Der “Ella-Monat” September
Dienstag, 7. September 2010, 12:04 Uhr
Abgelegt unter: Allgemeines, Glück und Erfolg | Tags: , , ,

In meinem Beitrag “Das beste Buch der Welt zu Glück und Realitätsgestaltung” hatte ich Euch den kostenlosen Online Kurs von Bodo Deletz (Ella Kensington) empfohlen. Das habe ich nicht ohne Grund getan, denn Bodos Glückstipps sind wirklich sehr hilfreich. Von seinen letzten Newslettern bin ich aber dermaßen begeistert, dass ich hiermit einen “Ella-Monat” ausrufe.

Ich habe vier seiner Glückstipps ausgesucht und werde sie in meinem Blog präsentieren. Da ich finde, dass sie für einen einzelnen Blogbeitrag zu lang sind, teile ich diese vier Artikel in jeweils drei Teile auf. Es gibt also in jeder Woche ein neues Thema. Vielleicht werde ich Bodos Artikel auch ein wenig kürzen. Ihr bekommt aber am Ende des dritten Teils den entsprechenden Link, damit Ihr bei Bedarf den kompletten Text auf der Seite von Ella Kensington lesen könnt.

Sicherlich werde ich diesen Monat zusätzlich auch einige andere Beiträge einstellen. Die Ella-Artikel  erkennt Ihr aber schon daran, dass in der Überschrift Teil 1, Teil 2, oder Teil 3 in Klammern dahinter steht. Morgen geht’s los mit dem Thema “Hoffnung und Erlösung”. Freut Euch drauf!

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Die Kraft der Liebe aus dem Mund eines Dreijährigen
Mittwoch, 23. Juni 2010, 08:54 Uhr
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GeschwisterWie jede gute Mutter, die erneut schwanger ist, tat Karen alles was sie konnte, um ihren dreijährigen Sohn Michael auf das neue Baby vorzubereiten. Ärztliche Untersuchungen wiesen darauf hin, dass das Baby ein Mädchen sein würde. Tag für Tag, Abend für Abend, sang Michael seinem Schwesterchen in Mamis Bauch Lieder vor. Es war eine normale Schwangerschaft - bis zur Entbindung. Und dann kamen die Komplikationen. Nach langem Ringen wurde das Baby geboren - aber es schwebte in Lebensgefahr und wurde unter Sirenengeheul in die Neugeborenenintensivstation von St. Mary’s Hospital, Knoxville, Tennessee eingeliefert. Die Kinderärzte sagten der Mutter: “Es gibt sehr wenig Hoffnung. Seien sie auf das Schlimmste gefasst!”

Karen und ihr Mann, Mitglieder der Panther Creek Methodist Church in Morristown, Tenessee, hatten schon ein besonderes Zimmer in ihrem Heim für das Baby zurecht gemacht. Und jetzt mussten sie Reservierungen für einen Platz auf dem Friedhof machen. Der kleine Michael bat dauernd darum, dass er doch seine kleine Schwester sehen könne. “Ich will ihr etwas vorsingen,” erklärte er. Doch Kindern ist der Zutritt zur Intensivstation streng verboten. Doch Karen dachte, wenn Michael jetzt sein Schwesterchen nicht sieht, sieht er es vielleicht niemals. Sie zog ihm einen übergroßen Anzug an, und gemeinsam marschierten sie in die Intensivstation. Die Stationsschwester sah sofort, dass es ein kleines Kind war und fuhr sie an: “Bringen sie sofort das Kind hier raus! Hier sind keine Kinder erlaubt!”

Die sonst eher ruhige Mutter nahm ihren ganzen Mut zusammen, schaute der Stationsschwester mit festem Blick in die Augen und erklärte fest: “Er geht hier nicht weg, bis er seiner kleinen Schwester nicht etwas vorgesungen hat!” Dann ging sie gemeinsam mit Michael zum Bettchen seiner Schwester, wo das Baby drauf und dran war, den Kampf ums Leben zu verlieren. Nach wenigen Augenblicken begann Michael mit der unschuldigen und reinen Stimme eines Dreijährigen zu singen: “Du bist mein Sonnenschein, mein einziger Sonnenschein, du machst mich froh auch wenn die Wolken grau sind …”. Das kleine Baby begann sofort zu reagieren. Der rasende Puls normalisierte sich.

“Sing weiter, Michael”, ermutigte Karen mit Tränen in den Augen. Und Michael sang: “Du weißt gar nicht, Liebes, wie sehr ich dich liebe. Bitte nehmt mir meinen Sonnenschein nicht weg.” Als Michael sang, beruhigte sich das gequälte Atmen des Kindes. Jetzt waren auch die Tränen bereits auf dem Gesicht der Stationsschwester. Am nächsten Tag war das Baby so gesund, dass es nach Hause entlassen werden konnte. Die medizinischen Mitarbeiter nannten das Ganze schlicht ein Wunder.

Quelle: FFAX, Nicole und Sergio Jimenez

Diese Geschichte schickte mir Wolfgang Simson vor zehn Jahren mit seinem “DAWN-Freitagsfax”. Vor ein paar Tagen fiel mir das Fax beim Aufräumen wieder in die Hände. Auch jetzt berühren mich diese Zeilen noch genauso wie damals. Immer wenn ich das Lied höre, dass der kleine Michael seiner Schwester vorsang, denke ich unweigerlich an dieses fantastische Wunder.

Dieser alten Song wurde von vielen Superstars gesungen, z.B. von den Beatles, Bing Crosby, Ray Charles, Johnny Cash, Doris Day, Nat King Cole, Carly Simon, Will Smith, Michael Bolton und Bryan Ferry. Ich finde die Version von Elizabeth Mitchell besonders schön und habe sie Euch hier reingestellt. Genießt das Lied “You are my sunshine” an und denkt beim Hören daran, manchmal geschehen unfassbare Wunder!

Foto © :Augenblickchen / PIXELIO

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Ist Glück der Sinn des Lebens?

GlückIn persönlichen Gesprächen betone ich häufiger, dass ich das Thema “Glück”, bzw, “glücklich sein” nicht vom philosophischen oder esoterischen Aspekt aus betrachte, sondern das ich einen pragmatischen Ansatz habe. Es geht also in erster Linie darum, dass die Erkenntnisse anwendbar sind und im eigenen Leben funktionieren. Bei allen Glücksmethoden und -prinzipien interessieren mich außerdem die wissenschaftlichen Grundlagen. Mir macht es Spaß, mich mit Glücksforschung, Hirnforschung und Quantenphysik zu beschäftigen. Sehr faszinierend finde ich z.B. die neuronalen Prozesse im Menschen bei bestimmten Emotionen, oder wie sich ein Wechsel der Gefühle auf die Gehirnaktivitäten auswirkt.

