“Wenn sich jemand dehnen will, soll er nach Dänemark fahren. Bei mir wird gelaufen.”
(Eduard Geyer)
Aus meinem letzten Beitrag wisst Ihr jetzt also, welche Teams das Achtelfinale erreichen werden. Schauen wir uns nun an, was danach kommt. Für die Gruppe E hatte ich Euch prophezeit, dass die Niederlande und Kamerun die Vorrunde überstehen werden. Die Holländer gehören für mich zwar nicht zu den Top-Favoriten auf den Weltmeistertitel, ich schätze sie allerdings schon um einiges stärker ein, als bei der letzten WM.
Damals haben sie sich mit zwei knappen Siegen und einem Unentschieden glanzlos für das Achtelfinale gegen Portugal qualifiziert - ein brutales Klopperspiel bei dem man den Eindruck hatte, dass der Schiedsrichter früher einmal Profi-Kartenspieler gewesen sein muss. Die Akteure durften insgesamt 16 (in Worten sechzehn) bunte Kartons betrachten: achtmal in leuchtendem Gelb und viermal als modische Zweierkombination in Gelb und Rot. Das Spiel selbst haben die Holländer dann mit 1:0 verloren - verdientermaßen … glücklicherweise … Jubel, Jubel …♪♪♫♫ ♫♪ ohne Holland, fahr’n wir zur … nee, das gehört zu einer anderen WM … sorry, da sind doch glatt die Pferde mit mir durchgebrannt - aber gefreut hatte ich mich damals trotzdem! In diesem Jahr werden sie bis ins Viertelfinale kommen, aber danach ist Schluss mit lustig!
Wenn es gut läuft, könnte es dem Gastgeberland gelingen, bis ins Halbfinale zu kommen. Als Voraussetzung dafür sehe ich allerdings, dass sie Gruppensieger werden. Bei ihrer starken Gruppe könnte die Sache natürlich auch schon nach der Vorrunde vorbei sein, oder im Achtelfinale, falls sie gegen Argentinien antreten müssen. Bei zwei rein afrikanischen Duellen hätten sie aber gute Chancen auf ein Weiterkommen - gegen Nigeria im Achtelfinale und gegen Ghana im Viertelfinale, falls es denen gelingen sollte, vorher England zu schlagen.
Richtig spannend könnte auch ein Achtelfinalspiel zwischen Spanien und Portugal werden. Ich glaube, dass die Spanier ihren iberischen Nachbarn rauskicken, anschließend die Italiener nach Hause schicken werden und dann gegen Deutschland im Halbfinale stehen. Die Deutschen werden es vorher in ihrem Viertelfinale gegen Argentinien äußerst schwer haben. Das wird ein ähnlich hartes Ding wie vor vier Jahren, als Deutschland erst nach Elfmeterschießen gewann.
Im Halbfinale gibt es folgende Begegnungen:
Südafrika - Brasilien
Deutschland - Spanien
Nachdem die Spieler aus Südafrika so weit gekommen sind, ist ihre Euphorie nicht mehr zu bremsen und sie sehen sich schon als Weltmeister. Möglicherweise war Brasilien bis zu diesem Zeitpunkt nicht in allen bisherigen Spielen so überzeugend und hat das ein oder andere Match mehr ergebnisorientiert gespielt, als Zauberfußball zu bieten. Doch jetzt, im entscheidenden Moment, hebeln die Männer vom Zuckerhut und der Copacabana das Gastgeberland gekonnt aus, die ihnen ins offene Messer rennen.
Im anderen Halbfinale muss sich Deutschland erneut den Spaniern beugen, wie schon vor zwei Jahren im EM-Finale. Zm Trost erkämpfen sich unsere Jungs im “kleinen Finale” den dritten Platz. Dieses letzte Spiel wird für unsere Jungs eine klare Angelegenheit, weil die Mannschaft aus Südafrika ihre Niederlage aus dem Halbfinale immer noch nicht verkraftet hat und sich nicht mehr zum letzten Ansturm aufbäumen kann.
Das Finale bestreiten somit Brasilien und Spanien. Wer wird nun Weltmeister?
