Stell Dir vor, Du könntest als Angestellter in einem Unternehmen arbeiten, wo Dich keiner kontrollieren würde. Es wäre völlig egal, ob Du vier oder acht Stunden am Tag arbeitest, vielleicht am einem bestimmten Wochentag komplett frei nehmen würdest, wenn Du Lust hast dafür aber am Sonntag für ein paar Stunden zur Arbeit gingest. Es ist Dir völlig freigestellt, ob Du im Firmengebäude aufläufst. Du kannst meinetwegen auch von zu Hause aus arbeiten, oder Dich in ein Cafe setzen, um etwas für Dein Unternehmen zu tun. Hältst Du Dich aber in Deiner Firma auf und hast das Bedürfnis auf eine längere Pause, dann gehst Du einfach in den Firmengarten und schläfst ein paar Stunden in der Hängematte.
Die Höhe Deines Gehaltes kannst Du selbst festlegen, genau wie Deine Kollegen das auch für sich tun. Es gibt in Deiner Firma keine Personalabteilung. Wenn Du und Deine Kollegen meinen, Verstärkung für Euer Team zu benötigen, dann stellt Ihr einfach jemanden ein. Der Glückliche könnte dann ebenfalls sein Gehalt selbst bestimmen und verfügte natürlich auch über die gleichen Freiheiten wie ihr selbst.
O.K., wenn Du jetzt genug geträumt hast, dann komm jetzt wieder zurück in Deine Wirklichkeit, denn so etwas ist natürlich völlig unrealistisch. Halt, nicht so schnell - das war überhaupt kein Phantasiebild, welches ich gerade gezeichnet habe. Es gibt tatsächlich eine Firma, in der das alles genau so passiert. Dieses Unternehmen hat dabei einen unglaublichen Erfolg. Dem Geschäftführer, der dieses fast schon anarchisch anmutende System installierte, ist es gelungen, seit seiner Übernahme der Leitung den Gewinn von 4 Millionen auf mittlerweile 220 Millionen US-Dollar zu steigern.
Anfang der Neuziger Jahre las ich das Buch “Das Semco System: Management ohne Manager” von Ricardo Semler. Schon damals war ich fasziniert von den völlig neuen Ansätzen, die das brasilianische Unternehmen Semco praktizierte. Längere Zeit habe ich mich nicht mehr mit der Firma befasst, bis ich vor kurzem auf einen interessanten Artikel stieß. Inzwischen hat sich Semco auf gigantische Weise weiterentwickelt und ich möchte ich Euch daher den Beitrag von www.sein.de nicht vorenthalten:
Die Befreiung der Arbeit: Das 7-Tage-Wochenende
Weltweit starren Manager fassungslos auf die Firma Semco: Was dort passiert, widerspricht allem, an was sie glauben. Die 3000 Mitarbeiter wählen ihre Vorgesetzten, bestimmen ihre eigenen Arbeitszeiten und Gehälter. Es gibt keine Geschäftspläne, keine Personalabteilung, fast keine Hierarchie. Alle Gewinne werden per Abstimmung aufgeteilt, die Gehälter und sämtliche Geschäftsbücher sind für alle einsehbar, die Emails dafür strikt privat und wie viel Geld die Mitarbeiter für Geschäftsreisen oder ihre Computer ausgeben, ist ihnen selbst überlassen.
Respekt als Erfolgsrezept
Was für heutige Personalchefs klingen mag, wie ein anarchischer Alptraum, ist in Wirklichkeit eine Erfolgsgeschichte. Seit das Unternehmen von Inhaber Ricardo Semler umgestellt wurde, stiegen die Gewinne von 35 Millionen auf 220 Millionen Dollar. Und nicht nur die Zahlen geben Semler recht, sondern vor allem die Mitarbeiter: Die Fluktuationsrate bei Semco liegt unter einem Prozent.
Das Rezept ist einfach: Behandele deine Mitarbeiter wie Erwachsene, dann verhalten sie sich auch so. Je mehr Freiheiten du ihnen gibst, desto produktiver, zufriedener und innovativer werden sie. Ein Unternehmen besteht aus erwachsenen gleichberechtigten Menschen, nicht aus Arbeitskräften. Jeder hat das Recht, sich frei zu entfalten und eine gesunde Balance zwischen Beruf und Privatleben zu finden. Entgegen allem, was man aktuell zu glauben scheint, machen Druck und Stress Menschen nicht produktiv, sondern ganz einfach nur kaputt. Und dabei verliert das Unternehmen letztlich genauso wie der Mensch.
Es geht Semler um ein neues Verständnis von Arbeit: Eine Firma ist ein Gemeinschaftsprojekt, im besten Fall eine geteilte Leidenschaft. Die Gesellschaft hat uns das allerdings anders beigebracht, wir sollen uns als Steinmetze, Maler und Hilfsarbeiter sehen, nicht als Kathedralen-Schöpfer. Bei Semco sind die Mitarbeiter essenzieller Teil eines Ganzen, sie sind Mit-Schöpfer, nicht bloß ein Rädchen im System. Sie haben Ideen, sie verstehen ihre Arbeit, sie wissen, was sie wert ist.
Vertrauen statt Kontrolle
Aber unsere Personalchefs glauben noch immer, dass man Angestellte kontrollieren muss, über Stechuhren, feste Arbeitszeiten, Produktivitäts-Reports und Email-Spionage. Semco hat das alles aufgegeben und die Kontrolle durch Vertrauen ersetzt - und mal im Ernst: Wer will eigentlich mit Leuten zusammenarbeiten, denen man nicht trauen kann?
Für Semler ist der Kontrollwahn der meisten Unternehmen einfach nur noch verrückt. Seine Mitarbeiter erziehen ihre Kinder und wählen Gouverneure, es sind erwachsene Menschen, die selbst am besten wissen, was sie möchten und brauchen.
“Es ist völlig verrückt, diese Idee, dass die Menschen immer noch so fixiert darauf sind, wie etwas gemacht wird. Bei uns sagt keiner: ‘Du bist fünf Minuten zu spät’ oder ‘warum geht dieser Fabrikarbeiter schon wieder aufs Klo?’ [...] Wenn Du dich bei Semco im Büro umsiehst, sind da immer jede Menge leere Plätze. Die Frage ist: Wo sind diese Leute? Ich hab nicht die leiseste Idee und es interessiert mich auch nicht.