So ähnlich habe ich mein Engagement auch einigen religiösen, bzw. spirituellen Menschen erläutert, denen der tiefere Sinn jedoch nicht einleuchtete. Ein Beispiel war ein früherer Freund, von dem ich lange Zeit nichts mehr gehört hatte und der mich vor einigen Monaten überraschend besuchte. Von seinem christlichen Standpunkt her brachte er Argumente wie “Glücklich bin ich, weil ich weiß, wo ich nach dem Tod hinkomme!”, oder “Das wahre Glück findet man nur in Jesus und man braucht diesen ganzen Firlefanz überhaupt nicht!”. Da hab ich ihm widersprochen. Auf meine eigene Spiritualität und persönlichen Glaubensüberzeugungen möchte ich hier jetzt nicht eingehen, denn das habe ich bereits in meiner Trilogie “Die Wahrheit” getan. Hier soll es darum gehen, in welche Kategorie das “Glück” hineingehört und inwiefern es einerseits mit der Frage nach dem Sinn des Lebens und andererseits mit unseren äußeren Umständen zu tun hat.

Im Buch “Die Glückstrainer” von Ella Kensington ist von insgesamt sieben Grundmotiven die Rede. Im Einzelnen heißen diese “Passen, Erwünschtsein, Schutz, Überlebenssicherung, Entscheidungsfreiheit, Macht und Sex”. Es gibt eine Grundvoraussetzung, damit man überhaupt glücklich sein kann: Jedes der sieben Motive muss erfüllt sein. Die Sache hat allerdings einen Haken: Oft sind diese Motive zwar in der Realität erfüllt, aber aufgrund eines Beurteilungsfehlers unseres Großhirns haben wir trotzdem das Gefühl, dass es bei einem oder mehreren nicht der Fall ist. Aus dieser Diskrepanz entstehen die meisten unserer Probleme. Darüber werde ich demnächst noch einen separaten Beitrag schreiben.

In der Psychologie gibt es eine Vielzahl von Modellen, in der die menschlichen Bedürfnisse und Motivationen dargestellt werden. Ein sehr bekanntes ist die 1943 veröffentlichte Bedürfnispyramide des US-amerikanischen Psychologen Abraham Maslow. Da ich in diesem und allen anderen mir bekannten Modellen ein paar Dinge vermisse, habe ich eine eigene Bedürfnispyramide entwickelt:

Bedürfnispyramide

Die sieben Grundmotive von Ella Kensington finden sich ein wenig abgewandelt in meinem Model wieder. Zu den “Körperlichen Grundbedürfnissen” der ersten Ebene gehören die Motive “Überlebenssicherung” (Essen, Trinken, Atmung und Wärme), “Schutz” (vor Gewalt) und “Sex” (hier ist nicht Partnerschaft gemeint, sondern nur das körperliche Grundbedürfnis).

Die übrigen Grundmotive befinden sich auf der zweiten Ebene. “Passen” und “Erwünschtsein” habe ich hier zu “Beziehungen” zusammengefasst. “Entscheidungsfreiheit” sehe ich nur als einen Teil des Grundmotivs “Freiheit” an, zu dem ebenfalls die “Handlungsfreiheit” gehört. In “Die Glückstrainer” wird “Macht” als Grundmotiv bezeichnet. Diese Betrachtungsweise macht dann Sinn, wenn man es vom Gegenteil her sieht: der Machtlosigkeit. Da der Begriff “Macht” von vielen Menschen aber anders eingeordnet wird, nenne ich das entsprechende Grundmotiv auf der zweiten Ebene “Einfluss“. Es ist ein menschliches Grundbedürfnis, Situationen und andere Menschen beeinflussen zu können. Hätten wir dieses Motiv nicht, dann gäbe es keinen Fortschritt, keine Erziehung und keine Schulen. Die Menschheit würde immer noch unter urzeitlichen Bedingungen leben, sofern sie überhaupt überlebt hätte.

Andere Menschen beherrschen zu wollen, oder im positiven Sinn die Führungsrolle in einem Unternehmen, einer Partei oder einem Verein zu übernehmen, geht über das Grundmotiv des “Einflusses” hinaus. Diese Weiterentwicklung bezeichne ich nun als “Macht“. Sie steht auf der dritten Ebene, zusammen mit der “Anerkennung” als Bedürfnis, das sich aus den “Beziehungen” ergibt und der “Entfaltung“, die als Grundlage die “Freiheit” hat.

Auf der vierten Ebene befindet sich unsere “Identität“. Dazu gehören unsere Überzeugungen, Werte, Ethik, Leitlinien, Berufung, Individualität und der Altruismus. Dann gibt es noch eine fünfte Ebene, die ich “Transzendenz” nenne. Hier spielen persönliche Gotteserfahrungen, bzw. die Suche nach Gott oder einem höheren Wesen eine große Rolle. Es geht außerdem um Dinge wie “ein Leben nach dem Tod” und “den Sinn des Lebens”.

Viele Menschen versuchen, auf der dritten Ebene ihr Glück zu finden. Sie sind davon überzeugt, erst dann glücklich sein zu können, wenn ihnen ein bestimmter Lebensumstand begegnet.

Liebespaar auf GänseblümchenSolltet Ihr zu diesen Leuten gehören, muss ich Euch leider enttäuschen: Seit Anbeginn der Menschheit ist es noch niemandem gelungen, durch die Veränderung der äußeren Umstände dauerhaft glücklich zu werden. Es sind zwar kurzzeitig Glücksgefühle möglich, jedoch normalisieren sich diese nach kurzer Zeit wieder. Die Euphorie nach einer Gehaltserhöhung ist nach spätestens drei Wochen vorbei und selbst das intensivste Glücksgefühl - das Verliebt sein - hält selten länger als sechs Monate an.

Siehe auch den Beitrag “Acht Wege, um am Glück vorbei zu laufen“.

Wenn das Glück nicht in den äußeren Dingen zu finden ist, dann wäre es doch naheliegend, dass es sich in der fünften Ebene verbirgt. Diese Stufe unterscheidet sich von den übrigen, den “operativen Ebenen”. Kann man bis zur vierten Stufe sein Handeln und seine Entscheidungen selbst beeinflussen und steuern, so geht es auf der fünften Ebene um ein “sich öffnen” und “erfahren”. Hier ist es kein “Tun”, sondern ein “Sein”. Es gibt Menschen, die ihr Glück auf dieser Ebene suchen. Sie beten täglich stundenlang im Kloster oder meditieren in einem Ashram. Ich persönlich glaube, dass man im Moment einer Gotteserfahrung großes Glück verspüren kann.

