Newsletter - Archiv 2010

Glück und Erfolg Newsletter

Januar 2010

Hallo liebe Freunde,

“Vieles was man im Leben unternimmt ist zu dem Zeitpunkt, an dem es geschieht, genau das Richtige. Ändert man sich selbst, dann ändern sich auch die äußeren Umstände. Die Dinge, die damals das Beste gewesen sind, passen dann heute nicht mehr.” So habe ich meinen Blogbeitrag „Qualität oder Billigkram?“ begonnen. Veränderungen gehören zum Leben, auch wenn die Begleitumstände manchmal unangenehm erscheinen. Die Frage ist nun, ob die unangenehmen Dinge vermeidbar sind.

Tatsächlich ist es leider oft so, dass wir Menschen erst dann einen neues und besseren Weg einschlagen, wenn der Leidensdruck groß genug ist. Solange das Alte noch irgendwie funktioniert, sind wir nicht entschlossen genug, die Komfortzone des Bekannten und Vertrauten zu verlassen um uns auf das Abenteuer des Neuen einzulassen. Sind wir aber soweit, dass uns die Situation „echt ankotzt“ und wir’s einfach nicht mehr aushalten, dann machen wir einen Cut und wenden uns dem Neuen zu. Tun wir dies aber halbherzig, dann werden wir uns bald wieder in der gleichen ätzenden Situation oder einer ähnlichen befinden. Also, dann woll’n mer mal festhalten: Ein wichtiger Faktor für eine nachhaltige positive Veränderung ist eine klare Entschlossenheit.

Gibt es denn überhaupt eine Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln und zu wachsen, ohne durch leidvolle Erfahrungen dorthin zu kommen? Jepp, die gibt’s! Das Zauberwort dazu heißt „Vertrauen“! Hast Du manchmal das Gefühl, an irgendeinem Punkt permanent fest zuhängen? Dann ist das in der Regel ein Hinweis darauf, dass eine Veränderung sinnvoll ist. Mach Dir bewusst, dass dieser Hinweis (von Gott, vom Leben oder von Deiner inneren Stimme) wirklich wohlwollend gemeint ist, um Dich auf einen guten Weg zu bringen. Probleme entstehen erst durch die Angst, das Alte los zulassen und deshalb daran festzuhalten. Wenn Du diese Angst aber durch Vertrauen ersetzt, dann brauchst Du nicht mehr festzuhalten.

Falls Du mit Deiner bisherigen Strategie nicht weiter gekommen bist, dann probiere doch mal was anderes. Lass Dich auf ein Wagnis ein und schau Dir an, was dann passiert. Wage es, Deiner inneren Stimme zu vertrauen, dem Leben zu vertrauen, Gott zu vertrauen (sofern es in Dein Weltbild passt). Manchmal genügt es, Kleinigkeiten zu verändern, um eine große Wirkung zu erzielen.

Euer Udo

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Inhalt “Glück und Erfolg Newsletter” Januar 2010

1. Das Problem, Freund und Feind zu unterscheiden
2. Der Seestern
3. Sich verbiegen um es den anderen recht zu machen
4. Wenn die Welt ein Dorf wäre …
5. Ein ungewöhnlicher Held
6. Power-Kalender 2010
7. Neue Co-Moderatorin in der Gruppe “Glück, Emotionen und Erfolg”
8. Zitate
9. Sachen zum Lachen

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1. Das Problem, Freund und Feind zu unterscheiden

Ein kleiner Vogel erfror während eines eisigen Winters im Fluge und stürzte zu Boden. Eine Kuh kam vorbei und ließ einen Fladen auf ihn fallen. Der warme Dung taute den kleinen Kerl wieder auf; vor Freude begann er zu zwitschern.  Das hörte die Katze, grub ihn aus und verspeiste ihn.

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2. Der Seestern

Als der alte Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlang ging, sah er vor sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und ins Meer warf. Nachdem er ihn schließlich eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er das denn tue. Die Antwort war, dass die gestrandeten Seesterne sterben würden, wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen bleiben.

„Aber der Strand ist viele, viele Kilometer lang und tausende von Seesternen liegen hier,“ erwiderte der Alte. „ Was macht es also für einen Unterschied, wenn Du Dich abmühst?“

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3. Sich verbiegen um es den anderen recht zu machen

Ein Vater reitet auf einem Esel und neben ihm läuft sein kleiner Sohn. Da sagt ein Passant empört: “Schaut euch den an. Der lässt seinen kleinen Jungen neben dem Esel herlaufen”. Der Vater steigt ab und setzt seinen Sohn auf den Esel.