Es interessiert mich in dem Sinne nicht, dass ich nicht sicherstellen möchte, dass meine Mitarbeiter zur Arbeit kommen und der Firma eine bestimmte Anzahl Stunden pro Tag geben. Wer braucht eine bestimmte Anzahl Stunden pro Tag? Wir brauchen Leute, die ein bestimmtes Ergebnis abliefern. Mit vier Stunden, acht Stunden oder zwölf Stunden im Büro - sonntags kommen und Montags zu Hause bleiben. Es ist irrelevant für mich”, erklärt Semler seltsam einleuchtend.
Keine Hierarchie, dafür Teams
Semco ist etwas, dass es laut dem Menschenbild heutiger Manager eigentlich gar nicht geben dürfte. Und wenn doch, dann dürfte es nicht funktionieren. Tut es aber. Drei Fragen hört Semler immer wieder: Macht ihr das wirklich so? Funktioniert es ganz im Ernst? Und: Was jetzt?
Die ersten zwei sind einfach zu beantworten: “Wir machen das jetzt seit 25 Jahren, so ziemlicher jeder, den es wirklich interessiert, ist hergekommen, um zu sehen, ob es wahr ist. Und unsere Zahlen sind über jeden Zweifel erhaben”, sagt Semler selbstbewusst.
Für ihn ist war das Aufbrechen der Unternehmensstruktur von Anfang an keine Traumtänzerei, sondern vielmehr die einzig mögliche Antwort auf unsere unmenschliche Arbeitswelt. Er hat es auf die harte Tour gelernt, wachte selbst erst auf, als er kollabierte und mit Komplett-Burnout in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Das war der Punkt, an dem er beschloss, seine geistige und körperliche Gesundheit nie mehr dem Job unterzuordnen - und das auch von seinen Angestellten nicht zu verlangen. Dass der Wahnsinn ein Ende haben muss.
“Wenn man es sich genauer ansieht, muss man feststellen, dass das traditionelle System nicht funktioniert. Und das ist der Anreiz, sich nach etwas anderem umzusehen” - so einfach sieht Semler das.
Doch es fehlt vielen Unternehmern noch immer schwer, die Kontrolle loszulassen. Denn heutige Firmen sind nicht aufgebaut wie Orte des Schöpfens, sondern wie das Militär: mit einer hierarchischen Machtstruktur, mit Befehlsgebern und -empfängern. Semco hingegen ist in konzentrischen und durchlässigen Kreisen aufgebaut, es gibt keine Arbeitstitel, keine festen Büros. Niemand muss zur Arbeit kommen, ob von zu Hause, aus dem Dschungel oder einem Cafe an der Strandpromenade gearbeitet wird, ist den einzelnen Mitarbeitern und Teams selbst überlassen.
Diese Teams sind das Herzstück von Semco. Die Menschen arbeiten in Gruppen, die jeweils ein Produkt oder ein Zwischenprodukt selbstständig fertig stellen. Wie sie das machen, in welcher Zeit und mit welchem Geld, das ist ihre Sache. Wer zwischendurch schlafen will, geht einfach in den Firmengarten und legt sich für ein paar Stunden in die Hängematte - wer müde ist, macht ja eh nur Fehler.
Die Firma ohne Personalabteilung
Semco hat 3000 Mitarbeiter, aber keine Personalabteilung, da steht dem traditionellen Unternehmer der Angstschweiß auf der Stirn. Wer stellt diese Leute ein? Wer überprüft die Leistung?
Das machen die Angestellten alles selbst. Stellt ein Team fest, dass eine neue Person gebraucht wird, schreibt sie im Intranet der Firma ein entsprechendes Meeting aus. Das ist natürlich freiwillig: Alle können kommen, keiner muss.
“Wir wollen nicht, dass irgendwer in etwas verwickelt wird, was ihn nicht interessiert, deshalb sind alle Meetings freiwillig. Das heißt die Meetings werden bekanntgegeben und wer interessiert ist, kann und wird vorbeikommen und soll in dem Moment den Raum wieder verlassen, wenn es anfängt, ihn zu langweilen”, erklärt Semler die Meeting-Philosophie.
Leute, die mitten in einem Meeting gehen, weil es sie langweilt - das würde so manchen Vorgesetzten in den Wahnsinn treiben. Aber bei Semco sollen eben nur die Menschen eine Entscheidung treffen und tragen, die es unmittelbar angeht und interessiert.
Auf so einem Meeting könnte zum Beispiel beschlossen werden, dass neuer Mitarbeiter gebraucht wird und was er oder sie können muss. Dann wird gemeinschaftlich eine Annonce geschrieben, und sobald die Bewerbungen kommen, werden sie im Team aufgeteilt: Jeder, der möchte, nimmt einfach ein paar mit nach Hause und bringt die interessantesten dann wieder mit. Statt Vorstellungsgesprächen gibt es ein Gruppengespräch mit allen Kandidaten gleichzeitig - auch hier darf kommen, wer will.
Die einzigen Mitarbeiter, die regelmäßig formal bewertet werden, sind jene in Entscheidungs-Positionen - und zwar von allen anderen. Sollte einer dieser Manager wiederholt schlechte Bewertungen kriegen, geht er für gewöhnlich von selbst.
Gruppenzwang
Tatsächlich regeln die Teams fast alles unter sich. Macht jemand keinen guten Job, so wird das im Team diskutiert, oder ein Meeting einberufen. Wer sich ein hohes Gehalt zuteilt, erhöht damit auch die Erwartungen des Teams und den Leistungsdruck. Aber auch die Mitarbeiter haben mittlerweile ein anderes Verhältnis zur Arbeit: Wenn jemand einen Haufen Geld verdient, die ganze Woche eigentlich nur Golf spielt, aber trotzdem einen guten Job macht und seine Aufgaben erledigt - wen kümmert’s dann? Was zählt, ist das Ergebnis.