Ist dieses Glücksgefühl von Dauer und überträgt es sich auf meine anderen Lebensbereiche? Werde ich alleine dadurch glücklich, dass ich ein bestimmtes Bekenntnis lebe? Meine Antwort: Eindeutig Nein! Wäre das so, dann würde man bei den Anhängern einer bestimmten Religion oder Weltanschauung lauter permanent glückliche Menschen finden. Die wird man aber vergeblich suchen, ob bei den Christen, den Muslimen oder den östlichen Religionen. Die vorrangige Aufgabe einer Religion liegt auch nicht darin, glücklich zu machen; sie hat einen ganz anderen Zweck: Bereits in meinen “Gedanken zum Karfreitag” habe ich beschrieben, dass “Re-ligio” wörtlich übersetzt “Rück-Verbindung” heißt. Der ursprüngliche Zustand war also “Einheit” und erfuhr dann eine Form des “getrennt seins”. Die Religion hat nun die Aufgabe, die Verbindung wieder herzustellen. Mein alter Freund hatte da etwas verwechselt. Hätte er davon gesprochen, dass sein Lebenssinn darin besteht, Gott zu finden und in Gemeinschaft mit ihm zu leben, dann wäre ich einverstanden gewesen. “Glücklich sein” dagegen, so wie ich es verstehe, passt besser in eine andere Kategorie - es gehört in die operativen Ebenen.

Die ersten beiden Stufen der Bedürfnispyramide bieten zwar kein Glück, enthalten aber die Voraussetzungen, um überhaupt glücklich sein zu können. Auf der dritte Ebene sucht man dauerhaftes Glück vergebens und auch auf der fünften steht etwas anderes im Vordergrund.

Schlüssel zum GlückDie vierte Ebene ist es, wo wir unser eigenes Glück selbst erschaffen können. Ja, das ist kein Tippfehler! Wir erschaffen unser Glück im wahrsten Sinne des Wortes. Du bist der Schöpfer Deines eigenen Glücks, oder auch Deines Unglücks. Ich behaupte, dass jeder einigermaßen gesunde und erwachsene Mensch glücklich sein kann. Die Veranlagung dafür tragen wir bereits in uns. Von der vierten Stufe aus beeinflussen wir auch die darunterliegenden Ebenen und öffnen uns für die fünfte. Unser eigenes Potential für eine positive Realitätsgestaltung ist auf der vierten Ebene am Größten.

Leider findet man auf der vierten Ebene auch einige Dinge, mit denen wir uns selbst das Leben schwer machen. Diese “Glücksverhinderer” sind Überzeugungen, dass ich nicht glücklich sein kann, nicht will, oder nicht darf. Sie sind wie alte Programme in unserem Unterbewusstsein, die immer wieder das eigene Glück boykottieren. Diese Programme haben möglicherweise früher einmal einen Sinn gemacht. Vielleicht hatten sie in der frühen Kindheit die Funktion des Selbstschutzes. Aber jetzt, wo der Mensch erwachsen geworden ist, wird diese Art des Schutzes nicht mehr benötigt. Wird das alte Programm jedoch nicht gelöscht, läuft es immer weiter bis zum Lebensende. Es tut einfach seinen “Job” und fragt nicht danach, ob es sinnvoll ist. Die Chancen, hier aufzuräumen, sind allerdings gewaltig. Dabei muss man noch nicht einmal die Probleme aufspüren, um sie anschließend beseitigen zu können. Das alte Programm wird automatisch gelöscht, wenn es durch das passende neue Programm ersetzt wird.

Siehe auch den Beitrag “Wenn der Erfolg immer wieder verhindert wird“.

Wie man sein eigenes Glück steigern kann, darüber werde ich künftig noch einige Beiträge schreiben. Auf jeden Fall empfehle ich Euch dazu schon einmal das Buch “Robin und das Positive Fühlen” von Ella Kensington.

Siehe auch den Beitrag “Das beste Buch der Welt zu Glück und Realitätsgestaltung“.


Fotos:
“Glück” © : Stefanie Hofschlaeger / PIXELIO

“Bedürfnispyramide
” © : Udo Michaelis
“Liebespaar auf Gänseblümchen” © : Johanna Bieber / PIXELIO
“Schlüssel zum Glück”
© : Uli Carthäuser / PIXELIO

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Damit dieser Blog für Euch von hohem Nutzen ist …

Inzwischen liegt die Anzahl meiner Blogbeiträge fast im dreistelligen Bereich. Daher ist es manchmal nicht so ganz einfach, einen Überblick zu erhalten. Das trifft natürlich besonders für die neuen Leser zu. Nun möchte ich Euch helfen, möglichst schnell die Themen zu finden, die Euch am meisten interessieren und von denen Ihr den höchsten Nutzen habt. Es gibt hier einige Features, die Euch die ganze Sache erleichtern sollen.

-Für eine schnelle Übersicht könnt Ihr in der Kurzversion alle Artikel kurz anlesen und danach entscheiden, ob Ihr diesen Beitrag komplett lesen wollt. Dabei habt Ihr die Möglichkeit, mit dem ersten oder mit dem letzten Artikel zu beginnen.

-Falls Ihr alle Beiträge sofort vollständig lesen möchtet, habt Ihr ebenfalls die Möglichkeit, wahlweise mit dem ersten oder mit dem letzten Artikel anzufangen.

-Damit Euch nichts durch die Lappen geht, könnt Ihr alle neuen Beiträge mittels RSS-Feed abonnieren und Euch in meinen Newsletter eintragen.

Die Kurzversion vom “Blog für Glück und Erfolg” enthält im Gegensatz zur Vollversion keine Bilder oder Videos und ist nur mit einem simplen Layout ausgestatten. Beginnend mit dem neusten Beitrag, findet Ihr dort die ersten Zeilen aus den jeweiligen Artikeln. Wenn Ihr auf das Wort “weiterlesen” am Ende des Kurzbeitrages klickt, öffnet sich ein neues Fenster mit dem kompletten Artikel aus der Vollversion. Als erstes wird oben der neueste Beitrag aufgeführt und dann geht es rückwärts, bis man am Ende zum ältesten Artikel gelangt. Die Kurzversion findet Ihr hier.

Auf meiner Homepage findet man die ganze Sache in umgekehrter Reihenfolge. Nach einem Eingangstext ist dort ebenfalls jeweils der Anfang jedes Artikels aufgeführt. Hier fängt es allerdings mit dem ältesten Beitrag an. Zur Homepage geht es hier.