Kaum sind sie ein paar Schritte gegangen ruft ein anderer: “Nun schaut euch die beiden an. Der Sohn sitzt wie ein Pascha auf dem Esel und der alte Mann muss laufen”. Nun setzt sich der Vater zu seinem Sohn auf den Esel.

Doch nach ein paar Schritten ruft ein anderer empört: “Jetzt schaut euch die Beiden an. So eine Tierquälerei”. Also steigen beide herab und laufen neben dem Esel her.

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4. Wenn die Welt ein Dorf wäre …

Wir sollten uns von Zeit zu Zeit einmal vor Augen stellen, dass es uns im Vergleich zur Mehrheit dieses Planeten unverschämt gut geht. Allerdings bringt es nicht viel, wenn wir uns über die Ungerechtigkeit in dieser Welt aufregen und auf hohem Niveau jammern. Nach meiner Auffassung sind zwei Dinge angebracht: Dankbarkeit und das Erkennen der eigenen Verantwortung.

Ich habe einige interessante Informationen im Netz gefunden, die im Wesentlichen auf einem Kinderbuch von David J. Smith basieren:

Wenn wir die ganze Menschheit auf ein Dorf von 100 Einwohnern reduzieren und auf die Proportionen aller bestehenden Völker achten würden, so wäre dieses Dorf so zusammengestellt:

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5. Ein ungewöhnlicher Held

Bei einem Wohltätigkeitsessen zu Gunsten von Schülern mit Lernschwierigkeiten hielt der Vater eines der Kinder eine Rede, die so schnell keiner der Anwesenden vergessen wird. Nachdem er die Schule und ihre Mitarbeiter in höchsten Tönen gelobt hatte, stellte er folgende Frage:

„Wenn keine störenden äußeren Einflüsse zum Tragen kommen, gerät alles, was die Natur anpackt, zur Perfektion. Aber mein Sohn Shay ist nicht so lernfähig wie andere Kinder. Er ist nicht in der Lage, die Dinge so zu verstehen wie andere Kinder. Wo ist die natürliche Ordnung der Dinge bei meinem Sohn?”

Das Publikum war Angesichts dieser Frage vollkommen stumm.

Der Vater fuhr fort: “Ich bin der Meinung, wenn ein Kind so ist wie Shay, das geistig und körperlich behindert zur Welt kommt, dann entsteht die Möglichkeit, wahre menschliche Natur in die Tat umzusetzen, und es liegt nur daran, wie die Menschen dieses Kind behandeln.”

Dann erzählte er die folgende Geschichte:

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6. Power-Kalender 2010

Wie jedes Jahr stellt Tobias Schulze seinen Power-Kalender kostenlos ins Netz. Der Kalender enthält tolle Zitat und Aphorismen. Dieser Tipp stammt von Hans-Peter Zimmermann.

Zum Power-Kalender>

7. Neue Co-Moderatorin in der Gruppe “Glück, Emotionen und Erfolg”

In der XING-Gruppe Glück, Emotionen und Erfolg hat es eine Veränderung im Moderatorenteam gegeben. Aus beruflichen Gründen findet Christina Huber nicht die erforderliche Zeit, sich in der Gruppe entsprechend einzubringen. Wir haben unser Team aber bereits durch eine weitere Moderatorin verstärkt.

8. Zitate

“Vertrauen ist eine Oase des Herzens, die von der Karawane des Denkens nie erreicht wird.”
Khalil Gibran

“Heute gibt der Mensch Geld aus, das er nicht hat, für Dinge, die er nicht braucht, um damit Leuten zu imponieren, die er nicht mag.”
Danny Kaye

“Die Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.”
Max Frisch

9. Sachen zum Lachen

Kleiner Fremdsprachenkurs für Begabte

ACHTET BITTE AUF DIE “RICHTIGE” BETONUNG!!!!!

Ahallabadohnedach = Freibad (arab.)
Machamalahalabad = Schwimmbad-Konstrukteur
Arabella = schöner Papagei
Bagdad = Befehl eines Bäckers an den Lehrling (arab.)
Ballerina = Revolverbraut
Belgrad = Lärmskala für Hunde
Bhagwan = Arbeitswut eines Konditors
Bibel = Nagetier (chin.)
Brasilien = schwerer Hagel
Bravda = Gehorsamsbefehl an Hunde (russ.)
Budapest = ungelüftete Stube
Dar Es Salam = Aufforderung zum Wurstessen
Espresso = Arbeitsbereich der Mafia (ital.)
Fidel Castro = Geigenkasten (kubanisch)
Garibaldi = Schnellkochtopf (ital.)
Gebet = Aufforderung zum Schlafengehen
Mannwadamahaada = “Glatze” (arab.)
Helsinki = Die Sonne ist weg! (fin.)
Istanbul = Steht da ein Polizist? (türk.)
Knochenmark = Währung für Hundesteuer (BRD)
Leberknödel = krankhaftes Organ
Literatur = Bierabfüllmaschine
Machmahall = Tontechniker (arab.)
Mubarak = Kuhstall (arab.)
Nottingham = kein Schinken mehr vorhanden (engl.)
Obervolta = Vorsicht Starkstrom
Palermo = brüllendes Familienoberhaupt
Patronat = Munitionsmagazin
Platitude = Disc-Jokey (weibl.)
Pomade = Darmschmarotzer
Pullman = Polizist (engl.)
Scharlach = Bitte des Komikers an das Publikum
Schnitzel = Holzarbeiter (chin.)
Spektakel = dicker Hund
Taktik = defekter Wecker
Transistor = langsame Nonne (engl.)
Vollzugsanstalt = Heim mit undichten Fenstern
Washington = musizieren bei Körperpflege