Eine Studie von CNN hat festgestellt, dass die Mitarbeiter bei Semco eine sehr viel gesündere Balance zwischen Privatleben und Beruf haben, sich mehr Zeit für Beziehungen, Kinder und Hobbys nehmen, aber gleichzeitig auch ungewöhnlich hohen Einsatz und bemerkenswerte Leistungen im Beruf zeigen. Nicht trotz, sondern wegen der Freiheiten. Für Semler ist das wenig verwunderlich: Menschen müssen sich entfalten können, um ihr Potenzial optimal einzubringen.
Und es funktioniert
Semler ist sich sicher: Sein Konzept funktioniert überall. Er selbst hat es in Fabriken ebenso eingesetzt, wie in IT-Büros. Tatsächlich ist es eigentlich andersherum - es funktioniert überhaupt nur so. Unsere derzeitige Arbeitswelt mit ihren Burn-Out-Syndromen, mit Mobbing, Stress, Magengeschwüren und Depressionen funktioniert nämlich eben nicht, sie ist fortgesetzter Wahnsinn.
Es wird Zeit, dass wir eine Gesellschaft erschaffen, in der Beruf wieder mit Berufung und Leidenschaft assoziiert wird, nicht mit Sklaverei und Ausbeutung. In der Menschen wieder freie Entscheidungen treffen können und mit Respekt behandelt werden. In der Privatleben und Arbeit gleichwertig sind – auch für die Vorgesetzten. Es wird Zeit für das 7-Tage-Wochenende!
Inzwischen liegt die Anzahl meiner Blogbeiträge fast im dreistelligen Bereich. Daher ist es manchmal nicht so ganz einfach, einen Überblick zu erhalten. Das trifft natürlich besonders für die neuen Leser zu. Nun möchte ich Euch helfen, möglichst schnell die Themen zu finden, die Euch am meisten interessieren und von denen Ihr den höchsten Nutzen habt. Es gibt hier einige Features, die Euch die ganze Sache erleichtern sollen.
-Für eine schnelle Übersicht könnt Ihr in der Kurzversion alle Artikel kurz anlesen und danach entscheiden, ob Ihr diesen Beitrag komplett lesen wollt. Dabei habt Ihr die Möglichkeit, mit dem ersten oder mit dem letzten Artikel zu beginnen.
-Falls Ihr alle Beiträge sofort vollständig lesen möchtet, habt Ihr ebenfalls die Möglichkeit, wahlweise mit dem ersten oder mit dem letzten Artikel anzufangen.
-Damit Euch nichts durch die Lappen geht, könnt Ihr alle neuen Beiträge mittels RSS-Feed abonnieren und Euch in meinen Newsletter eintragen.
Die Kurzversion vom “Blog für Glück und Erfolg” enthält im Gegensatz zur Vollversion keine Bilder oder Videos und ist nur mit einem simplen Layout ausgestatten. Beginnend mit dem neusten Beitrag, findet Ihr dort die ersten Zeilen aus den jeweiligen Artikeln. Wenn Ihr auf das Wort “weiterlesen” am Ende des Kurzbeitrages klickt, öffnet sich ein neues Fenster mit dem kompletten Artikel aus der Vollversion. Als erstes wird oben der neueste Beitrag aufgeführt und dann geht es rückwärts, bis man am Ende zum ältesten Artikel gelangt. Die Kurzversion findet Ihr hier.
Auf meiner Homepage findet man die ganze Sache in umgekehrter Reihenfolge. Nach einem Eingangstext ist dort ebenfalls jeweils der Anfang jedes Artikels aufgeführt. Hier fängt es allerdings mit dem ältesten Beitrag an. Zur Homepage geht es hier.
Wie bei den meisten Blogs üblich, erscheint auch beim “Blog für Glück und Erfolg” in der Vollversion der jeweils neueste Beitrag in vollständiger Form ganz oben, darunter dann der vorletzte Artikel, usw. Will man die Sache umdrehen und mit dem ältesten Artikel anfangen, kann man in der linken Spalte ganz oben auf “Ältesten Beitrag zuerst zeigen” klicken.
Bei interessanten Blogs möchte man möglichst nichts verpassen und mitbekommen, wenn ein neuer Artikel veröffentlicht wird. Es allerdings ziemlich aufwändig, wenn man jeden Tag nachsieht, ob es etwas Neues gibt. Um das zu vereinfachen, kann man neue Artikel per RSS-Feed abonnieren. Ich selbst nutze dafür den Google-Reader, aber es gibt dafür natürlich auch andere Möglichkeiten. Wenn Ihr Euch darüber informieren wollt, schaut einfach mal hier.
Last but not least empfehle ich Euch, meinen monatlich erscheinenden Newsletter zu abonnieren. Dort präsentiere ich die wichtigsten Blogartikel des Vormonats und es gibt noch einige weitere Impulse, die in meinem Blog nicht zu finden sind. Anmelden könnt Ihr Euch, indem Ihr oben auf der Homepage in der linken Spalte Namen und Email-Adresse eingebt. Ihr bekommt dann eine Mail und müsst den Bestätigungslink anklicken. Erst dann wird Eure Mailadresse aktiviert. Die älteren Newsletter findet Ihr im Archiv. Falls Ihr irgendwelche Fragen habt, könnt Ihr gerne eine Email an michaelis@erfolgdurchglueck.de schreiben. Gerne könnt Ihr dafür auch das Formular verwenden, das Ihr unter Kontakt findet.
Ich hoffe, ich konnte Euch einige nützliche Infos geben und wünsche Euch auch weiterhin viel Spaß beim Lesen meines Blogs.
