meister kommt. Giora Feidmann, jüdischer Musiker von Weltrang, hat die Kirche beinahe unbemerkt durch eine Seitentür betreten. Giora Feidmann, der auf seinem Instrument lachen und weinen, flüstern und schreien kann. Heute flüstert er. Und deshalb hört ihn das Publikum fast nicht.
Ein paar hundert Meter entfernt findet ein lautes Open-Air-Konzert mit ganz anderen Tönen statt. Schlichte Schlager mit tumben Texten. Erst jetzt, wo es still geworden ist, sind sie so richtig zu hören. Giora Feidmann zögert, bricht ab und verlässt die Kirche. Was jetzt? Ist das Konzert zu Ende, noch bevor es eigentlich begonnen hat? Doch dann kommt er zurück. Beginnt erneut zu spielen. Leise. Flüsternd. Und allmählich drängen seine leisen Töne die laute Musik der Umgebung in den Hintergrund.
Am Ende dieses Eröffnungsstücks brandet kräftiger Applaus. Der Klarinettist tritt ans Mikrofon und entschuldigt sich wegen des doppelten Anfangs. “Ich hatte keine Konkurrenz erwartet!”, sagt er augenzwinkernd. Das Publikum schmunzelt erleichtert. Und dann sagt er einen Satz, der lange in mir nachklingt: “Die Stille des Tempels ist stärker als der Lärm der Welt.”
Zur Ehren dieses großartigen Musikers, der vorletzte Woche 75 Jahre alt wurde, gibt es nun noch einen Konzertausschnitt, der ihn von seiner humorvollen Seite zeigt.
„Deutschland ist meine Heimat, überhaupt keine Frage. Ja, ja, ja. Ich bin Jude, aber wenn ich spiele, bin ich Musiker. Sie und ich, wir waren nicht beteiligt am Desaster der Vergangenheit. Warum sollten wir dafür büßen? Wir übernehmen die Verantwortung, wir arbeiten zusammen.”
Giora Feidmann in einem Interview mit der Jazzzeitung
Die Welt trauert um eine Gitarrenlegende. Vorgestern ist Gary Moore tot in seinem Hotelzimmer an der spanischen Costa del Sol aufgefunden worden. Es heißt, er wäre in den frühen Morgenstunden im Schlaf verstorben.
Ich habe Gary 1997 bei einem Konzert in München erlebt und erinnere mich gerne an so geniale Hits wie “Still got the Blues“, “Walking by myself“, “The Loner“, oder diesen fantastischen Song hier:
Ein grandioser Sänger hat den diesjährigen Wettbewerb “Supertalent” gewonnen. Der 57jährige Freddy Sahin-Scholl hat eine besondere Fähigkeit: Er kann seine Stimme vom tiefen Bariton bis zum hohen Sopran umschalten und so quasi mit sich selbst ein Duett singen. Sein Auftritt beim Finale schlug ein wie eine Bombe. Mit seinem selbst komponierten Lied “Carpe Diem” zog er die Zuschauer in den Bann und wurde so zum verdienten Sieger.
Der gelernter Krankenpfleger war schon vorher seit einigen Jahren in Sachen Musik unterwegs. Er vertonte Gedichte von Markus Lüpertz, sowie Texte der Sängerin Cae Gauntt und trat auch schon bei einer Veranstaltung für die UNESCO auf.
Freddy hatte anfangs überhaupt nicht vor, am Casting zum “Supertalent” teilzunehmen. Ein Bekannter, den er seit zehn Jahren nicht mehr gesehen hatte, rief ihn an und musste ihn dafür regelrecht breitschlagen: “Es ist für mich eine Herzenssache, ich bin dein größter Fan. Du musst da hin, das ist ein Auftrag. Am nächsten Sonntag ist das letzte Casting in Köln. Wenn du da nicht hinkommst, dann hole ich dich um sechs Uhr mit meinem Auto ab.”
Die Juroren waren schon bei der vorangegangenen Sendungen begeistert. Dieter Bohlen lobte ihn überschwänglich: “Freddy, du bist ein Supertalent! Diese Gabe hast nur du. Mit dieser Begabung könntest du auf der ganzen Welt singen!”, und Bruce Darnell meinte “Du bist nicht von diesem Planeten!”