Ich stelle mir das ungefähr so vor: Die Spanier gehen aufgrund ihrer überragenden Leistungen in den vorhergehenden Spielen als leichter Favorit ins Endspiel. Die Brasilianer haben zwar die meisten ihrer Spiele ebenfalls souverän gestaltet, aber manchmal eher glanzlos und ergebnisorientiert. Am Anfang des Finales ist es auch die spanische Mannschaft, die mehr Druck macht und feldüberlegen ist. Nach einer erfolglosen Drangperiode fangen sich dann die Iberer ein Kontertor ein und sind dann etwas von der Rolle. In der Folgezeit verkrampfen sie sich mehr und mehr. Brasilien bekommt das Spiel immer besser in dem Griff - und wird Weltmeister!
Nun greife ich noch ein wenig in die Statistik-Kiste, aus der ich weitere Begründungen liefere, warum es diesmal Brasilien packen wird: Seit Beginn der Fußball-Weltmeisterschaften gab es nur Weltmeister, die entweder aus Südamerika, oder aus Europa stammten. Der Weltmeister kam grundsätzlich auch von dem Kontinent, wo die WM stattfand - mit einer Ausnahme: Brasilien ist es als einziger Mannschaft bisher zwei Mal gelungen, diese Regel zu durchbrechen. 1958 haben sie in Schweden den Titel gewonnen und 2006 waren sie in Südkorea und Japan erfolgreich. 2010 findet zum ersten Mal in der Geschichte eine Fußball WM in Afrika statt. Vielleicht gelingt es erstmals einer afrikanischen Mannschaft, bis ins Halbfinale vorzudringen. Für das Finale oder sogar den Weltmeistertitel sind die afrikanischen Teams allerdings noch nicht reif genug. Also kommt der Weltmeister von einem fremden Kontinent. Da die europäischen Mannschaften nie außerhalb Europas den Titel geholt haben und Argentinien und Uruguay dieses bisher auch nur auf dem eigenen Kontinent gelungen ist, bleibt also nur Brasilien übrig.
“Es ist nichts scheißer als Platz zwei.”
(Erik Meijer)
“Fußball ist ein Spiel von 22 Leuten, die rumlaufen, den Ball spielen, und einem Schiedsrichter, der eine Reihe dummer Fehler macht und am Ende gewinnt immer Deutschland.”
(Gary Lineker)
♪♪♫
Jetzt geht’s lo - hos …
♪♪♫♫♪♪
Olé Olé Olé Olé …
Zu den total abgefahrenen Fußballfans gehöre ich eigentlich nicht. Wenn ich gerade nichts Besonderes zu tun habe, sehe ich mir am Samstag schon mal die Sportschau an, oder schaue das ein oder andere Champions-League-Spiel. Aber alle vier Jahre packt mich der Wahnsinn. Falls es irgendwie geht, sehe ich mir bei einer WM alle Spiele an. Dazu gehören auch so Kracher wie Algerien gegen Slowenien oder Hammerspiele wie Neuseeland vs. Slowakei. In diesem Beitrag verrate ich Euch, welche Mannschaften die Vorrunde überstehen werden. Im nächsten Artikel erfahrt Ihr dann, wer ins Viertelfinale, Halbfinale und ins Finale kommen wird und wie der künftige Weltmeister heißt. Woher ich das jetzt schon weiß?
Nun ja, ich bin halt ein gefürchteter Ergebnis-Tipper und habe bei früheren Weltmeisterschaften schon ganz ordentlich abräumt. Bei der WM 1998 hatte ein Modehaus meines damaligen Wohnortes Höxter einen Wettbewerb veranstaltet, bei dem alle Spiele der Vorrunde getippt werden mussten. Einige Tausend Leute haben sich an diesem Wettbewerb beteiligt, aber ich war derjenige, der den ersten Preis gewonnen hatte: einen Einkaufsgutschein im Wert von 500 DM. Bei der letzten WM hatte einer meiner Lieferanten bundesweit zu einem Gewinnspiel eingeladen. Ich war tatsächlich nur einer von Zweien, der Italien richtig als Weltmeister voraussagten. Außerdem hatte ich sämtliche Mannschaften richtig getippt, die sich für das Viertelfinale qualifizierten und auch gesagt, dass Deutschland Dritter wird. (Angebermodus aus!) Zwei Mal lag ich knapp daneben. Auf Platz vier sah ich die Mannschaft aus England. Die Jungs von der Insel verloren allerdings ihr Viertelfinale gegen Portugal nach Elfmeterschießen. Dann hatte ich noch auf Brasilien als Vizeweltmeister getippt, die aber ihr Viertelfinalspiel gegen die Franzosen vergeigten.
