Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie.
Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: “Wie war dieser Ausflug?” “Sehr interessant!” antwortete der Sohn. “Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können? “Oh ja, Vater, das habe ich gesehen.” “Was hast du also gelernt?” fragte der Vater.
Und der Sohn antwortete: “Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont.”
Der Vater war sprachlos. Und der Sohn fügte noch hinzu: “Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind.”
“Was würdest Du in Deinem Leben verändern oder verbessern, wenn Du jetzt (sofort) über eine Million (1.000.000) EURO frei verfügen und entscheiden könntest?”
Mit einer Million würden sich bei mir die grundsätzlichen Dinge eigentlich gar nicht ändern. Beruflich tue ich genau das, was ich tun will. Ich würde mir keine neuen Freunde suchen und meinen Wohnort würde ich auch nicht verlassen. Das was den größten Wert in meinem Leben darstellt, ist ohnehin unabhängig vom Geld und daher unbezahlbar.
Trotzdem wäre mir die Million sehr willkommen, weil sie mir in einigen Bereichen neue Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen würde. Meine Zielsetzung für berufliche Projekte wäre nicht anders, als ohne Geld. Die Kohle wäre aber eine Art Katalysator, um schneller meine Ziele erreichen zu können. Geld bedeutet für mich in erster Linie Handlungsspielraum und Freiheit. Es erlaubt mir, meine Aufgaben besser und leichter zu erfüllen und meine Vision intensiver zu leben. Momentan gelingt es mir nur schrittweise, mich von Abhängigkeiten gegenüber anderen Personen oder Institutionen zu lösen. Mit einer Million hätte sich dieses Thema schlagartig erledigt - das wäre nicht schlecht!
Was ich mir gönnen würde, wären einige schöne Reisen. Vor vielen Jahren habe ich davon geträumt, den kompletten amerikanischen Kontinent von Alaska bis Feuerland zu bereisen. Zwei Touren habe ich schon gemacht: von Los Angeles bis nach Mexico City und von Mexico City bis nach Panama. Es fehlen also noch eine ganze Menge Länder.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir Kommentare zu diesem Thema schicken würdet. Als Anregung gebe ich Euch einige Fragen von Gaba mit auf den Weg:
Ist Geld wirklich so wichtig? Macht Geld glücklich? Was verändert sich durch Geld? Welche Rolle spielt das Geld in Deinem Leben? Wie viel Geld brauchst Du, um zufrieden zu sein?
Ergänzung vom 24.10.2008:
Dreizehn Blogger haben sich an der Blogparade beteiligt. Die Beiträge sind allesamt geprägt von großer Offenheit und Qualität und bieten Dir die Möglichkeit unterschiedliche Blickwinkel und Einstellungen zu erfahren und ganz nebenbei die Menschen hinter den Blogs wieder ein Stückchen besser kennen zu lernen:
Frank ist der Auffassung, dass die Million ihm dabei helfen würde, schneller seine Ziele zu erreichen und würde gerne im Ausland Bücher schreiben.
Bluetime hat konkrete Vorstellungen davon, wie sie die Million ausgeben würde, um sich und ihren Lieben das Leben noch angenehmer zu gestalten.
Pontifex würde das Geld vermutlich zum größten Teil an Andere verschenken, ist sich aber nicht ganz sicher, ob diese große Summe möglicherweise doch seine Einstellung verändert.
Brigitte hat die Euronen in harte Schweizer Fränkli umgerechnet und weiß sehr genau, wie sie das nicht mehr ganz “runde” Sümmchen unter die Menschen bringen könnte.
Dori würde am Meer leben und den größten Teil der Million an Andere abgeben und anderen Menschen auf “den Weg” helfen.
Kopfchaos hat die klare Vorstellung das Geld zu nutzen um sich ein neues Geschäft aufzubauen und mit ein wenig Luxus zu umgeben.
Roman würde das Geld sofort verschenken, noch bevor sein Ego ein Veto einlegen könnte und hat sogar schon ganz konkrete Vorschläge, welche Stiftungen gefördert werden könnten.
zentao zeigt sich demokratisch und zieht in Erwägung das Geld erstmal sicher auf die Bank zu bringen um dann im Familienrat über die beste Verwendung zu entscheiden.