Wie bei den meisten Blogs üblich, erscheint auch beim “Blog für Glück und Erfolg” in der Vollversion der jeweils neueste Beitrag in vollständiger Form ganz oben, darunter dann der vorletzte Artikel, usw. Will man die Sache umdrehen und mit dem ältesten Artikel anfangen, kann man in der linken Spalte ganz oben auf “Ältesten Beitrag zuerst zeigen” klicken.

Bei interessanten Blogs möchte man möglichst nichts verpassen und mitbekommen, wenn ein neuer Artikel veröffentlicht wird. Es allerdings ziemlich aufwändig, wenn man jeden Tag nachsieht, ob es etwas Neues gibt. Um das zu vereinfachen, kann man neue Artikel per RSS-Feed abonnieren. Ich selbst nutze dafür den Google-Reader, aber es gibt dafür natürlich auch andere Möglichkeiten. Wenn Ihr Euch darüber informieren wollt, schaut einfach mal hier.

Last but not least empfehle ich Euch, meinen monatlich erscheinenden Newsletter zu abonnieren. Dort präsentiere ich die wichtigsten Blogartikel des Vormonats und es gibt noch einige weitere Impulse, die in meinem Blog nicht zu finden sind. Anmelden könnt Ihr Euch, indem Ihr oben auf der Homepage in der linken Spalte Namen und Email-Adresse eingebt. Ihr bekommt dann eine Mail und müsst den Bestätigungslink anklicken. Erst dann wird Eure Mailadresse aktiviert. Die älteren Newsletter findet Ihr im Archiv. Falls Ihr irgendwelche Fragen habt, könnt Ihr gerne eine Email an michaelis@erfolgdurchglueck.de schreiben. Gerne könnt Ihr dafür auch das Formular verwenden, das Ihr unter Kontakt findet.

Ich hoffe, ich konnte Euch einige nützliche Infos geben und wünsche Euch auch weiterhin viel Spaß beim Lesen meines Blogs.

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Glück oder Unglück entsteht nicht zufällig
Mittwoch, 10. März 2010, 10:16 Uhr
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Bei unserer erlebten Realität spielt unsere Wahrnehmung eine entscheidende Rolle. Meistens ist es so, dass in unserem Leben vielleicht 95 % in Ordnung ist und 5 % schief läuft. Es ist doch eigenartig, dass viele Leute fast nur auf die 5 % schauen und die tollen 95 % gar nicht würdigen. Die ganze Zeit ist man damit beschäftigt, Probleme zu lösen und sein Verhalten zu optimieren. Wenn man das eine Problem gelöst hat, stehen gleich zwei neue vor der Tür und man kommt überhaupt nicht mehr aus dem Stress raus.

Umgekehrt funktioniert es allerdings genau so: Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf das Schöne und Gute unseres Lebens richten und dankbar dafür sind, schenkt uns das Leben weitere Gründe, für die wir wiederum dankbar sein können. Lernen wir es, die Ereignisse in unserem Leben wertzuschätzen, dann ziehen wir noch mehr positive Ereignisse in unser Leben, die wir wertschätzen können. Wir erleben dann das Gegenteil eines Teufelskreises - ich nenne es den “himmlischen Glückskreislauf”.

Glück oder Unglück entsteht nicht zufällig, wir erschaffen es uns selbst!

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Religiöser Muff oder gelebter Glauben, der vom Hocker reißt
Dienstag, 19. Januar 2010, 10:29 Uhr
Abgelegt unter: Allgemeines, Glück und Erfolg | Tags: , , , , ,

Anderer Gottesdienst liveVor einiger Zeit hörte ich vom “Anderen Gottesdienst” der ev. Kirchengemeide Halle (Westf.). Ausgangspunkt zur dessen Entstehung war eine Frage, die Pastor Bernd Eimterbäumer verschieden Leuten gestellt hat: “Was muss ich tun, damit ihr in den Gottesdienst und in die Kirche kommt”.  Bei den Antworten kamen Dinge wie “nicht Sonntags um 10 Uhr wenn ich auspennen will”, “der Pastor soll nicht so viel Abgehobenes erzählen, was nichts mit unserem Alltag zu tun hat”, “mehr Pepp und nicht so trocken” und “andere Musik”. Bernd Eimterbäumer hat schnell erkannt, dass die Aussagen dieser Leute kein Spott, sondern handfeste Verbesserungsvorschläge waren. Die Ideen, die sie brachten, waren weder verrückt oder abgehoben und erst recht nicht unerfüllbar. Er hat sie ernst genommen. Die Folge war eine Form des Gottesdienstes, die den Wünschen vieler Menschen tatsächlich entspricht.

Drummer und Gitarristen der Footprints (Anderer Gottesdienst 13,01,08)An einem Sonntag um 18.00 Uhr besuchte ich diesen Gottesdienst. Noch an der Türschwelle hatte ich mein erstes positives Erlebnis. Ich wurde herzlich begrüßt - nein, nicht mit einem aufgesetzten Grinsen, sondern wirklich herzlich. Nach shakehands, ein paar netten Worten und den Empfang von Gummibärchen versuchte ich vergeblich einen Sitzplatz zu finden. “Ich bin 15 Minuten früher da und muss jetzt stehen? Ist das immer so voll hier?” Es wurden noch ein paar Stühle organisiert und so konnte ich doch noch Platz nehmen. Es ging los. Die Band spielte: 3 Sängerinnen, E-Gitarren, Drums, Keyboard etc. Die Menschen in der Kirche sangen mit - der Text wurde per Beamer an die Leinwand geworfen. Zwei Moderatorinnen führten durch den Abend. Ein Theaterstück wurde aufgeführt. Dann gab es eine Predigt - kein Pastor im schwarzen Talar sondern ein junger Mann in gewöhnlicher Kleidung. Der Vortrag war kurz und interessant.

Theaterszene (hier eine Szene vom 13.01.08 mit Christoph Pahmeyer)Die Moderatorinnen führten dann ein Interview. Ich meine, es wäre mit einem Haller Geschäftsmann gewesen, aber so genau kann ich mich nicht mehr erinnern. Zum Schluss spielte noch einmal die Band. Nach dem Gottesdienst gingen einige ins “Cafe’ Gegenüber” zum gemütlichen Beisammensein und Quatschen. Andere trafen sich in der “Grotte” . Dort befanden sich meist Jugendliche. Die Musik, die hier lief, war ziemlich laut. Es gab einen Kicker und einen Billardtisch.