Bevor ich zur WM 2010 komme, erklär ich Euch noch, was mich dazu veranlasst hat, das hier zu schreiben. Palloo Petrov hat in seinem Weblog DeLuXe einen Blog-Karneval zur Fußball WM 2010 gestartet. Wir Blogger sollen einen Beitrag darüber verfassen, wer Weltmeister wird und warum. Bei dieser Aufgabenstellung fühle ich mich allerdings hoffnungslos unterfordert. Deshalb kommt heute meine komplette Vorhersage, welche Teams das Achtelfinale erreichen werden. Der zweite Teil erscheint am Montag. Dann verrate ich Euch alle Sieger der Spiele ab dem Viertelfinale und natürlich den kommenden Weltmeister. Einen dritten Teil zur Fußball WM 2010 habe ich für den 14.06.2010 vorgesehen - einen Tag nach dem ersten WM-Match der deutschen Mannschaft gegen Australien.
Nun sehen wir uns erst einmal die schwer berechenbare Gruppe A an. Dort spielen Franzosen zusammen mit Südafrika, Mexiko und Uruguay. Ich schätze alle ungefähr gleich stark ein. Vielleicht hängen die Urus minimal zurück, aber im Prinzip kann Jeder Jeden schlagen. Mein Tipp: Die “L’Equipe tricolor” bleibt auf der Strecke und das Gastgeberland qualifiziert sich neben Mexiko fürs Achtelfinale. Die Franzosen, die sich nur knapp durch ein “Handballtor” für die WM qualifizierten, ziehen bei diesem Turnier keinen Fisch von der Roste. Mit einen Durchschnittsalter der Spieler von ungefähr 53 Jahren (na ja, ein bisschen übertrieben, aber es geht zumindest in die Richtung) fehlt ihnen die entscheidende Spritzigkeit. Trainer Raymond Domenech wird außerdem auf einige angeschlagene Leistungsträger verzichten müssen, weil diese Schwierigkeiten haben, sich mit ihrem Rollstuhl auf dem Rasen voranzubewegen, oder ihr Altenpfleger keinen Bock hat, ständig darauf zu achten, dass sie auch regelmäßig ihr Doppelherz zu sich nehmen.
Eine spannende Geschichte könnte es auch in der Gruppe G geben. Gleich beim ersten Spiel zwischen der Elfenbeinküste und Portugal gibt es möglicherweise eine Vorentscheidung. Ich denke, dass der Sieger dieser beiden Mannschaften neben Brasilien weiterkommt. Mein Tipp für dieses Spiel ist ein Unentschieden und am Ende hat Portugal die Nase vorn. Falls die Brasilianer die Sache bereits vorzeitig im Sack haben sollten, spielen sie vielleicht im Schongang und Portugal könnte dann im letzten Spiel gegen die “Seleção” noch den entscheidenden Punkt holen.
Und was macht Deutschland? Die holen sich mit zwei Siegen und einem Unentschieden gegen Ghana den Gruppensieg. Später könnte es dann genau wie 2006 zu einem Viertelfinale gegen Argentinien und einem Halbfinale gegen Italien kommen. Letzteres halte ich allerdings für unwahrscheinlich, denn in diesem Jahr gehören die Italiener meiner Meinung nach nicht zu den Favoriten.
Die Vorrunde wird die “Squadra Azzurra” allerdings überstehen: Mit einem Sieg, zwei Unentschieden und einem Torverhältnis von 1:0, oder so ähnlich.
So könnten die Achtelfinal-Paarungen aussehen:
Südafrika - Nigeria
England - Ghana
Deutschland - USA
Argentinien - Mexico
Niederlande - Paraguay
Brasilien - Chile
Italien - Kamerun
Spanien - Portugal
Ich bin mal gespannt, wie oft ich richtig liege!
“In jedem Kader gibt es fünf richtig blöde Spieler. Von denen würde einer auf jeden Fall unter der Brücke landen, wenn er nicht Fußball spielen würde.”