Jrène würde sich ihre Lieblingshälfte der Welt genauer besehen und träumt von einem Holzhaus mit Veranda im schönen Schweden.
Jürgen könnte sich ein Leben in einem Steuerparadies gut vorstellen und würde seine Familie gerne finanziell absichern und beschenken.
Norbert hat keine 1.000.000 Träume. Ihm genügt es seine drei Träume in die Tat umzusetzen und macht mit Goethe auf die Gefahren des “schnöden Mammons” aufmerksam.
Ritchie ist in der glücklichen Lage, dass er seine Brötchen mit dem was ihm Spaß macht verdient. Er würde die Million nutzen um seine Freundin und sich etwas zu verwöhnen.
Udo (ach, das bin ich ja selbst - was ich machen würde, habt Ihr eben schon gelesen)
Wie ginge es Dir, wenn Du plötzlich zu einem unerwarteten Geldbetrag kämst? Und wie würdest Du Dich fühlen, wenn Dir jemand diese Kohle danach wieder wegnimmt? Kann man andere Leute glücklich machen, wenn man ihnen Geld schenkt? Dr. Eckart von Hirschhausen rät: “Investieren sie in die Zukunft - werfen Sie Geld aus dem Fenster!”
“Jeder Mensch hat seine Berufung, die ihn aufwärts weist. Sein Talent ist der Ruf. Nach einer Richtung hin stehen ihm alle Wege offen. Seine Fähigkeiten sind eine schweigende Aufforderung, sich in deren Richtung immer wieder zu bewähren. Er kann sich ihnen nicht entziehen. Er gleicht einem Schiff auf einem Fluss. Er stößt auf beiden Seiten auf Hindernisse, nur auf einer einzigen nicht. Auf dieser ist jedes Hindernis hinweggeräumt und er gleitet ruhig über göttliche Tiefen hinaus ins Meer.”
(Ralph Waldo Emerson)
Das Jahr 2007 war bei mir von lebensverändernden Entscheidungen geprägt. In welche Richtung ich wollte, wusste ich ziemlich klar. Aber eine Fülle von Hindernissen bereiteten mir große Schwierigkeiten. Diese Worte von Ralph Waldo Emerson halfen mir zu erkennen, dass meine Schwierigkeiten nicht darauf hindeuteten, dass mein neuer Weg falsch wäre. Es ging eher darum, mich von einigen Dingen und Gewohnheiten aus meinem bisherigen Leben konsequent zu verabschieden.
Zum ersten Mal begegnete mir dieses Zitat Mitte der 90er Jahre. Ich fand es in dem Buch “Geld ist schön” von Hans-Peter Zimmermann. Dieses Buch gefiel mir recht gut, trotz seines provozierenden Titels - oder vielleicht sogar unter anderem gerade deshalb? Ich habe auch brav darin gearbeitet (es ist als Arbeitsbuch konzipiert mit vielen Seiten zum Ausfüllen) und einiges davon in meinem Leben umgesetzt. Ich muss zugeben, dass nicht alles so praktiziert habe, wie es in diesem Buch empfohlen wurde. Irgendwie bin ich nicht genug “dran geblieben”. Mit dem Autor hatte ich mich damals nicht weiter beschäftigt.
Ende 2006 suchte ich einige Informationen zum Thema “Hypnose” und stieß auf die Seite www.hpz.com bei Google. Neben den gewünschten Infos fand ich dort auch viele interessante Dinge über Erfolgs-Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung und Marketing. In den folgenden Wochen habe ich immer wieder diese Seite besucht, weil sie wirklich gute praxisbezogene Inhalte lieferte. Später schrieb ich mich in den Verteiler für den Newsletter ein. Der gefiel mir dann so gut, dass ich mir auch die früheren Letter angeschaut habe. Ich fing bei dem ältesten an und arbeitete mich bis zu den gegenwärtigen durch. Dafür benötigte ich mehrere Wochen.
Lange Zeit bemerkte ich überhaupt nicht, dass der Schreiber des Newsletters der selbe Hans-Peter Zimmermann war, von dem ich bereits ein Buch gelesen hatte. Inzwischen konnte man sich seinen Bestseller “Geld ist schön” sogar kostenlos zum downloaden. Ihr möchtet das Ebook auch gerne geschenkt haben? Dann klickt einfach hier mit der rechten Maustaste und dann auf “Ziel speichern unter…”.