Front des Jugendhauses, in dem sich die Grotte befindetDer Gottesdienst hat mir gefallen und inzwischen besuche ich ihn ziemlich regelmäßig. Man begegnet dort Menschen, die ihren Glauben sehr engagiert leben, anstatt auf einer theoretischen Ebene nur davon zu faseln. Auf der anderen Seite sind sie unverkrampft und haben sie eine Menge Spaß. Eine gute Mischung, wie ich finde. Den Altersdurchschnitt reisse ich als Mensch um die 50 Jahren nach oben, weil über die Hälfte der Besucher unter 25 sind.

Beim folgenden Interview hatte ich diesmal vier Gesprächspartner:

-Bernd Eimterbäumer (42, Pastor)

-Katharina (Kaddie) Hallen (16, Sängerin der Band Footprints)

-Kim Kupczyk (16, ebenfalls Sängerin bei den Footprints)

-Björn Hamann (18, Moderator und Theater-Darsteller)

Udo Michaelis: “Was motiviert Euch, ehrenamtlich Aufgaben in der Gemeinde wahrzunehmen?”

Björn Hamann: “Neben meinen Aufgaben im Anderen Gottesdienst engagiere ich mich in der kirchlichen Jugendarbeit. Auf den Norwegen-Freizeiten gehöre ich zu den Betreuern, die unsere Konfirmanden begleiten. Wenn man die Konfis dort abholt, wo sie stehen, ist es gar nicht so schwer, eine enge Beziehung zu ihnen aufzubauen. Die Kids mögen kein Gelaber, sondern wollen als Persönlichkeiten ernst genommen werden. Interessant ist, dass viele von ihnen das Ziel haben, selbst Mitarbeiter in der Gemeinde zu werden. Sie möchten beispielsweise Betreuer für die nächste Konfi-Generation auf einer Norwegen-Freizeit werden. Derartige Ergebnisse geben mir das Gefühl, am richtigen Platz zu sein und motivieren mich, weiter zu machen.”

Kaddie HallenKaddie Hallen: “Eine Frau aus unserem Ort hat sich aufgrund von negativen Erfahrungen mit der Kirche bewußt von ihr distanziert. Sie sah auch keinen Sinn mehr darin, ihren Sohn zum Konfi-Unterricht zu schicken. Dann wurde sie durch einen von uns zum Anderen Gottesdienst eingeladen. Sie ging auch hin und war sehr beeindruckt. Ihre veränderte Einstellung führte dazu, dass ihr Sohn dann doch den Unterricht besuchte. Der Junge bekam ebenfalls eine positive Einstellung zum Glauben und zur Kirche. Solche Erlebnisse finde ich sehr motivierend. Mich freut es, wenn sich Menschen, die mit Kirche nichts am Hut haben, sich auf eine Erfahrung mit Jesus Christus einlassen.”

Kim KupczykKim Kupczyk: “Manchmal kommen Leute nach dem Anderen Gottesdienst zu uns und sagen, dass unsere Musik ihnen gut getan hat. Mich hat überrascht, dass es sogar ältere Menschen gibt, denen die “Power” unserer Songs gut gefallen. Solch ein Feedback macht natürlich Spaß.”

“Welche Besetzung hat Eure Band?”

Kim Kupczyk: “Wir haben zwei E-Gitarristen, einen Keyboarder, der bei einigen Stücken alternativ Akkustik-Gitarre spielt, eine Bassistin, einen Drummer und drei Sängerinnen. Das Alter der Bandmitglieder liegt zwischen 16 und 19 Jahren.”

“Bernd, worin liegt die Motivation für Deine Gemeindearbeit?”

Bernd EimterbäumerBernd Eimterbäumer: “Bevor wir den Anderen Gottesdienst ins Leben riefen, besuchte ich eine Konferenz der Willow Creek Community Church in der Nähe von Chicago. Dort habe ich die entscheidenden Impulse bekommen um neue Wege in der Gemeindearbeit zu gehen. Der Referent stellte uns aufrüttelnde Fragen: ‘Was ist euer Traum? Wie sieht eure Vision aus?’ Ich setze mich also hin und schrieb meinen Traum, meine Vision auf. Der Inhalt lautet zusammengefasst etwa so: ‘Ich will kirchenfernen Menschen die Möglichkeit zu geben, Gott und Kirche kennen zu lernen und einen Platz in der Gemeinde zu finden. Es sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass diese Menschen sich einbringen können, um die Welt zum Positiven verändern zu können.’ Gemeinde verstehe ich in dem Kontext als lebendigen Organismus, der aus verschiedenen Gliedern besteht. Diese Glieder haben unterschiedliche Aufgaben. Du erkennst deine Berufung am besten, wenn Du darauf achtest, wo dein Herz schlägt. Es geht also nicht in erster Linie darum Mitarbeiter zu finden, damit Aufgaben erledigt werden. Wenn Du an der Stelle mitarbeitest, wo Dein Herz schlägt, entwickelst Du dich in Richtung Deiner persönlichen Berufung. Wer diese Berufung lebt, erfährt Erfüllung. Um diesbezüglich Hilfestellungen zu geben, bieten wir in verschiedenen Kleingruppen einen Gaben-Test an. Die Auswertung dieses Tests und die anschließende Beratung hilft dem neuen Mitarbeiter eine Aufgabe zu finden, in der er glücklich ist und andere glücklich machen kann. Letzten Endes profitiert die Gemeinde wiederum davon, weil sie aus einer Vielzahl von hoch motivierten Gemeindegliedern besteht. Das Konzept, indem der Kirchenbetrieb ausschließlich durch Pastor, Kantor und Küster veranstaltet wird, verhindert meiner Meinung nach ein lebendiges Gemeindewachstum.”

Kaddie Hallen: “Was mir in dem Zusammenhang gefällt ist, dass beim Anderen Gottesdienst nicht nur Pastoren, sondern auch Ehrenamtliche predigen.”

Der Jesus-Anhänger von Bernd Eimterbäumer“Es geht also nicht darum, Schäfchen zu sammeln, indem der Pastor die missionarische Keule schwingt?”

Bernd Eimterbäumer: “Eher im Gegenteil! Wir wollen Räume schaffen und Angebote installieren, die attraktiv sind. Es geht nicht darum, Leute in eine bestimmte Richtung zu pushen, sondern ein Christsein zu leben, welches begeistert  und vom Hocker reißt.”

“Einige christliche Missionare kamen einmal zu Mahatma Gandhi und haben ihn gefragt, was sie tun müssten, damit die Hindus ihre Botschaft annehmen würden. Gandhis Antwort war überraschend: ‘Denken Sie an das Geheimnis der Rose. Alle mögen sie, weil sie duftet. Also duften Sie, meine Herren.’ Die effektivste Mission ist demnach, wenn mein Christsein attraktiv ist.”