(Hans Meyer)
Die besten Kino-Filme aller Zeiten aufzuzählen ist eine echte Herausforderung. Es gibt so viele hervorragende Movies und meine Liste ist sicherlich subjektiv: American History X, Anna und der König, Ben Hur, Bodyguard, Braveheart, Casablanca, Club der toten Dicher, Das Boot, Das Leben des Brian, Der Clou, Der englische Patient, Der Name der Rose, Der Pate, Die Brücke am Kwai, Die Legende von Baggar Vance, Die Stunde des Siegers, Die Vögel, E.T., Exodus, Good Morning Vietnam, Good Will Hunting, Hair, Harold and Maude, Harry und Sally, Heat, Im Westen nichts Neues, Jenseits der Stille, Jenseits von Afrika, JFK - Tatort Dallas, Kung Fu Panda, Matrix, Pretty Woman, Schindlers Liste, Spuren im Sand, The big Lebowski, The Rock, Vertigo, Vom Winde verweht, West Side Story, Yentl.
Welche dieser Filme gehören nun zu den zehn besten? Antwort: kein einziger! Die genannten Filme, so genial sie auch sein mögen, belegen bei mir nur die Plätze 11 bis 50.
Die ersten fünf Plätze hätten es alle verdient, die Nr. 1 zu sein! Alle fünf Filme sind so genial, dass es mir schwer fiel, sie in eine Reihenfolge zu bringen. Manchmal sind es lediglich Nuancen, die einen Unterschied ausmachen.
Weil TEO-NET jetzt erneut zu einer Blogparade aufgerufen hat, habe ich nun die Sache wieder aufgerollt. Den folgenden Text über meinen Lieblingsfilm hatte ich damals für “ratschlag24” geschrieben:
Roberto Benigni hat in “Das Leben ist schön” etwas vollbracht, was ich bisher bei keinem anderen Film erlebt habe. Es gibt viele lustige Situationen, manchmal sogar alberne. Auch wenn man beim Zuschauen immer wieder lacht, handelt es sich doch um einen erschütternden Film, wo man in keiner Minute das Grauen hinter der Clownerie vergisst. Neben witzigen und erschütternden Bildern gibt es einige so tief anrührende Szenen, dass man davon völlig ergriffen ist. Ich hätte nie für möglich gehalten, dass man solch extrem unterschiedlichen Emotionen auf eine Weise verknüpfen kann, dass man dieses als passend empfindet. Es ist Benigni gelungen – und wie!
Wie Charlie Chaplin in “Der große Diktator” macht der Film die nationalsozialistische Herrschaft in einer surrealen Tragikomödie mit Slapstick-Elementen lächerlich. Die Absurdität dieses Schreckensregimes wird dabei um so deutlicher.
Roberto Benigni schrieb zusammen mit Vincenzo Cerami das Drehbuch, führte Regie und ist als Hauptdarsteller in der Rolle unbekümmerten, lebensfrohen Tolpatsch Guido Orefice, der jüdischer Abstammung ist. 1938 zieht dieser vom Land in die Stadt und träumt von einer eigenen Buchhandlung. Zunächst arbeitet er als Kellner. In einer Schule, wo man ihn mit dem Schulinspektor verwechselt, veralbert er die neuen Rassengesetze (siehe Video-Clip am Ende des Artikels). Guido verliebt sich in die Lehrerin Dora (Nicoletta Braschi). Die beiden heiraten und bekommen einen Sohn: Giosué (Giorgo Cantarini). Auch der Traum von einer Buchhandlung geht in Erfüllung.
Als die Deutschen in Italien einmarschierten, wird Guido mit seinem inzwischen fünfjährigen Sohn in ein Konzentrationslager gebracht. Dort gaukelt er dem Kind pausenlos und mit immer neuen witzigen Einfällen vor, es handele sich um ein lustiges Spiel. Man müsse die Regeln genau einhalten, könne Punkte sammeln und der Sieger würde am Ende einen echten Panzer gewinnen.