Ein kleiner Wermutstropfen war das Ende der Übertragung einer tollen Show. Nachdem Freddy als Sieger bekanntgegeben wurde, durfte er noch einmal seinen Siegertitel singen. Diese Zugaben sind immer sehr emotional. Viele erinnern sich gerne an den tollen Sieg von Lena beim Eurovision Song-Contest. Stellt Euch mal vor, die Übertragung wäre abgebrochen worden, bevor Lena die Wiederholung ihres Titels beendet hätte. Es hätte nur so von Protesten gehagelt.
Aber genau das ist bei Supertalent geschehen. Der Song war noch gar nicht zu Ende und RTL schaltet einfach ab. So manche Zuschauer hätten sicherlich noch gerne miterlebt, wie Freddy seine Frau umarmt, seine Freunde ihm gratulieren, oder ähnliche bewegende Szenen. Stattdessen hat man sofort und ohne Vorwarnung auf so eine bescheuerte Comedy-Sendung geschaltet. Das war ein emotionaler Bruch. Ich hätte mir da mehr Fingerspitzengefühl der Verantwortlichen von RTL gewünscht.
Aber nichts desto trotz war es eine gelungene Veranstaltung mit vielen guten Kandidaten und einem hervorragenden Sieger. Jetzt könnt Ihr Euch gerne zurücklehnen und “Carpe Diem” genießen:
In meinem Beitrag “Warum der Erfolg immer wieder verhindert wird” habe ich beschrieben, warum wir nicht in einer Leistungsgesellschaft leben. Wenn Du viel Geld verdienen möchtest, dann ist Deine eigene Leistung im Wesentlichen schnurzpiepegal. Viel wichtiger ist die Wirkung, die Du erzielst. Warum in diesem Zusammenhang Deine Positionierung eine große Rolle spielt, erläutert diese kleine Geschichte:
Joshua stand mit seiner Violine in einer Washingtoner U-Bahn-Station und spielte eine Dreiviertelstunde lang wundervolle Musik. Die Situation war allerdings so, dass die meisten Menschen diese vorzüglich Kunst nicht zu schätzen wussten. In diesen 45 Minuten liefen 1097 Leute an ihm vorbei, davon warfen 27 Personen etwas Trinkgeld in seinen offenen Geigenkasten und nur sieben Menschen blieben stehen und hörten seiner Musik wirklich zu. Joshua verdiente in 45 Minuten insgesamt 32 Dollar.
Szenenwechsel: Symphonie-Hall in Boston - ausverkauft! Jeder Platz hat mindestens 100 Dollar gekostet. Das Orchester setzt ein und dann spielt der Meister mit seiner Stradivari im Wert von 2 Millionen Euro und verzaubert das Publikum. Er ist ein Genie! Die Zuschauer wissen das und würdigen seinen grandiosen Auftritt mit entsprechenden Ovationen.
Was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Situationen? Das Können? Die Qualität der Musik? Nein, der Hauptgrund besteht in der Positionierung! Es handelt sich in beiden Szenen nämlich um ein und denselben Musiker. Was die Menschen in der U-Bahn-Station nicht wussten: Es handelte sich um ein Experiment! 3 Tage, nachdem Joshua Bell in der ausverkauften Symphony-Hall in Boston auftrat, spielte er mit seiner Stradivari in der Washingtoner U-Bahn-Station wie ein ganz normaler Straßenmusiker.
André Loibl hat in seinem Blog “Change Now!” darüber geschrieben. Hier ist ein Auszug seines Artikels:
Wenn Joshua Bell in der Philharmonie spielt, dann ist er ganz klar der Star des Abends. Das ist eine eindeutige Positionierung. Er ist gekleidet wie der Star und die Menschen erwarten die Performance eines Stars. Sie haben eine ungefähre Vorstellung davon, wie so ein Violinen-Star klingen sollte. Zumindest Menschen „aus der Szene“ wissen das.
Die Menschen kennen wahrscheinlich sogar eine Menge der Stücke, die Joshua Bell spielen wird: Bach, Schubert und die anderen üblichen Verdächtigen. Die Menschen in der Philharmonie erwarten eine großartige Performance. Und die bekommen sie auch.
Wenn Joshua Bell ein Konzert spielt, dann hat er die Positionierung eines Stars – und die Leute erwarten von ihm, dass er der Star ist.