Bernd Eimterbäumer: “Ein sehr schönes Bild. Ja, das sehe ich genauso. ‘In dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst.’ Diese Aussage des Kirchenvaters Augustinus geht in die gleiche Richtung.”

“Werden Eure Aktionen immer positiv bewertet?”

JugendbulliBernd Eimterbäumer: “Natürlich gibt es hin und wieder Leute, die was zu meckern haben. Vor kurzen rief mich ein Professor an, der sich für die Erhaltung der deutschen Sprache engagierte. Er regte sich darüber auf, dass wir Anglizismen wie “Holy Night” verwendeten. Auch viele Lieder der “Footprints” sind englisch und auf einem unserer Transparente steht: ‘Whenever you pray, god starts working”. Ich versuchte ihm zu erklären, dass ich den Gebrauch unterschiedlicher Sprachstile in den verschiedenen Veranstaltungen nicht nur für legitim, sondern sogar für sinnvoll halte. Warum soll ich nicht in der Sprache derer kommunizieren, die ich erreichen möchte. Das gleiche machen Radiosender oder wird in der Werbung als Selbstverständlichkeit praktiziert. Niemand würde dort auf die Idee kommen, einem Jugendlichen mit Stilmitteln zu begegnen, die eher seine Großeltern ansprechen würden. Dieser Professor hatte dafür leider kein Verständnis.”

“Fällt Dir ein Beispiel ein, wo sich ein Kirchendistanzierter durch die Hinwendung zum Glauben positiv verändert hat.”

FootprintsBernd Eimterbäumer: “Da gibt es mehrere Beispiele. Eines hat Ähnlichkeiten mit dem, was Kaddie erzählt hat. Der Vater eines Konfirmanden war total enttäuscht von allem, was irgendwie mit Gott und Glauben zu tun hatte. Er hatte mit der Kirche total abgeschlossen und war regelrecht kirchenfeindlich eingestellt. Der Sohn, der ab und zu den Anderen Gottesdienst besuchte, konnte seinen Vater interessanterweise dazu bewegen, einmal mit zu kommen. Es war der Beginn einer erstaunlichen Veränderung. Nach einiger Zeit besuchten Vater und Sohn regelmäßig den Gottesdienst. Der Vater nahm an einem “Alpha-Kurs” teil. Es handelt sich um einen Glaubensgrundkurs, in dem wir christliche Inhalte vermitteln. Außerdem  ermutigen wir die Teilnehmer dazu, auf eine persönliche und individuelle Weise Gott zu erfahren. Daraus entsteht oft ein begeistertes und engagiertes Leben als Christ. Dieser Kurs hat das Leben dieses Mannes auf den Kopf gestellt. Bei ihm zu Hause treffen sich inzwischen regelmäßig Menschen in einem christlichen Hauskreis. Darüber hinaus setzt er sich mit viel  Engagement für ein Hilfsprojekt in Rumänien ein. Schon öfters hat er Lieferungen nach Rumänien gebracht und nimmt sich tage- und wochenlang Zeit, um vor Ort Bauprojekte praktisch zu unterstützen. Manchmal kann ich nur staunen, wie die Liebe Gottes das Herz eines Menschen so heilen und erneuern kann.”

“Geht das Interesse am Christsein in der Bevölkerung Deiner Meinung nach zurück, oder steigt es eher?”

Bernd Eimterbäumer: “Aufgrund zunehmender Kirchenaustritte könnte man schlussfolgern, dass die Menschen am Glauben immer weniger interessiert sind. Ich sehe das allerdings etwas anders. Meiner Meinung nach gelingt es den Kirchen nicht mehr, dem spirituellen Bedürfnis der Menschen etwas Adäquates entgegen zu stellen. Ein Indiz für vorhandene Spiritualität ist wachsendes Interesse an esoterischen Richtungen oder östlichen Religionen. Vielen Christen sind sich einfach nicht bewusst, dass wir etwas Spektakuläres zu bieten haben. Wenn wir die Angelegenheit anders wahrnehmen würden, hätten wir auch eine andere Ausstrahlung. Dann würden wir wiederum erleben, wie sich Menschen dem Glauben zuwenden. In meinem Umfeld erlebe ich jedenfalls, dass heute mehr Interesse am christlichen Glauben vorhanden ist, als es früher der Fall war. Ich glaube, dass uns spannende Dinge bevorstehen.”

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Das eigene Leben verändern durch umgekehrte Betrachtung
Freitag, 27. März 2009, 22:26 Uhr
Abgelegt unter: Glück und Erfolg | Tags: , , , ,

Möchtest Du in Deinem Leben etwas verändern? Bereitet es Dir Schwierigkeiten, Dich aus einem unerwünschten Zustand zu lösen und Dich einem neuen zuzuwenden? Dann hätte ich einen Vorschlag für Dich: Kehre Deine Betrachtung um!

Stell Dir mal bildhaft vor, welches Leben Du wirklich führen möchtest. Lass alle Beschränkungen weg und verzichte auf alle Argumente, warum dieses oder jenes nicht gehen könnte. Was möchtest Du beruflich machen? Wie sähe diese Beziehung im Idealfall aus? Was möchtest Du in Deinem Leben noch alles erreichen? Je konkreter, desto besser! Stell Dir ein Bild vor, in dem Du Dich rundum wohl fühlst.

Ich schlage das aus folgendem Grund vor: Normalerweise befindest Du Dich in einer Situation, die Dir nicht gefällt und bemühst Dich, diesen Zustand zu verbessern. Es ist aber gar nicht so einfach, aus etwas Schlechtem was einigermaßen Vernünftiges zu machen und aus etwas einigermaßen Vernünftiges was Hervorragendes. Du hast dabei immer die Betrachtungsweise von unten nach oben und hast auch eine dementsprechende Vorstellung, dass Du Dich mühsam “nach oben arbeiten musst”.

Jetzt verlässt Du aber diese Sichtweise und betrachtest Dein Bild von oben, also von der Idealposition aus. Du siehst es aus der Perspektive, wie Du es haben willst und es gut für Dich wäre. Und dann kannst Du Dir die Frage stellen, welche eine Abweichung nach unten für Dich immer noch o.K. wäre. In vielen Dingen kann man durchaus einen Kompromiss zu schließen und trotzdem ist das Gesamtbild noch gut. An irgendeinem Punkt wirst Du dann eine Grenze finden. Wenn Du diese Grenze unterschreitest, würde Dir etwas Wesentliches fehlen. Du hast Dir jetzt einen Bereich geschaffen, den Du als Deinen künftigen Lebensbereich definierst und der liegt zwischen dieser Untergrenze und Deinem Idealbild.