Ich liebe interessante Herausforderungen, auch wenn es nur so zum Spaß ist. Eine finde ich ganz witzig: “Nenne 26 Bands, die alle mit einem anderen Buchstaben des Alphabets beginnen.” Initiator dieser Blogparade ist iGuts. Eigentlich bräuchte ich nur eine Liste mit den Bands und meinem Lieblingssong der Gruppe zu posten. Ich wollte die ganze Sache aber etwas spannender machen und stelle täglich zwei Bands mit jeweils einen besonderen Video-Clip vor. Heute habe ich mit den Buchstaben A und B begonnen und am Heiligabend endet die Aktion mit Y und Z. Diese Beiträge erscheinen allerdings nicht in diesem Blog, dazu gleich mehr.
Das ist aber noch nicht alles. Captain Obvious hat ebenfalls eine interessante Blogparade gestartet: Die besten Filme aller Zeiten! Am Montag beginne ich mit Platz 10 meiner absoluten Kinohits. Danach gibt es täglich einen weiteren, bis ich Euch Heiligabend dann meine Nr. 1 verraten werde.
Jetzt erläutere ich Euch, wo Ihr die entsprechenden Beiträge findet: Seit einiger Zeit bin ich Autor des Portals “ratschlag24.com“. Meine Artikel findet Ihr dort folgendermaßen: In der rechten Spalte sind die Hauptkategorien aufgeführt. Unter der letzten Kategorie steht “Alle Kategorien im Überblick”. Da drauf klicken (oder hier)! Eine der Kategorien, unter der meine Artikel erscheinen, heißt “Lebenshilfe”, genauer gesagt in der Unterkategorie “Glück und Erfolg”. Ganz neu ist die Kategorie “Unterhaltung”, mit den Unterkategorien “Kino und Filme”, “Kurioses” und “Musik”. Dort findet Ihr die 26 Bands und die 10 Filme.
Um auf dem Laufenden zu bleiben, empfehle ich, alle für Euch interessanten Themen zu abbonieren. Ihr könnt das per RSS-Feed machen, oder indem Ihr Euch für den Newsletter anmeldet. Wenn Ihr alle meine bisherigen Artikel sehen wollt, öffnet irgendeinen Artikel von mir. Oberhalb der Überschrift steht “Beitrag von Udo Michaelis“. Klickt auf meinen Namen, dann wir mein Profil angezeigt und darunter die komplette Artikelliste.
Jetzt gibt es noch einen Sonderbonus. “Die Ärzte” gehören nicht die Liste der 26 Bands, weil der Buchstabe “Ä” ein Umlaut ist und nicht zum Alphabet gehört. Unter “D” wollte ich sie nicht bringen. Dann könnte man genauso alle Bands, die mit “The” anfangen unter “T” platzieren. Weil mir dieser Song aber gefällt, gibt es ihn jetzt als Zugabe. Der Text ist ausgesprochen gut ist und sollte man sich das Lied auch mal anhören, ohne auf das Video zu sehen. Startet zuerst den Clip und klickt danach hier. Dann öffnet sich der Text in einem separaten Fenster und Ihr könnt mitlesen. Viel Spaß!
Ergänzung vom 24.12.2008:
Die Listen sind nun komplett! Wenn Ihr die Artikel mit den Videos sehen möchtet, könnt Ihr direkt auf den entsprechenden Titel klicken. Für eine Band in schwarzer Schrift, müsste Ihr auf die Überschrift klicken, die direkt darüber steht.
Vermutlich habe ich schon über 300 Business-Bücher gelesen. 30 gute Werke aufzuzählen würde mir nicht schwer fallen, aber die 3 besten zu nennen ist eine Herausforderung. Die hier genannten Bücher haben viel mit dem zu tun, was mich momentan beschäftigt. In einigen Monaten würde ich vielleicht etwas ganz anderes nennen:
“The Lazy Way to Success” von Fred Gratzon
Das Buch ist voller provokanter Aussagen wie dieser: “Erfolg entsteht umgekehrt proportional zu Plackerei und Arbeit.” Gratzon selbst bezeichnet sich als den faulsten Mann Nordamerikas. Er ist davon überzeugt, dass Faulheit Kreativität hervorruft und Erfolg nur durch Spaß und Begeisterung erreicht werden kann. Harte Arbeit hingegen wirkt sich erfolgshemmend aus. Das Buch liefert gute Anstöße, um gewachsene Grundüberzeugungen bezogen auf den eigenen Erfolg in Frage zu stellen. Es macht auf humorvolle Weise klar, dass Fleiß, Disziplin und Abrackern nicht die geeigneten Maßnahmen sind, um erfolgreich zu sein und Wohlstand zu erreichen.