Doch wenn er in der U-Bahn spielt, dann hat er definitiv keine Positionierung als Star. Das ist der Unterschied zwischen $ 100,- pro Sitz in der Philharmonie und $ 32,- Trinkgeld.
Natürlich musst Du gut sein. Du brauchst vielleicht sogar Talent. Auf jeden Fall eine große Menge Ausdauer und Disziplin, um in der Symphony Hall in Boston spielen zu können. Oder in der Kölner Philharmonie (da ist Joshua Bell am 22. Dezember 2010.) Da kommst Du nicht einfach so hin. Du musst wirklichgut sein.
Das ist die Voraussetzung, um in solchen Sälen wie der Kölner Philharmonie spielen zu können.
Aber nur dadurch, dass Du gut bist, kommst Du auch nicht da hin.
Es gibt tausende von Menschen, die sind so talentiert, die sind so gut - und bekommen einfach nicht die Beachtung, die sie verdient haben. Vielleicht kennst Du sogar solche Menschen in Deinem Umfeld? Oder vielleicht ist Dir so ein Mensch sogar noch näher? Vielleicht schaut er Dich auf morgens im Spiegel an?
Egal, in welchem Business Du Dich bewegst, oder welchen Beruf Du ausübst - Deine Positionierung spielt eine riesige Rolle. Wo siehst Du Dich selbst? Wo stellst Du Dich selber hin?
Wahrscheinlich fragst Du Dich jetzt: Ja, aber wie kann ich es denn anstellen, von den anderen als die Autorität in meinem Gebiet angesehen zu werden? Wie kann ich der „Star“ werden?
Das ist eine Mischung aus der Anwendung bestimmter Methoden und Deinem Fingerspitzengefühl. Vielleicht kann man sogar sagen, es mischt sich ein klein wenig Kunst in die Business Methoden.
Das wichtigste ist, dass Du erkennst, dass Dein Expertenstatus nichts ist, was jemand Dir gibt. So viele Menschen warten darauf, dass sie „entdeckt“ werden. Sie warten darauf, dass jemand kommt und sagt:
„So, hiermit erkläre ich Dich zum Experten auf Deinem Gebiet. Du bist jetzt die Autorität, hiermit mache ich Dich zum Star.“ Am besten schwingt derjenige dann noch einen Zauberstab – oder sieht aus wie Dieter Bohlen.
Das wird nicht passieren.
Vielleicht passiert 0,5% der Menschen – nach Jahren, dass sie entdeckt werden, weil sie einfach so gut sind. Doch im Normalfall bleiben all diese Talente unentdeckt.
Es ist also an Dir, aktiv zu sein und Dir Deinen Experten-Status aufzubauen. Die gute Nachricht ist, das ist machbar! Nicht immer einfach – und es passiert auch nicht über Nacht, aber es ist machbar.
Am allerwichtigsten ist, dass Du diese Veränderung in Deinem Denken machst. Dein Expertenstatus ist nichts, was Dir jemand gibt, sondern etwas, das Du kreierst. Dadurch, wie Du Dich positionierst.
Natürlich musst Du gut sein – aber das ist ja die Voraussetzung dafür, Experte auf Deinem Gebiet zu werden. Das bedeutet, Du musst den Menschen einen echten Mehrwert geben. Egal ob auf der Violine – oder in etwas völlig anderem.
Denn als Experte, als „der Star“ hast Du nicht nur den Vorteil, dass Du mehr Geld verdienst – Du kannst Deine Message (Deine Botschaft) auch an viel mehr Menschen herausgeben. Du erreichst viel mehr Leute.
Wenn Du also mehr Erfolg haben willst (wie auch immer Erfolg für Dich aussieht), dann sei nicht nur gut – wie gesagt, das ist die Voraussetzung – sondern positioniere Dich auch als der Experte auf Deinem Gebiet. Wenn Du gut bist, dann nimm diese Position auch für Dich in Anspruch.
Du musst es nur selbst tun – es wird niemand kommen und Dich zum Experten „ernennen“. Wann glaubst Du bist Du gut genug? Und was wäre, wenn Du schon gut genug wärst? Und was wäre, wenn Du all das lernen würdest, um wirklich der Beste zu sein? Wenn Du Dich ständig weiterbilden würdest, permanent trainieren? Wärst Du dann gut genug, um der Experte zu sein? Worauf wartest Du dann noch?