Vermutlich habe ich schon über 300 Business-Bücher gelesen. 30 gute Werke aufzuzählen würde mir nicht schwer fallen, aber die 3 besten zu nennen ist eine Herausforderung. Die hier genannten Bücher haben viel mit dem zu tun, was mich momentan beschäftigt. In einigen Monaten würde ich vielleicht etwas ganz anderes nennen:
“The Lazy Way to Success” von Fred Gratzon
Das Buch ist voller provokanter Aussagen wie dieser: “Erfolg entsteht umgekehrt proportional zu Plackerei und Arbeit.” Gratzon selbst bezeichnet sich als den faulsten Mann Nordamerikas. Er ist davon überzeugt, dass Faulheit Kreativität hervorruft und Erfolg nur durch Spaß und Begeisterung erreicht werden kann. Harte Arbeit hingegen wirkt sich erfolgshemmend aus. Das Buch liefert gute Anstöße, um gewachsene Grundüberzeugungen bezogen auf den eigenen Erfolg in Frage zu stellen. Es macht auf humorvolle Weise klar, dass Fleiß, Disziplin und Abrackern nicht die geeigneten Maßnahmen sind, um erfolgreich zu sein und Wohlstand zu erreichen.
“Die Entscheidung liegt bei Dir!” von Dr. Reinhard K. Sprenger
Sprenger betont die Eigenverantwortlichkeit im Beruf, aber auch in den anderen Lebensbereichen. Schonungslos führt er den Lesern vor Augen, wie Opfermentalität die Möglichkeit auf ein erfülltes und erfolgreiches Leben verhindert. Alle, die weiterhin andere für die Pannen des Lebens verantwortlich machen wollen, werden keinen Spaß an diesem Buch haben. Sprenger zeigt klar auf, dass es in letzter Konsequenz keine Sachzwänge gibt. Sehr eindrucksvoll finde ich die Kapitel “Glück folgt der Entschiedenheit” und “Erfolg ist, was folgt”. Für mich persönlich war dieses Buch der Turbo, meinen eigenen Weg entschlossener und eigenverantwortlicher zu gehen.
Der Anstoß, sich Gedanken über die 3 besten Business-Bücher zu machen, kam von Ralf Senftleben. Unternehmenskick.de heißt sein Blog. Ich bin gespannt auf die Antworten der anderen Blogger.
Welche 3 Business-Bücher würdet Ihr nennen? Über Eure Kommentare würde ich mich freuen.
Ergänzung vom 20.11.2008:
Insgesamt haben 26 Blogger teilgenommen und es ist eine stattliche Liste von 60 Buchempfehlungen zusammen gekommen. Die komplette Liste könnt Ihr Euch bei unternehmenskick.de ansehen.
Selbst Darth Vader hat erkannt, dass Virales Marketing ein absolut machtvolles Werbeinstrument ist. Aber wusstet Ihr schon, dass Lord Vader auch schwäbisch spricht?
In vier Beiträgen standen Personen im Mittelpunkt, die Interessantes über Glück, Erfolg, Persönlichkeitsentwicklung oder Marketing zu sagen haben. Vielleicht möchtet Ihr jetzt auch mal wissen, wer ich bin und was ich überhaupt mache.
Dass ich Seminare leite und als Coach tätig bin, wissen sicherlich viele von Euch. Falls nicht, könnt Ihr mein Profil auf der Webseite von “Erfolg durch Glück” ansehen. Außerdem bin ich Geschäftsführer der Firma Michaelis Brandschutz & Sicherheit. Früher war meine Tätigkeit im Brandschutz mein Haupterwerb und die Leitung von Seminaren meine Nebenbeschäftigung. Inzwischen ist es umgekehrt. Um mir die nötigen zeitlichen Freiräume dafür zu schaffen, habe ich mein Brandschutzunternehmen umstrukturiert. Ein Teil unserer Leistungen führen wir jetzt nicht mehr selbst aus, sondern ein Partnerunternehmen.
Auf der Webseite von Michaelis Brandschutz & Sicherheit haben wir eine Rubrik, die sich “Partner des Monats” nennt. Dort wird jeden Monat ein Kunde, Lieferant, Dienstleister oder Kooperationspartner vorgestellt, mit dem ich jeweils ein Interview führe. Der Partner des Monats August war die Firma Pipper Brandschutz Service. Es handelt sich um das Unternehmen, welches unsere ausgegliederten Leistungen weiterführt. Das Gespräch mit dem Inhaber, Heinrich Pipper, hatte noch einen zweiten Teil, allerdings mit getauschten Rollen. Dieses Mal ist Heinrich Pipper der Interviewer und ich beantworte seine Fragen zu Erfolg durch Glück.
Heinrich Pipper: “Welche Leistungen bietest Du genau an?”
Udo Michaelis: “Seminare, Workshops und Coaching, auch Unterstützung beim Marketing und in der EDV. Ich veranstalte offene Seminare, zu denen sich Einzelpersonen anmelden können. Für Firmen biete ich außerdem spezielle Personaltrainings an, um die Mitarbeiter zu höherer Motivation, Effektivität und Leistungsfähigkeit zu führen.
“Wie sehen Deine bisherigen Erfahrungen im Leiten von Seminaren aus?”
“Seit den 80er Jahren halte ich Vorträge und leite Seminare. Am Anfang waren meine Themengebiete Arbeitsmethodik, Marketing und Verkauf. Mit Glück und Erfolg beschäftige ich mich seit Ende der 90er Jahre. Durch meine Ausbildung im Jahr 2005 bei Ella Kensington, dem größten Anbieter für Glückstraining im deutschsprachigen Raum, erhielt ich die Grundlage für meine spätere Arbeit. Sie beschreibt die Wechselwirkungen von Glück und Erfolg.”
“Wie bist Du eigentlich auf den Namen ‘Erfolg durch Glück’ gekommen?”
“Ich würde mich als sehr erfolgsorientierten Menschen bezeichnen. Lange Zeit empfand ich erfolgreich zu werden als sehr mühsam. Wenn ich meine Ziele erreichte, war ich erst einmal zufrieden. Leider verpuffte dieser Effekt sehr schnell. Ich brauchte wieder ein neues Ziel und noch eins und noch eins. Irgendwann war ich nur noch ein Getriebener. Dann passierte etwas, das mein bisheriges Leben auf den Kopf stellte. Ich entdeckte, wie ich unabhängig von äußeren Erfolgen glücklich sein konnte. Jetzt war der Druck weg, unbedingt bestimmte Ziele erreichen zu müssen. Auf einmal war es viel leichter, Erfolg zu haben. Ich bin davon überzeugt, dass nichts leichter und schneller zum Erfolg führt, als glücklich zu sein.”