“Die Entscheidung liegt bei Dir!” von Dr. Reinhard K. Sprenger
Sprenger betont die Eigenverantwortlichkeit im Beruf, aber auch in den anderen Lebensbereichen. Schonungslos führt er den Lesern vor Augen, wie Opfermentalität die Möglichkeit auf ein erfülltes und erfolgreiches Leben verhindert. Alle, die weiterhin andere für die Pannen des Lebens verantwortlich machen wollen, werden keinen Spaß an diesem Buch haben. Sprenger zeigt klar auf, dass es in letzter Konsequenz keine Sachzwänge gibt. Sehr eindrucksvoll finde ich die Kapitel “Glück folgt der Entschiedenheit” und “Erfolg ist, was folgt”. Für mich persönlich war dieses Buch der Turbo, meinen eigenen Weg entschlossener und eigenverantwortlicher zu gehen.
Der Anstoß, sich Gedanken über die 3 besten Business-Bücher zu machen, kam von Ralf Senftleben. Unternehmenskick.de heißt sein Blog. Ich bin gespannt auf die Antworten der anderen Blogger.
Welche 3 Business-Bücher würdet Ihr nennen? Über Eure Kommentare würde ich mich freuen.
Ergänzung vom 20.11.2008:
Insgesamt haben 26 Blogger teilgenommen und es ist eine stattliche Liste von 60 Buchempfehlungen zusammen gekommen. Die komplette Liste könnt Ihr Euch bei unternehmenskick.de ansehen.
Was fällt uns bei dem Begriff “Verantwortung” nicht alles ein: Die Wohlhabenden haben Verantwortung für die Armen dieser Welt, Eltern für ihre Kinder, Lehrer für ihre Schüler, Chefs für ihre Mitarbeiter. Was bedeutet Verantwortung aber ganz konkret für Dich?
Frank vom Feel-better Blog hat in seiner Blogparade dazu aufgerufen, sich Gedanken über diese Frage zu machen. Drei Aspekte der Verantwortung zeige ich hier einmal auf:
Ich bin zu 100 % für mein eigenes Leben verantwortlich. Ich übernehme auch die Verantwortung für alles, was in meinem Leben geschieht. Nur so bin ich in der Lage, mein Leben auch nach meinen Vorstellungen gestalten zu können. Ich kenne sehr viele Menschen, die nicht bereit sind, für ihr eigenes Leben diese Verantwortung zu übernehmen. Das scheint manchmal recht praktisch. Wenn etwas nicht wunschgemäß läuft, kann man allen möglichen Menschen oder Ursachen die Schuld für die eigene Misere geben: der Regierung, dem Chef, dem Ehepartner, dem Wetter, der Bankenkrise, usw. Man begibt sich in die Opferrolle, aus der man heraus beliebig nörgeln und jammern kann.
Ich bin nicht für die schlechten Gefühle anderer Menschen verantwortlich. Wenn jemand mit mir, meiner Art zu denken oder meinen Handlungen nicht klar kommt, hat derjenige ein Problem - nicht ich! In der Vergangenheit habe ich oft den Fehler begangen, mein Leben in zu starkem Maße nach den Erwartungen anderer Personen auszurichten. Sicherlich gibt es Situationen, wo Kompromisse einen Sinn machen. Wenn man aber immer dann, wenn jemand was zu melden hat, schon reflexartig seine Bedürfnisse hinten an stellt, hat man selbst die A…karte.
(siehe auch Beitrag “Sag doch mal Nein“)
Mein Vorschlag: Wir lernen es, eigenverantwortlich zu leben und gerade heraus den Weg des Herzens zu gehen. Wir beenden die gegenseitigen Schuldzuweisungen und gehen respektvoll miteinander um. Dann klappt’s auch mit den Nachbarn.
Der dritte Aspekt ist unsere Verantwortung für die Welt, in der wir leben. Geht die Erde den Bach runter? Wie viele Menschen braucht man, um die Erde zu retten? Diese Fragen stelle ich zur Diskussion. Ich habe bei YouTube ein beeindruckendes Video gefunden:
Wie denkt Ihr darüber? Was bedeutet Verantwortung für Euch? Ich freue mich über Eure Kommentare.