Wenn Du den kompletten Beitrag von André lesen möchtest, dann klick einfach hier.
Und jetzt gibt es für Geniesser noch zwei Videos von Joshua Bell - einmal klassisch und einmal ziemlich cool:
Diesen Artikel zu schreiben, hat für mich als Musikfreak einen besonderen Reiz. Die qualitativ hervorragenden Lautsprechersysteme, die Bowers & Wilkins entwickelt, produziert und vertreibt, sind allerdings nicht der einzige Grund dafür. Am 25. Oktober 2008 findet im Gerry Weber Event & Convention Center, Halle (Westf.) das jährliche Rhythm’n'Blues Festival statt.
Das ostwestfälische Unternehmen B & W Germany Group GmbH, Halle (Westf.) ist eine Tochtergesellschaft der englischen B&W Group Ltd., einem weltweit anerkannten Hersteller und Vertrieb von Premium-Lautsprechersystemen und anderen Produkten der High-End-Unterhaltungselektronik. Die B&W Group Germany GmbH als deutsche Vertriebstocher versorgt vom Standort Halle/Westfalen aus ein selektives Distributionsnetz von ca. 200 ausgesuchten Fachhändlern in Deutschland und Österreich mit den vielfach preisgekrönten Produkten der Marken B&W Bowers & Wilkins, ROTEL und Classé Audio. Das Unternehmen Bowers & Wilkins ist in über 60 Ländern der Welt mit eigenen Vertriebsgesellschaften und freien Distributionspartnern erfolgreich vertreten. Die Marke B&W rangiert unter den Top 3 der internationalen Premium-Lautsprecherhersteller und kann sich im Premium-Segment auch in Deutschland als Marktführer bezeichnen. Mehr als 5 Mio. private Musikliebhaber besitzen Lautsprecher von B&W. Aber auch viele der weltweit renommiertesten Tonstudios, wie z.B. die Londoner Abbey Road Studios oder die Skywalker Sound Studios von George Lucas in West Marin Country, Kalifornien vertrauen bei Ihren Referenz-Lautsprechermonitoren auf die Top-Modelle von Bowers & Wilkins.
Mein Gesprächspartner ist Oliver Settertobulte, Strategic Marketing Manager bei B & W. Ein interessantes Interview über ein großartiges Event, welches sein Unternehmen in Kooperation mit der Gerry Weber Management & Event OHG veranstaltet.
Udo Michaelis: “Wie lange gibt es schon das Rhythm’n'Blues Festival?”
Oliver Settertobulte: “Das erste Festival fand 2003 statt. Die Idee bestand allerdings schon länger. Bereits unsere englische Muttergesellschaft war von 1987 bis 1990 aktiv am berühmten Montreux Jazz Festival beteiligt, zuletzt sogar mit einem eigenen Festival innerhalb des gesamten Events. Der damalige Firmenchef, Robert Trutz, hatte sich immer schon im Bereich der Live-Musik engagiert. Was lag also näher, als an diese traditionsreiche musikalische Vergangenheit anzuknüpfen und ein eigenes B&W-Festival auf die Beine zu stellen. Der Erfolg des B&W Rhythm’n’Blues Festivals bestätigt die Richtigkeit dieser Entscheidung. Denn schließlich ist unser B&W-Festival mittlerweile zu einem der größten Indoor-Blues-Festivals in ganz Europa herangewachsen und bietet jedes Jahr erstklassiges, Musik-Entertainment auf internationalem Niveau.”
“Aus welcher Motivation heraus engagiert sich B & W so professionell im musikalischen Bereich?”
“Unsere Lautsprecher bieten ein Höchstmaß an Klangqualität, welche immer zuerst dem Klang des Originals verpflichtet ist. Mit unserem Festival möchten wir den Leuten deshalb auch vermitteln, wie echte, ‘handgemachte’ Musik klingt, um aufzuzeigen, wie nah wir unserem Ziel der absolut authentischen Klangreproduktion bereits gekommen sind. Außerdem bietet uns ein solches Festival die Möglichkeit, unserer Passion und unserer Liebe zur Musik auf eine Art und Weise Ausdruck zu verleihen, die weit über unser tägliches Geschäft hinausgeht.”
“Wieso gerade Rhythm’n'Blues?”