“Wir sollten also nicht versuchen, erfolgreich zu sein, um hinterher glücklich zu werden, sondern genau umgekehrt?”
“Exakt! Seit den neunziger Jahren wird das Glück wissenschaftlich erforscht. Man hat Verhaltensmerkmale von überwiegend glücklichen Menschen mit denen verglichen, die eher unglücklich waren. Die Unglücklichen meinten, sie müssten erst dieses oder jenes haben, um glücklich sein zu können. Die Glücklichen dagegen besaßen die Fähigkeit, weitgehend unabhängig von äußeren Gegebenheiten glücklich zu sein. Als glücklicher Mensch ist Deine Leistungsfähigkeit um bis zu 200 % größer, Dein Gefühl von Fähigkeit nimmt zu und Du entwickelst Dich zu einer charismatischen Persönlichkeit.
“Habe ich als glücklicher Mensch überhaupt noch genug Antrieb, Dinge anzupacken und zu verändern?”
“Auf jeden Fall! Glücklich zu sein heißt ja nicht, lethargisch in einer Hängematte zu dümpeln. Der Wunsch sich weiter zu entwickeln ist uns angeboren. Das sieht man schon bei kleinen Kindern. Wenn sie beim Versuch laufen zu lernen auf die Nase fallen, stehen sie wieder auf und probieren es so lange, bis sie es können. Glückliche Menschen haben sogar einen viel effektiveren Antrieb. Sie sind nicht mehr überwiegend fluchtmotiviert, sondern zielmotiviert. Fluchtmotivierte Menschen wollen von etwas weg. Wenn man zielmotiviert ist, will man zu etwas hin. Wenn es mir nur darum geht, etwas zu vermeiden, bringe ich nicht die Energie auf, um den unerwünschten Zustand auch wirklich verlassen zu können. Fluchtmotivierte Menschen wissen zwar, was sie nicht möchten, aber nicht was sie eigentlich wollen. Die Zielmotivation entfaltet da wesentlich mehr Power.”
“Was unterscheidet Deine Seminare von anderen?
“Bei den meisten Erfolgsseminaren geht es um Techniken und Methoden, welche die Effizienz steigern sollen: Wie optimiere ich meine Verkaufsgespräche, dass die Leute auch wirklich kaufen? Wie führe ich meine Mitarbeiter, dass sie meine Ziele zu ihren eigenen machen? Wie kriege ich in kürzerer Zeit mehr geschafft? Der Gedanke, der dahinter steht, ist immer der Gleiche: Drück’ auf diesen Knopf und Du wirst jenes Resultat erhalten. Die Praxis zeigt aber, dass es nicht so einfach funktioniert. Ich habe immer wieder erlebt, wie Menschen die besten Methoden und Tricks angewandt haben und trotzdem gescheitert sind. Ich bin überzeugt davon, dass die Persönlichkeit eines Menschen viel entscheidender ist, als reine Erfolgstechniken. Wenn ein Mensch innere Blockaden besitzt, dann nutzt ihm keine Erfolgsmethode, keine Suggestion und kein ‘Tschaka - du schaffst es!’ Es geht jetzt darum, diese Blockaden zu lösen und den Zugang zu den bisher nicht genutzten Ressourcen zu finden. Ich setzte hier aber keine klassische Therapie ein, sondern andere wirkungsvolle Instrumente. Wenn mir meine inneren Programme keinen Stress mehr machen, kann ich durch ein gezieltes Training meine Emotionen bewusst steuern. Meine Seminarteilnehmer werden in die Lage versetzt, sich innerhalb kurzer Zeit in den gewünschten ‘Emotionsmodus’ zu bringen, der für die jeweilige Situation am sinnvollsten ist.”
“Für wen sind Deine offenen Seminare?”
“Die Seminare sind für diejenigen konzipiert, die glücklich sein möchten, ihren Erfolg in mindestens einem Lebensbereich steigern wollen und bereit sind, etwas dafür zu unternehmen. Die größte Gruppe der Teilnehmer besteht aus Inhabern von Kleinbetrieben und Freiberuflern, also Unternehmern. Es gibt aber Selbstständige, die ich nicht als ‘Unternehmer’, sondern als ‘Unterlasser’ bezeichne. Die Jammerer, die in der Opferrolle bleiben wollen und immer nur anderen Leuten die Schuld für ihre Misere geben, sind auf meinen Seminaren falsch. Auf der anderen Seite gibt es auch viele Nichtselbstständige, die unternehmerisch denken und handeln. Sie sind bereit, ihr Leben eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen und positiv zu verändern. Viele von ihnen engagieren sich ehrenamtlich in kirchlichen oder sozialen Projekten und in Vereinen. Deshalb mache ich meine Zielgruppe nicht am beruflichen Status fest. Mich interessiert mehr die Einstellung der Teilnehmer.
“Was motiviert Dich?”
“Wenn ich erleben darf, dass Menschen alte Pfade verlassen, um entschlossen ihren Weg des Glücks und des Erfolges zu gehen. Natürlich freut es mich, wenn ich durch meine Impulse dazu beitragen kann. Neben meinen Seminaren und Coachings biete ich eine weitere Möglichkeit an - sogar kostenlos: Ich betreibe seit Mitte August 2008 einen eigenen Weblog. Neben eigenen Praxistipps veröffentliche ich auch Interviews, oder schreibe über kompetente Persönlichkeiten, die Hilfreiches über Glück, Erfolg, Persönlichkeitsentwicklung oder Marketing zu sagen haben. Ich selbst habe auf deren Webseiten und Plattformen so hervorragende Impulse bekommen, die ich gerne weitergeben möchte.
“Mir ist aufgefallen, dass Du Deine Leser im Blog mit ‘Du’ ansprichst, während Deine Webseite im förmlichen ‘Sie’ geschrieben ist. Gibt es dafür einen besonderen Grund?”