Dann las ich vom “HPZ Power-Podcast”. Für diejenigen, die nicht wissen, was ein “Podcast” ist: Es handelt sich um Tondokumente, die man sich im Internet herunterladen kann. Mittels RSS-Feed könnt Ihr Euch einen bestimmten Podcast abonnieren und bekommt so immer automatisch die neuesten Episoden. Am besten funktioniert es mit dem Programm iTunes von Apple (läuft auch unter Windows). Wie das genau funktioniert erklärt Euch Hans-Peter Zimmermann hier. Wenn Ihr sowieso schon auf seiner Seite seit, könnt Ihr Euch auch gleich seinen “Power-Letter” abonnieren. Empfehlenswert ist auch sein HPZ-Power-Blog.
Der HPZ Power-Podcast enthält so viele gute Folgen, dass ich sie gar nicht alle aufzählen kann. Ich beschränke mich auf die Episoden, die mich am meisten begeistert haben:
Hans-Peter hat einige Gespräche mit seinem damaligen Nachbarn Dr. Stephan Wehowsky geführt. Wehowsky ist promovierter Theologe, außerdem Philosoph, Publizist, Konfliktforscher und Kommunikator für Sicherheitsthemen. Zwei überaus kompetente Leute treffen aufeinander, unterhalten sich und das Ergebnis ist ein genialer Dreiteiler. Falls Ihr iTunes noch nicht herunter geladen habt, könnt Ihr diese Episoden auch direkt anhören. Klickt auf den blauen Titel und es geht sofort los.
Zwei weitere Episoden mit Stephan Wehowsky drehen sich um das Thema “Geld”. Diese Folgen sind nicht weniger faszinierend, als “Führung durch das Leben”. Apropos Geld - das schon erwähnte Buch “Geld ist schön” gibt es auch als kostenloses Hörbuch. Wenn Ihr den HPZ Power-Podcast abonniert, findet Ihr in sechs Folgen das komplette Buch mit zusätzlichen akustischen Anmerkungen. Das verlinke ich Euch jetzt aber nicht, denn Ihr sollt auch selbst was für Euer Glück tun.
Die Gespächspartner der folgenden Episode, Prof. Dr. Robert Pucher, Informatik-Professor am Technikum Wien und Dr. Ullrich Glaser aus Peiting, sind ebenfalls genial. Folgende Fragen werden diskutiert: Kann ein Mensch mit seinen Gedanken den Zufall beeinflussen? Ist die Behauptung, dass der Glaube Berge versetzt, auch wissenschaftlich haltbar? Könnte man das Phänomen des Erfolgs physikalisch-mathematisch untersuchen?
Wer dieser Dr. Hans-Peter Zimmermann ist, darüber habe ich bewusst nichts erzählt. Ich denke, dass kann er selbst viel besser. Im Gespräch mit Frank Obels erfahrt Ihr seinen Werdegang und viel über seine Denkweise. In der zweiten Hälfte gibt es außerdem einiges über effektives Marketing und Unternehmenserfolg zu lernen.
Zum Abschluss habe ich für Euch noch ein richtiges Schmankerl. Diese Folge ist im HPZ Power-Podcast als normale Audio-Episode #33 erschienen. Das gleiche gibt es noch einmal als Video bei You Tube, wo Hans-Peter Zimmermann einen eigenen Kanal hat. Gesprächspartner ist wieder einmal Prof. Dr. Robert Pucher. Wunschbücher wie “The Secret” von Rhonda Byrne oder “Bestellungen beim Universum” lösen gegenwärtig geradezu einen Hype aus. Halten die Theorien dieser Bücher einer wissenschaftlichen Prüfung stand, oder ist alles nur “Bullshit im Universum”, wie Hugo Egon Balder sich ausdrückt? Ich selbst habe eine Menge Literatur dieser Art gelesen und an vielen angeregten Diskussion teilgenommen, unter welchen Voraussetzungen dieses Wünschen funktioniert und wann nicht. So gute Statements wie die von Robert Pucher hatte ich bisher allerdings noch nie gehört. Viel Spaß bei einem aufschlussreichen Gespräch um ein spannendes Thema!