“Erst einmal ist es uns wichtig, authentische, sprich handgemachte Musik zu präsentieren und keine Sounds, die völlig verfremdet aus dem Computer kommen. Für uns bei B&W sollte Musik eine Seele haben und echte Emotionen zum Ausdruck bringen - auch wenn man damit nicht immer unbedingt der Breitenpopularität Rechnung trägt.
Deshalb präsentieren wir lieber Künstler, die mittels Musik Ihre Gefühle und ihre Energie authentisch rüber bringen – einfach Künstler, die Musik auch leben. Wir finden, dass gerade der Blues diese Aspekte hervorragend repräsentiert. Außerdem ist es gerade der Blues, der so unendlich viele andere Musikstile inspiriert und hervorgebracht hat. So gibt es kaum einen Rockmusiker, der seine musikalischen Wurzeln nicht im Blues begründet sieht. Deshalb hört man auf unserem Festival ja auch nicht nur den klassischen Blues, sondern lernt immer wieder die unterschiedlichsten Facetten dieser musikalischen Stilrichtung kennen.
“Wie erklärt sich die ständig wachsende Popularität des Rhythm’n'Blues Festivals?”
“Mit dem Gerry Weber Event & Convention Center steht uns eine hervorragende Festival-Location zur Verfügung, die in ihrer Art und Ausstattung schon etwas Besonderes ist. Jedes Jahr sind die auftretenden Musiker begeistert von dem tollen Ambiente, dem Sound und der lockeren, familiären Atmosphäre. Und wie man sieht, kommen Sie gerne wieder. Die Live-Acts für das erste Festival mussten wir noch aktiv suchen. Doch inzwischen bekommen wir jährlich 70 bis 100 Blindbewerbungen von Künstlern aus dem In- und Ausland. Es fällt uns daher nicht schwer, jedes Jahr musikalische Top-Qualität zu liefern. Und selbst absolute Größen des Musikbusiness, wie Udo Lindenberg oder Peter Maffay, wurden schon als Gäste gesichtet, was sicherlich auch zur stark wachsenden Popularität unseres Festivals beigetragen hat.
Durch sie ist z.B. auch schon der ein oder andere interessante Kontakt zu erstklassigen Musikern entstanden, die wir dann auch live auf der Bühne begrüßen konnten oder werden. Jüngstes Beispiel hierfür ist z.B. Carl Carlton, einer der diesjährigen Top-Acts. Carl Carlton ist Gittarist, sowohl in der Band von Peter Maffay, als auch in Udo Lindenbergs Panikorchester und wird in diesem Jahr mit seinem Soloprojekt Carl Carlton and The Songdocks die Bühne im Event-Center entern.
Ich muss zugeben, dass wir ein wenig stolz darauf sind, dass wir mit Carl in diesem Jahr eine Weltpremiere präsentieren können. Er wird nämlich auf unserem Festival bereits einige Stücke aus seinem neuen Album spielen, dass eigentlich erst am 31.10. veröffentlicht wird. Diese Songs waren also bisher noch nicht in der Öffentlichkeit zu hören und bei uns gibt es sie zum ersten Mal live.”
“Treten neben den Top-Acts treten auch eher unbekannte Künstler auf?”
“Ja und Nein! Denn völlig unbekannt - zumindest in der Blues-Szene - war noch keiner unserer Künstler. Dennoch hat unser Festival den ein oder anderen Nachwuchskünstler noch mal richtig nach vorne gebracht. Ein schönes Beispiel hierfür ist Ana Popovic. Im Jahr 2004 hatte Ana unseren Gast Udo Lindenberg derart begeistert, dass er sie spontan für einige Gigs seiner Live-Tour engagierte. Und vorletztes Jahr gab es dann ja auch einen überraschenden gemeinsamen Auftritt von Udo und Ana auf unserem Festival. Sie sehen, es profitieren also nicht nur die Zuschauer von unserer Veranstaltung, sondern auch die Musiker. Es freut uns natürlich sehr, wenn unser Engagement solch positive Ergebnisse hat. Auch in diesem Jahr werden wir wieder ein echtes Ausnahmetalent auf der Bühne haben. Henrik Freischlader, ein von den Kritikern hoch gelobtes Talent an der Gitarre wird bei Richie Arndt & The Bluenatics mitspielen. Und wer weiß, vielleicht erleben wir ihn dann ja bald auch einmal mit seiner eigenen Band auf einem der nächsten B&W Rhythm’n’Blues Festivals hier in Halle/Westfalen.