“Zu vielen, mit denen ich länger zu tun habe, entsteht ein sehr persönlicher Kontakt. Manchmal ergebenen sich daraus sogar freundschaftliche Beziehungen. Da der Blog zunächst für solche Menschen bestimmt war, nannte ich ihn auch ‘Blog für Freunde’. Natürlich lesen immer mehr meinen Blog, die mich kaum oder gar nicht kennen. Ich habe einfach entschieden, alle meine Leser wie Freunde zu behandeln und auch so mit ihnen zu kommunizieren. Deshalb wähle ich als Ansprache das persönliche ‘Du’. Bei der Webseite hielt ich das ‘Sie’ für sinnvoller, besonders wenn sich jemand über die Angebote für Firmen informieren möchte und über eine Suchmaschine auf die Seite kommt. Bei beruflichen Erstkontakten duze ich auch nicht gnadenlos drauf los. Wer mich duzen möchte, der darf das, aber keiner muss.”
“You can say you to me!”
“Kennst Du die Fortsetzung dieses Kohl-Witzes?”
“Nein.”
“Der amerikanische Präsident Bush hat erfahren, dass Altbundeskanzler Kohl der englischen Königin das ‘Du’ mit den Worten ‘you can say you to me’ angeboten hatte. Als mächtigster Mann der Welt musste er natürlich noch einen draufsetzen: er bot ihr das ‘double you’ an.”
“Der war gut. Hast Du noch einen auf Lager.”
“Über Bush gibt es lustige Sachen. Besonders gelacht habe ich über ein Video, das ich mal im Internet gefunden habe. Ich hänge den Clip an unser Interview und wünsche viel Spaß.
“Wirtschaft ist bunt, aufregend, ansteckend, energiegeladen. Business ist Leidenschaft, Begeisterung, Wachstum. Management bedeutet: Erschließt neue Märkte! Handelt schnell! Brecht Regeln! Erfolgreich sein heißt träumen, mutig sein, handeln. Vergesst Hierarchien! Habt Ideen und unternehmt alles, diese umzusetzen.” (Förster & Kreuz)
Kennt Ihr als Unternehmer auch den täglichen Kampf um die eigene Existenz. Der eine Kunde verlangt noch einen Preisnachlass, obwohl Ihr ihm bereits einen Rabatt eingeräumt habt. Ein anderer möchte eine Zusatzleistung von Euch - ohne Bezahlung versteht sich. So langsam lauft Ihr Gefahr, nicht mehr rentabel zu sein. Aber vielleicht kann man ja etwas von einem Unternehmen abschauen, das größer und erfolgreicher ist als Ihr selbst. Was der Marktführer macht, wird doch wohl bei Euch genauso funktionieren.
Wer sagt eigentlich, dass ich überhaupt dieses ganze Theater mitmachen muss. Wieso soll ich dazu verdammt sein, mich gegen die Konkurrenten behaupten zu müssen? Unsinnigerweise sind wir viel zu viel auf den Wettbewerb fokussiert. Man beobachtet die Mitbewerber mit dem Ziel, besser zu werden als sie.
Der Gipfel dieser Strategie nennt sich “Benchmarking” oder “Best Practice“. Man greift sich den derzeitigen Branchenführer heraus, analysiert ihn gründlich und setzt sich das Ziel, in fünf Jahren so gut zu sein wie er. Selbst wenn mir das gelänge, ich bin doch dann höchstens so gut, wie derjenige es vor fünf Jahren einmal war. Der ist aber inzwischen schon viel weiter. Auf diese Weise renne ich ständig hinterher. Das ist doch total bescheuert. Was noch hinzukommt: Ich bringe keine eigenen Ideen ein, weil ich mich nur auf kopieren beschränke. So wird niemals in irgendeiner Form Innovation oder Kreativität entstehen. Ich schlage vor, diese Strategie in die Tonne zu treten. Die wirklich erfolgreichen Unternehmen interessieren sich nicht für den Wettbewerb. Sie machen ihr eigenes Ding für ihre selbst gewählte Zielgruppe.
Kein anderer bringt dieses Thema so auf den Punkt wie Anja Förster und ihr Ehemann Dr. Peter Kreuz. Sie bezeichnen sich selbst als “Die Business-Querdenker” und zeigen in leidenschaftlicher Art und Weise auf, wie man sich aus Denkschablonen befreien und ausgetretene Pfade verlassen kann. Auch als Autoren haben die beiden sich sich einen Namen gemacht. Sie erhielten für ihr Buch “Alles, außer gewöhnlich” den Wirtschaftbuch-Preis 2007. Es ist außerdem als Hörbuch erschienen. Ein weiteres Buch mit dem Titel “Different Thinking” ist ebenfalls ein Bestseller.
Peter Kreuz ist sympathisch frech. Sein Interview im Migros-Magazin trägt die provozierende Überschrift “Treten Sie Ying und Yang in den Hintern“. Mit Respektlosigkeit und Humor stellt er überholte Managementdogmen in Frage. Für Menschen, die erfolgreich neue Wege gehen wollen, hat er die passenden Impulse parat.
Anja Förster und Peter Kreuz live zu erleben, ist ein inspirierendes Ereignis. Beide sind exzellente Rhetoriker und verstehen es, ihre Zuhörer zu begeistern, zum Umdenken zu bringen und zum Handeln anzuregen. Die folgenden Clips vermitteln Euch sicherlich einen Eindruck davon. Die Story mit dem Gurkenbauer finde ich herrlich - aber ich will noch nicht zuviel verraten. Klickt auf einen der blauen Titel und das entsprechende Video läuft in einem separaten Fenster. Durch einen Doppelklick auf das laufende Videobild könnt Ihr Euch das Ganze im Vollbildmodus ansehen. Viel Spaß dabei!
“Jeder Mensch hat seine Berufung, die ihn aufwärts weist. Sein Talent ist der Ruf. Nach einer Richtung hin stehen ihm alle Wege offen. Seine Fähigkeiten sind eine schweigende Aufforderung, sich in deren Richtung immer wieder zu bewähren. Er kann sich ihnen nicht entziehen. Er gleicht einem Schiff auf einem Fluss. Er stößt auf beiden Seiten auf Hindernisse, nur auf einer einzigen nicht. Auf dieser ist jedes Hindernis hinweggeräumt und er gleitet ruhig über göttliche Tiefen hinaus ins Meer.”