Ergänzung vom 10.11.2008:
Vierzehn Blogger haben sich an der Blogparade beteiligt. Es lohnt sich auf alle Fälle, sich die einzelnen Beiträge anzusehen. Hier die Zusammenfassung:
Manfred schreibt, was für ihn Verantwortung im Bereich seiner Tätigkeiten als Network Marketing Spezialist bedeutet, nämlich Verantwortung für den Erfolg seiner Kunden zu übernehmen.
Norbert sieht Verantwortung als Selbstverantwortung. Die Verantwortung für alles, was man tut oder lässt, beginnt bei einem selbst – und dort endet sie auch.
Dori hat einen sehr mutigen Artikel zum Thema Angst verfasst und schreibt, dass Verantwortung ihr selbst gegenüber bei ihr dazu geführt hat, keine Angst mehr zu haben.
Menachem sieht im Thema Verantwortung eine rein persönliche und individuelle Entscheidung und einen lebenslangen Lernprozess.
Gaba schreibt, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist - und so sein eigenes Leben gestaltet und zum Mitgestalter der ganzen Welt wird. Häufig wird Verantwortung ausgewichen oder ganz abgegeben. Gabas Fazit: “Proportional zum Bewusstsein wächst der Wunsch auf Selbstbestimmung und (Eigen-) Verantwortung zu übernehmen.”
Christa betrachtet den Begriff Verantwortung aus ihrem christlichen Verständnis heraus: “Selbst- und Nächstenliebe haben für mich viel mit Verantwortung zu tun – sowohl mit der Verantwortung für mich selbst als auch mit der Verantwortung für meinen „Nächsten“ - und sind untrennbar miteinander verbunden.”
Claudia sieht Verantwortung in Abhängigkeit von Macht. Wo keine Macht ist, kann keine Verantwortung sein, wo Macht ist, kann auch Verantwortungslosigkeit entstehen. Sehr interessant auch ihre Ausführungen zum Thema Erbsünde.
Urs untersucht, wie es die Heldinnen und Helden der Märchen mit dem Thema Verantwortung halten. Häufig wird dort das Thema gar nicht “geliebt” - sprich Verantwortung abgegeben. Und doch: Märchen fördern ganz allgemein eine Entwicklung von Verantwortung für sein eigenes Leben und auch das anderer Menschen.
Urs hat sich gleich in einem weiteren Artikel Gedanken zum Thema Verantwortung gemacht, nun unter dem Aspekt von Freiheit und Verantwortung. “Wer kann also verantwortlich sein - Nur ein im geistigen Sinne erwachsener Mensch, der einen freien Willen hat.”
Hans stellt die interessante Frage, wie es sich mit Verantwortung bei Handlungen verhält, bei denen man im Vorfeld nicht weiss, welche Folgen aus der Handlung resultieren? Insbesondere aus rechtlicher und politischer Sicht interessant.
Jörg betrachtet das Thema Verantwortung aus seiner Sicht als Arzt und stellt klar, dass wir alle die alleinige Verantwortung für unsere Gesundheit haben, kein Arzt oder Heiler kann uns diese abnehmen.
Zentao bringt Verantwortung mit Pflichten in Zusammenhang. Verantwortung bedeutet auch Dankbarkeit zu sein und auch, “gewaltfrei” zu kommunizieren. Ein paar schöne Zitate zum Thema Verantwortung & Pflicht gibt es auch noch.
Frank sehe Verantwortung als bei mir beginnend und bei mir endend.
Ich stelle die Eigenverantwortlichkeit in den Vordergrund und diskutiere auch die Verantwortung jedes einzelnen für unsere Welt.
“Was würdest Du in Deinem Leben verändern oder verbessern, wenn Du jetzt (sofort) über eine Million (1.000.000) EURO frei verfügen und entscheiden könntest?”
Mit einer Million würden sich bei mir die grundsätzlichen Dinge eigentlich gar nicht ändern. Beruflich tue ich genau das, was ich tun will. Ich würde mir keine neuen Freunde suchen und meinen Wohnort würde ich auch nicht verlassen. Das was den größten Wert in meinem Leben darstellt, ist ohnehin unabhängig vom Geld und daher unbezahlbar.