Wenn es Dir jetzt noch gelingt, innerhalb dieses Bild so zu fühlen, als wenn Du es bereits als Realität erleben würdest, dann wirst Du es auch genau so erfahren. Sollte es mit dem Fühlen nicht klappen, hilft Dir vielleicht mein Beitrag “Wie und wann erfüllt sich ein Wunsch?” weiter.

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Haben negative Gefühle überhaupt einen Sinn?
Donnerstag, 19. Februar 2009, 12:06 Uhr
Abgelegt unter: Glück und Erfolg | Tags: , ,

Um Gefühle überhaupt wahrnehmen zu können, benötigen wir eine emotionale Spannungsdifferenz. Wenn wir ausschließlich zufrieden wären, würden wir das gar nicht wahrnehmen. Erst wenn wir auch einen anderen Zustand als den der Zufriedenheit erleben, könnten wir das richtig einordnen.

Stellt Euch vor, jemand wächst in einem Land auf, in dem die Temperatur gleich bleibend 20° Celsius beträgt - Tag und Nacht, Sommer wie Winter! Wenn derjenige nie an einen Ort kommt, an dem unterschiedliche Temperaturen herrschen, hat er keine Vorstellung davon, was “warm” bedeutet. Erst wenn er einen Temperaturwechsel erlebt, entsteht für ihn “warm” und “kalt”.

Bei unseren Gefühlen ist es nicht anders. Wir erleben ein Gefühl erst durch die Veränderung der Zustände. Diese Spannungsdifferenz gibt es allerdings nicht nur durch den Wechsel zwischen einem positiven und einem negativen Gefühl, sondern auch bei unterschiedlichen positiven Emotionen, z.B. der Wechsel zwischen Zufriedenheit, Begeisterung und Genuss.

Wenn es Dir gelingt, alle eigenen seelischen Blockaden vollständig zu lösen, ist es möglich, fast nur noch zwischen den einzelnen positiven Emotionen hin und her zu jumpen – aber auch nur fast! Hundertprozentig kannst, sollst und darfst Du das gar nicht erreichen. Alle negativen Emotionen total aus Deinem Leben zu verbannen wäre fatal! Sie erfüllen den wichtigen Zweck, Dein Überleben zu sichern.

Man kann alle Gefühlen in zwei Hauptgruppen unterteilen: Belohnungsgefühle und Vermeidungsgefühle. Die Belohnungsgefühle führen Dich zu etwas hin und die Vermeidungsgefühle führen Dich von etwas weg. Wenn Du die Straße überquerst und ein Auto kommt auf Dich zugerast, sorgt ein Vermeidungsgefühl dafür, Dich mit einem Sprung in Sicherheit zu bringen. Gäbe es dieses Gefühl nicht, wärst Du schon längst tot.

Aber nicht alle Vermeidungsgefühle sind gut für uns. Die meisten entstehen durch Denkfehler und falsche Beurteilungen der Situation. Wenn ich das erkenne kann ich daran etwas ändern. Es sollte also nicht unser Ziel sein, grundsätzlich alle negativen Gefühle in positive zu verwandeln, sondern nur die unangemessenen. Davon gibt es allerdings eine ganze Menge.

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Wann und wie erfüllt sich ein Wunsch?
Donnerstag, 12. Februar 2009, 21:56 Uhr
Abgelegt unter: Glück und Erfolg | Tags: , , , ,

Unsere äußere Realität ist nach dem Resonanzgesetz ein Spiegelbild dessen, was sich in unserem Inneren abspielt. Alles, worauf ich meine Aufmerksamkeit lenke, bekommt Energie, wächst und wird in unserem Leben zur Realität. Wie kommt es dann aber, dass sich trotzdem viele Wünsche und Ziele nicht erfüllen, obwohl wir sie positiv und präzise formulieren?

Nehmen wir aber mal an, Du hättest ein finanzielles Problem, bei dem Du Deine Existenz als gefährdet ansiehst und wünscht Dir daher dringend das erforderliche Geld. Da für Dich die Notwendigkeit das Geld zu bekommen sehr hoch ist, wirst Du immer ein Mangelgefühl dabei haben, das ist gar nicht zu vermeiden. Es realisiert sich aber nicht das, was Du Dir wünschst, sondern alles, worauf Du Deine Aufmerksamkeit lenkst. Du hast Deinen Focus unbewusst auf den Mangel ausgerichtet und bestellst Dir daher noch mehr Geldprobleme. Das Ergebnis ist, dass der Mangel dann in Deinem Leben widergespiegelt wird.

Wann erfüllt sich denn nun Dein Wunsch und wann nicht? Dafür gibt es eine einfache Formel: Ist die Wahrscheinlichkeit höher als die Notwendigkeit, erfüllt sich Dein Wunsch. Ist jedoch die Notwendigkeit höher als die Wahrscheinlichkeit, passiert das Gegenteil. Es gibt also grundsätzlich zwei Möglichkeiten, dieses Verhältnis zu Deinen Gunsten zu verändern: Die eine ist die Erhöhung der Wahrscheinlichkeit und die andere die Reduzierung der Notwendigkeit.

In meinem Beitrag “Wie man es schafft, jedes Problem zu knacken” habe ich schon darauf hingewiesen, dass die Erhöhung der Wahrscheinlichkeit äußerst mühsam ist. Aber fast alle Erfolgskonzepte bauen darauf auf. Man versucht die eigenen Schöpferkräfte zu stärken um so das Gefühl von Unfähigkeit und Machtlosigkeit zu beseitigen. Ich selbst habe es jahrelang versucht und bin regelmäßig gescheitert.

Daher mein Rat an Euch: vergesst es! Selbst wenn Du Dir das Ziel immer wieder positiv suggerierst und affirmierst, was das Zeug hält, es wir Dir nichts nützen. In dem Fall kommst Du mit dem klassischen positiven Denken nicht weiter. Auch die Methoden aus “The Secret”, „The Law of Attraction“ oder „Bestellungen an das Universum“ greifen hier nicht. Ganz im Gegenteil - der Schuss geht nach hinten los! Das alles funktioniert hervorragend bei Zielen, die keine existentielle Bedeutung haben. Daher will ich diese Methoden auch nicht kritisieren. Vieles davon ist für bestimmte Lebensbereiche gut anwendbar. Außerdem haben diese Bücher das Bewusstsein verbreitet, dass wir Schöpfer unserer eigenen Realität sind. Insofern bin ich dankbar dafür, dass es sie gibt.