(Ralph Waldo Emerson)
Das Jahr 2007 war bei mir von lebensverändernden Entscheidungen geprägt. In welche Richtung ich wollte, wusste ich ziemlich klar. Aber eine Fülle von Hindernissen bereiteten mir große Schwierigkeiten. Diese Worte von Ralph Waldo Emerson halfen mir zu erkennen, dass meine Schwierigkeiten nicht darauf hindeuteten, dass mein neuer Weg falsch wäre. Es ging eher darum, mich von einigen Dingen und Gewohnheiten aus meinem bisherigen Leben konsequent zu verabschieden.
Zum ersten Mal begegnete mir dieses Zitat Mitte der 90er Jahre. Ich fand es in dem Buch “Geld ist schön” von Hans-Peter Zimmermann. Dieses Buch gefiel mir recht gut, trotz seines provozierenden Titels - oder vielleicht sogar unter anderem gerade deshalb? Ich habe auch brav darin gearbeitet (es ist als Arbeitsbuch konzipiert mit vielen Seiten zum Ausfüllen) und einiges davon in meinem Leben umgesetzt. Ich muss zugeben, dass nicht alles so praktiziert habe, wie es in diesem Buch empfohlen wurde. Irgendwie bin ich nicht genug “dran geblieben”. Mit dem Autor hatte ich mich damals nicht weiter beschäftigt.
Ende 2006 suchte ich einige Informationen zum Thema “Hypnose” und stieß auf die Seite www.hpz.com bei Google. Neben den gewünschten Infos fand ich dort auch viele interessante Dinge über Erfolgs-Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung und Marketing. In den folgenden Wochen habe ich immer wieder diese Seite besucht, weil sie wirklich gute praxisbezogene Inhalte lieferte. Später schrieb ich mich in den Verteiler für den Newsletter ein. Der gefiel mir dann so gut, dass ich mir auch die früheren Letter angeschaut habe. Ich fing bei dem ältesten an und arbeitete mich bis zu den gegenwärtigen durch. Dafür benötigte ich mehrere Wochen.
Lange Zeit bemerkte ich überhaupt nicht, dass der Schreiber des Newsletters der selbe Hans-Peter Zimmermann war, von dem ich bereits ein Buch gelesen hatte. Inzwischen konnte man sich seinen Bestseller “Geld ist schön” sogar kostenlos zum downloaden. Ihr möchtet das Ebook auch gerne geschenkt haben? Dann klickt einfach hier mit der rechten Maustaste und dann auf “Ziel speichern unter…”.
Dann las ich vom “HPZ Power-Podcast”. Für diejenigen, die nicht wissen, was ein “Podcast” ist: Es handelt sich um Tondokumente, die man sich im Internet herunterladen kann. Mittels RSS-Feed könnt Ihr Euch einen bestimmten Podcast abonnieren und bekommt so immer automatisch die neuesten Episoden. Am besten funktioniert es mit dem Programm iTunes von Apple (läuft auch unter Windows). Wie das genau funktioniert erklärt Euch Hans-Peter Zimmermann hier. Wenn Ihr sowieso schon auf seiner Seite seit, könnt Ihr Euch auch gleich seinen “Power-Letter” abonnieren. Empfehlenswert ist auch sein HPZ-Power-Blog.
Der HPZ Power-Podcast enthält so viele gute Folgen, dass ich sie gar nicht alle aufzählen kann. Ich beschränke mich auf die Episoden, die mich am meisten begeistert haben:
Hans-Peter hat einige Gespräche mit seinem damaligen Nachbarn Dr. Stephan Wehowsky geführt. Wehowsky ist promovierter Theologe, außerdem Philosoph, Publizist, Konfliktforscher und Kommunikator für Sicherheitsthemen. Zwei überaus kompetente Leute treffen aufeinander, unterhalten sich und das Ergebnis ist ein genialer Dreiteiler. Falls Ihr iTunes noch nicht herunter geladen habt, könnt Ihr diese Episoden auch direkt anhören. Klickt auf den blauen Titel und es geht sofort los.
Zwei weitere Episoden mit Stephan Wehowsky drehen sich um das Thema “Geld”. Diese Folgen sind nicht weniger faszinierend, als “Führung durch das Leben”. Apropos Geld - das schon erwähnte Buch “Geld ist schön” gibt es auch als kostenloses Hörbuch. Wenn Ihr den HPZ Power-Podcast abonniert, findet Ihr in sechs Folgen das komplette Buch mit zusätzlichen akustischen Anmerkungen. Das verlinke ich Euch jetzt aber nicht, denn Ihr sollt auch selbst was für Euer Glück tun.
Die Gespächspartner der folgenden Episode, Prof. Dr. Robert Pucher, Informatik-Professor am Technikum Wien und Dr. Ullrich Glaser aus Peiting, sind ebenfalls genial. Folgende Fragen werden diskutiert: Kann ein Mensch mit seinen Gedanken den Zufall beeinflussen? Ist die Behauptung, dass der Glaube Berge versetzt, auch wissenschaftlich haltbar? Könnte man das Phänomen des Erfolgs physikalisch-mathematisch untersuchen?
Wer dieser Dr. Hans-Peter Zimmermann ist, darüber habe ich bewusst nichts erzählt. Ich denke, dass kann er selbst viel besser. Im Gespräch mit Frank Obels erfahrt Ihr seinen Werdegang und viel über seine Denkweise. In der zweiten Hälfte gibt es außerdem einiges über effektives Marketing und Unternehmenserfolg zu lernen.