Trotzdem wäre mir die Million sehr willkommen, weil sie mir in einigen Bereichen neue Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen würde. Meine Zielsetzung für berufliche Projekte wäre nicht anders, als ohne Geld. Die Kohle wäre aber eine Art Katalysator, um schneller meine Ziele erreichen zu können. Geld bedeutet für mich in erster Linie Handlungsspielraum und Freiheit. Es erlaubt mir, meine Aufgaben besser und leichter zu erfüllen und meine Vision intensiver zu leben. Momentan gelingt es mir nur schrittweise, mich von Abhängigkeiten gegenüber anderen Personen oder Institutionen zu lösen. Mit einer Million hätte sich dieses Thema schlagartig erledigt - das wäre nicht schlecht!
Was ich mir gönnen würde, wären einige schöne Reisen. Vor vielen Jahren habe ich davon geträumt, den kompletten amerikanischen Kontinent von Alaska bis Feuerland zu bereisen. Zwei Touren habe ich schon gemacht: von Los Angeles bis nach Mexico City und von Mexico City bis nach Panama. Es fehlen also noch eine ganze Menge Länder.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir Kommentare zu diesem Thema schicken würdet. Als Anregung gebe ich Euch einige Fragen von Gaba mit auf den Weg:
Ist Geld wirklich so wichtig? Macht Geld glücklich? Was verändert sich durch Geld? Welche Rolle spielt das Geld in Deinem Leben? Wie viel Geld brauchst Du, um zufrieden zu sein?
Ergänzung vom 24.10.2008:
Dreizehn Blogger haben sich an der Blogparade beteiligt. Die Beiträge sind allesamt geprägt von großer Offenheit und Qualität und bieten Dir die Möglichkeit unterschiedliche Blickwinkel und Einstellungen zu erfahren und ganz nebenbei die Menschen hinter den Blogs wieder ein Stückchen besser kennen zu lernen:
Frank ist der Auffassung, dass die Million ihm dabei helfen würde, schneller seine Ziele zu erreichen und würde gerne im Ausland Bücher schreiben.
Bluetime hat konkrete Vorstellungen davon, wie sie die Million ausgeben würde, um sich und ihren Lieben das Leben noch angenehmer zu gestalten.
Pontifex würde das Geld vermutlich zum größten Teil an Andere verschenken, ist sich aber nicht ganz sicher, ob diese große Summe möglicherweise doch seine Einstellung verändert.
Brigitte hat die Euronen in harte Schweizer Fränkli umgerechnet und weiß sehr genau, wie sie das nicht mehr ganz “runde” Sümmchen unter die Menschen bringen könnte.
Dori würde am Meer leben und den größten Teil der Million an Andere abgeben und anderen Menschen auf “den Weg” helfen.
Kopfchaos hat die klare Vorstellung das Geld zu nutzen um sich ein neues Geschäft aufzubauen und mit ein wenig Luxus zu umgeben.
Roman würde das Geld sofort verschenken, noch bevor sein Ego ein Veto einlegen könnte und hat sogar schon ganz konkrete Vorschläge, welche Stiftungen gefördert werden könnten.
zentao zeigt sich demokratisch und zieht in Erwägung das Geld erstmal sicher auf die Bank zu bringen um dann im Familienrat über die beste Verwendung zu entscheiden.
Jrène würde sich ihre Lieblingshälfte der Welt genauer besehen und träumt von einem Holzhaus mit Veranda im schönen Schweden.
Jürgen könnte sich ein Leben in einem Steuerparadies gut vorstellen und würde seine Familie gerne finanziell absichern und beschenken.
Norbert hat keine 1.000.000 Träume. Ihm genügt es seine drei Träume in die Tat umzusetzen und macht mit Goethe auf die Gefahren des “schnöden Mammons” aufmerksam.
Ritchie ist in der glücklichen Lage, dass er seine Brötchen mit dem was ihm Spaß macht verdient. Er würde die Million nutzen um seine Freundin und sich etwas zu verwöhnen.
Udo (ach, das bin ich ja selbst - was ich machen würde, habt Ihr eben schon gelesen)