B&W – Listen and you’ll see”
Ich liebe interessante Herausforderungen, auch wenn es nur so zum Spaß ist. Eine finde ich ganz witzig: “Nenne 26 Bands, die alle mit einem anderen Buchstaben des Alphabets beginnen.” Initiator dieser Blogparade ist iGuts. Eigentlich bräuchte ich nur eine Liste mit den Bands und meinem Lieblingssong der Gruppe zu posten. Ich wollte die ganze Sache aber etwas spannender machen und stelle täglich zwei Bands mit jeweils einen besonderen Video-Clip vor. Heute habe ich mit den Buchstaben A und B begonnen und am Heiligabend endet die Aktion mit Y und Z. Diese Beiträge erscheinen allerdings nicht in diesem Blog, dazu gleich mehr.
Das ist aber noch nicht alles. Captain Obvious hat ebenfalls eine interessante Blogparade gestartet: Die besten Filme aller Zeiten! Am Montag beginne ich mit Platz 10 meiner absoluten Kinohits. Danach gibt es täglich einen weiteren, bis ich Euch Heiligabend dann meine Nr. 1 verraten werde.
Jetzt erläutere ich Euch, wo Ihr die entsprechenden Beiträge findet: Seit einiger Zeit bin ich Autor des Portals “ratschlag24.com“. Meine Artikel findet Ihr dort folgendermaßen: In der rechten Spalte sind die Hauptkategorien aufgeführt. Unter der letzten Kategorie steht “Alle Kategorien im Überblick”. Da drauf klicken (oder hier)! Eine der Kategorien, unter der meine Artikel erscheinen, heißt “Lebenshilfe”, genauer gesagt in der Unterkategorie “Glück und Erfolg”. Ganz neu ist die Kategorie “Unterhaltung”, mit den Unterkategorien “Kino und Filme”, “Kurioses” und “Musik”. Dort findet Ihr die 26 Bands und die 10 Filme.
Um auf dem Laufenden zu bleiben, empfehle ich, alle für Euch interessanten Themen zu abbonieren. Ihr könnt das per RSS-Feed machen, oder indem Ihr Euch für den Newsletter anmeldet. Wenn Ihr alle meine bisherigen Artikel sehen wollt, öffnet irgendeinen Artikel von mir. Oberhalb der Überschrift steht “Beitrag von Udo Michaelis“. Klickt auf meinen Namen, dann wir mein Profil angezeigt und darunter die komplette Artikelliste.
Jetzt gibt es noch einen Sonderbonus. “Die Ärzte” gehören nicht die Liste der 26 Bands, weil der Buchstabe “Ä” ein Umlaut ist und nicht zum Alphabet gehört. Unter “D” wollte ich sie nicht bringen. Dann könnte man genauso alle Bands, die mit “The” anfangen unter “T” platzieren. Weil mir dieser Song aber gefällt, gibt es ihn jetzt als Zugabe. Der Text ist ausgesprochen gut ist und sollte man sich das Lied auch mal anhören, ohne auf das Video zu sehen. Startet zuerst den Clip und klickt danach hier. Dann öffnet sich der Text in einem separaten Fenster und Ihr könnt mitlesen. Viel Spaß!
Ergänzung vom 24.12.2008:
Die Listen sind nun komplett! Wenn Ihr die Artikel mit den Videos sehen möchtet, könnt Ihr direkt auf den entsprechenden Titel klicken. Für eine Band in schwarzer Schrift, müsste Ihr auf die Überschrift klicken, die direkt darüber steht.
Manchmal erzählen mir Bekannte frustriert, sie könnten ihren Lebenstraum nicht erfüllen. Angeblich würden dazu wichtige Voraussetzungen fehlen: Man besitzt nicht genug Geld, hat den falschen Partner geheiratet oder die Gesundheit ist den Bach runter gegangen.
Im Blog “Quest” habe ich ein beeindruckendes Video gefunden. Trotz eines gravierenden Handicaps spielt ein Mann seine Gitarre auf eine wirklich erstaunliche Weise. Auch die beiden Tänzer im zweiten Video haben mich sehr berührt.
Schaut Euch die beiden Clips an, entspannt Euch, seid froh über die Möglichkeiten, die das Leben für Euch bereit hält und hört auf zu jammern.