Die Lösung liegt eindeutig in der Reduzierung der Notwendigkeit. Es gibt 7 Grundbedürfnisse des Menschen, die erfüllt sein müssen. Ist eines davon gefährdet, schlagen unsere Instinkte Alarm. Es hat auch keinen Zweck, gegen diese Instinkte anzukämpfen. Es ist aber eine Tatsache, dass 99 % unserer Probleme auf einem Denkfehler, bzw. einer falschen Beurteilung begründet sind. Um auf das Beispiel „Geld“ zurückzukommen: Eines der 7 Grundmotive heißt „Überlebenssicherung“. Dieses Motiv ist bereits erfüllt, wenn wir genug zu essen, zu trinken und einen warmen und sauberen Schlafplatz haben.

In Westeuropa muss niemand verhungern oder erfrieren. Aber nur darum geht es unseren Instinkten in Wirklichkeit. Habe ich einen Berg voll Schulden und weiß nicht, wie ich sie zurückzahlen kann, reagieren meine Instinkte aufgrund falscher Informationen meines Emotionalgehirnes so, als wäre mein Überleben gefährdet. Die einzige Chance besteht für mich darin, meinem Unterbewusstsein klar zu machen, dass mein Grundbedürfnis trotz der Schulden erfüllt ist. Damit habe ich die Notwendigkeit heruntergefahren und kann mir Geld mit einem positiven Gefühl wünschen. Auch das Loslassen klappt dann, was bei hochgefahrener Notwendigkeit unmöglich ist.

Wer von Euch näheres über die praktische Umsetzung erfahren möchte, ist herzlich zu meinem Forum “Glück, Emotionen und Erfolg” eingeladen. Einzelheiten stehen in meinem Beitrag “Das beste Buch der Welt zu Glück und Realitätsgestaltung“.

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Wie man es schafft, jedes Problem zu knacken
Montag, 2. Februar 2009, 22:14 Uhr
Abgelegt unter: Glück und Erfolg | Tags: , , , ,

Problemlösungsstrategien gibt es wie Sand am Meer. Neben vielem wertlosen Blödquatsch gibt es sicherlich auch ein paar brauchbare Konzepte. Interessanterweise funktionieren die meisten nur bei kleineren Problemen und versagen bei den größeren. Die vorgeschlagenen Wege sind uns zwar auf kognitiver Ebene klar, aber irgendwie kriegen wir die Sache nicht vom Kopf ins Gefühl. Eine kritische Instanz in unserem Inneren verhindert, dass die neu gewonnenen Erkenntnisse unser Unterbewusstsein erreichen. Unser Problem ist als Gefühl gespeichert und im unserem Unterbewusstsein verankert.

Ich kenne genügend Leute, die sich Affirmationen reinziehen, bis die Birne qualmt. Aber das Problem will nicht weichen und manifestiert sich stattdessen umso schlimmer. Andere schicken ihren Wunsch nach Problemlösung als “Bestellung an das Universum”. Wenn statt des Erhofften dann noch mehr Probleme geliefert werden, verstehen sie die Welt nicht mehr. Wenn Euch die bisherigen Strategien nicht zum gewünschten Ergebnis geführt haben, wird es jetzt einfach mal Zeit für einen neuen Blickwinkel. In diesem Beitrag und dem folgenden mit dem Titel “Wie und warum erfüllt sich ein Wunsch?” verrate ich Euch einige verblüffende Tricks, wie man die Sache mit seinem Unterbewusstsein klar kriegt.

Für manchen von Euch ist die folgende Denkweise sicherlich etwas ungewohnt, aber ich definierte den Begriff „Problem“ mal mit einer mathematischen Gleichung:

Problem = Ziel x Notwendigkeit x Machtlosigkeit

Wenn Du jetzt einen der drei Faktoren auf Null setzt, existiert das Problem auf einmal nicht mehr. Es löst sich komplett in Luft auf. Wenn kein Ziel mehr da ist, hast Du logischerweise auch kein Problem. Ist das Ziel zwar vorhanden, aber es ist Dir nicht so wichtig, ob Du Dein Ziel erreichst oder nicht, hast Du auch kein Problem. Bist Du Dir in einem Gefühl von Fähigkeit absolut sicher, Dein Ziel zu erreichen, hast Du ebenfalls kein Problem.

Die meisten Methoden zielen darauf ab, die Machtlosigkeit zu beseitigen. Man versucht den Glauben an sich selbst und die eigenen Schöpferkräfte zu stärken. Dieser Weg kann sehr anstrengend sein. Wenn nach Teilerfolgen auf einmal harte Rückschläge kommen, ist das ziemlich entmutigend.

Es gibt einen berühmten Satz in der Bibel: “Alle Dinge sind dem möglich, der glaubt!” Dieser Aussage stimme ich voll und ganz zu. Aber wie stelle ich es an, einen solchen Glauben zu aktivieren. Wie gelange ich zu der Überzeugung, dass ich mein Ziel hundertprozentig erreiche und dabei kein Stück zweifle? Machen wir uns doch nichts vor, das ist alles andere als leicht! Bei einfachen Spielereien habe ich das auch schon hingekriegt, aber noch nie bei Dingen, die für mich wirklich wichtig waren.

Einige östliche Religionen lehren, dass es gut ist, seine Ziele runter zu fahren, nach dem Motto „akzeptiere alles was ist, sei bescheiden und habe keine Ansprüche“. Ich habe festgestellt, dass ich mich bei diesem Weg auf Dauer auch nicht wohl fühle.

Ein paar von meinen Lesern sind begeistert vom “LOL²A-Prinzip”. René Egli hat sicherlich einige sehr interessante Sachverhalte zum Thema “Realitätsgestaltung” dargelegt. Mit seiner extremen “hier-und-jetzt-Philosophie” kann ich aber ehrlich gesagt nix anfangen. Klar, es ist oft hilfreich, seine Aufmerksamkeit stärker auf den Augenblick zu lenken. Vergangenheit und Zukunft völlig zu ignorieren und sich überhaupt keine Ziele mehr zu setzen, entspricht aber nach meiner Auffassung nicht der Natur des Menschen. Wir haben die Veranlagung, uns weiter zu entwickeln, vorwärts zu kommen und sind mit einem “Neulandinstinkt” ausgestattet. Die Menschen, die solche Aspekte nicht wahrhaben wollen, sind in meinen Augen Meister im Verdrängen.

Es ist bisher komischerweise noch kaum einer auf die Idee gekommen, bei der Notwendigkeit anzusetzen. Aber gerade das funktioniert am Besten. 99 % der Probleme beruhen nämlich auf einem Denkfehler, der die Notwendigkeit auf ein unangemessenes Level hievt. Wenn ich diesen Denkfehler korrigiere und ins Gefühl bringe, macht mein Unterbewusstsein auch keinen Stress mehr.

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