Zum Abschluss habe ich für Euch noch ein richtiges Schmankerl. Diese Folge ist im HPZ Power-Podcast als normale Audio-Episode #33 erschienen. Das gleiche gibt es noch einmal als Video bei You Tube, wo Hans-Peter Zimmermann einen eigenen Kanal hat. Gesprächspartner ist wieder einmal Prof. Dr. Robert Pucher. Wunschbücher wie “The Secret” von Rhonda Byrne oder “Bestellungen beim Universum” lösen gegenwärtig geradezu einen Hype aus. Halten die Theorien dieser Bücher einer wissenschaftlichen Prüfung stand, oder ist alles nur “Bullshit im Universum”, wie Hugo Egon Balder sich ausdrückt? Ich selbst habe eine Menge Literatur dieser Art gelesen und an vielen angeregten Diskussion teilgenommen, unter welchen Voraussetzungen dieses Wünschen funktioniert und wann nicht. So gute Statements wie die von Robert Pucher hatte ich bisher allerdings noch nie gehört. Viel Spaß bei einem aufschlussreichen Gespräch um ein spannendes Thema!
Welchen Nutzen könnte dieser Blog für Dich haben? Hast Du auch schon über Methoden gelesen, die den sicheren Erfolg versprochen haben? Vielleicht hast Du auch das ein oder andere Seminar besucht. Und - hat sich Dein Leben dadurch dauerhaft positiv verändert? Oder hat sich nach viel versprechenden Anfangserfolgen am Ende wieder der alte Zustand eingestellt? Bei mir war es manchmal sogar noch schlimmer als vorher. Einiges klang von der Theorie her zwar einleuchtend, ließ sich aber in meinem Leben nicht praktisch umsetzen.
Das ist genau der springende Punkt: Was nützt Dir ein noch so gutes Konzept, wenn es bei Dir persönlich nicht klappt? Eine neue theoretische Erkenntnis verändert noch lange nicht das eigene Verhalten. Alle Methoden und Techniken machen nur dann Sinn, wenn sie in der Praxis funktionieren. Ist das nicht der Fall, kannst Du sie getrost in die Tonne treten. Ich zitiere in diesem Zusammenhang gern die Fußball-Legende Adi Preißler vom BVB: “Grau is alle Theorie, wichtig is auf’n Platz.” Dem ist nichts hinzu zu fügen.
Die Qualität meines Weblogs wird also folgendermaßen bestimmt: Wenn Menschen durch das praktische Anwenden meiner Tipps glücklicher und erfolgreicher werden, ist der Blog gut. Genau das ist mein Anspruch.
Damit Ihr wisst, was in den nächsten Wochen auf Euch zukommt, hier ein kleiner Überblick: Ich habe ein hochinteressantes Interview mit zwei Glückstrainern aus München geführt. Sie verraten Euch, wie sich glücklich sein auf den Erfolg auswirkt. Im anschließenden Beitrag geht es darum, wieso erfolgreiches Marketing ohne eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung nicht nachhaltig möglich ist.
Es folgen einige Episoden, in denen ich Euch kompetente Menschen vorstelle, die Hilfreiches zu den Themen Glück, Erfolg, Persönlichkeitsentwicklung und Marketing zu sagen haben. Auf deren Webseiten und Plattformen gibt es kostenlos hervorragende Strategien und Konzepte, die ich Euch entsprechend verlinke. Ich verspreche Euch, Ihr findet eine Menge wertvolle Schätze. Für meine Arbeit habe ich dort viele Impulse bekommen, die ich in mein eigenes Glücks- und Erfolgskonzept einfließen ließ. Von diesem Konzept könnt Ihr ebenfalls profitieren. Im September werde ich beginnen, einige Elemente aus meinen Seminaren und Workshops zu veröffentlichen. Sicherlich können diese Artikel ein Seminar nicht vollständig ersetzen. Trotzdem kann es dabei helfen, Euer Leben schrittweise in die gewünschte Richtung zu bewegen und eine Glücks- und Erfolgsspirale in Gang zu bringen. Das einzige, was Ihr investieren solltet, ist Zeit, Offenheit und den Entschluss, diese Dinge auch anzuwenden.
Zwischendurch gibt es immer wieder handfeste Praxistipps. Themenbeispiele sind “Zielgruppenmarketing - die Richtigen rein, die Falschen raus”, “Eine Homepage, die wie von selbst verkauft”, “Veränderung im Marketing - vom Push zum Pull”, “Kaltakquise ist tot”, “Warum Benchmarking Blödsinn ist”, “Erst Marktforschung, dann Pleite”, “Finde Deine Berufung” und “Geld verdienen mit dem, was Dir Spaß macht”.
Ihr seht, ich gebe Euch durch diesen Blog ganz praktische Tipps, für die Ihr keinen Cent bezahlen müsst. Ihr werdet demnächst auch die Möglichkeit bekommen, kostenlos Audio-Files und E-Books herunter zu laden. Alles in allem wird es eine ziemlich großzügige Seite. Wenn Ihr darüber hinaus an weiteren Leistungen interessiert seid, schaut Euch unsere Homepage an. Dort findet Ihr Angebote zu Live-Seminaren, Online-Kursen, Coachings, CDs und Büchern.
Spaß soll es auch machen. Deshalb gibt es auch öfters lustige, erstaunliche und merkwürdige Blogbeiträge. Lasst Euch überraschen!
Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon veröffentlichen. Aber jetzt schmeiße ich den Ablauf noch mal um. Nein, nicht komplett - ich schiebe nur einen Beitrag dazwischen. Ich war mit meinem Sohn im Kino. Mir hat der Film so außergewöhnlich gut gefallen, dass ich am Wochenende einiges darüber schreiben werde.
diese Anrede ist von mit bewusst gewählt. Ein großer Teil meiner Leser sind persönliche Freunde. Natürlich stoßen immer mehr auf meinen Blog, die mich kaum oder gar nicht kennen. Oft entsteht allerdings nach einiger Zeit ein persönlicher Kontakt. Deshalb habe ich beschlossen, meine Leser von vornherein wie Freunde zu behandeln und auch so mit ihnen zu kommunizieren. Ich wähle daher als Ansprache das persönliche “Du”.
Es würde mich freuen, wenn ich Euch mit meinen Tipps Impulse geben kann, durch die Ihr glücklicher und erfolgreicher werdet. Vielleicht hat jemand von Euch weitere hilfreiche Hinweise - dann nur her damit. Gebt mir bitte reichlich Feedback. Wenn ich erfahre, was Euch besonders interessiert, kann ich meine Artikel entsprechend gestalten.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen und inspirierende Anregungen.