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Es wird langsam kälter…

+ 10 Grad:
Die Bewohner von Mietwohnungen in Helsinki drehen die Zentral-Heizungen aus. Die Finnen pflanzen Blumen…

+ 5 Grad:
Finnen nehmen ein Sonnenbad, falls die Sonne noch über den Horizont steigt…

+ 2 Grad:
Die italienischen Autos springen nicht mehr an…

+/-0 Grad:
Destiliertes Wasser gefriert…

- 1 Grad:
Der Atem wird sichtbar. Zeit, einen Mittelmeerurlaub zu planen. Die Finnen lutschen Eis und trinken kaltes Bier…

- 4 Grad:
Die Katze will ins Bett…

- 10 Grad:
Zeit, einen Urlaub am Äquator zu planen. Die Finnen gehen ins Freibad…

- 12 Grad:
Zu kalt zum schneien.

- 15 Grad:
Amerikanische Autos springen nicht mehr an…

- 20 Grad:
Finnen drehen die Heizung auf Stufe 1…

- 22 Grad:
Französische Autos springen nicht mehr an. Zu kalt zum Schlittschuh laufen…

- 23 Grad:
Politiker beginnen, Obdachlose zu bemitleiden…

- 24 Grad:
Deutsche Autos springen nicht mehr an…

- 25 Grad:
Japanische Autos geben den Geist auf…

- 29 Grad:
Die Katze will unter den Schlafanzug…

- 30 Grad:
Kein normales Auto springt mehr an. Der Finne flucht, tritt gegen die Karosserie und startet seinen Lada…

- 31 Grad:
Zu kalt zum Küssen, die Lippen frieren aneinander. Die finnischen Fussballmannschaften beginnen mit dem Frühjahrstraining…

- 35 Grad:
Zeit, einen zweiwöchigen Saunabesuch zu planen. Die Finnen schippen Schnee vom Dach…

- 39 Grad:
Quecksilber gefriert. Zu kalt zum Denken. Die Finnen schließen den obersten Hemdknopf…

- 40 Grad:
Das Auto will unter die Bettdecke. Die Finnen ziehen einen Pullover an.

- 44 Grad:
Der Russe wandert nach Süden aus…

- 45 Grad:
Mein finnischer Arbeitskollege überlegt, das zweite Bürofenster zu schließen…

- 48 Grad:
Die Finnen schließen das Klofenster…

- 49 Grad:
Mein finnischer Kollege schließt das zweite Bürofenster aus Rücksichtnahme auf mich…

- 50 Grad:
Seelöwen verlassen Grönland. Die Finnen tauschen die Fingerhandschuhe gegen Fäustlinge…

- 70 Grad:
Die Eisbären verlassen den Nordpol. An der Universität von Rovaniemi (Finnland) wird ein Ausflug organisiert mit anschließendem Grillfest im Wald…

- 75 Grad:
Der Weihnachtsmann verlässt den Polarkreis. Die Finnen klappen die Ohrenklappen ihrer Mützen herunter…

- 120 Grad:
Alkohol gefriert. Die Folge davon: Der Finne wird ernsthaft sauer…

- 268 Grad:
Helium wird flüssig…

- 270 Grad:
Die Hölle friert ein…

- 273,15 Grad:
Absoluter Nullpunkt. Kein Bewegung der Elementarteilchen. Der Finne gibt zu: “Jawohl, es ist etwas kühl, gib mir noch einen Wodka zum lutschen…”

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Glück und Erfolg Newsletter

Februar 2010

Hallo liebe Freunde,

wahrscheinlich habe ich noch nie so häufig mit rechthaberischen Menschen diskutiert, wie in den letzten Wochen. Diese Menschen stellen ihren eigenen Standpunkt meistens als absolut dar. Wenn man aber davon überzeugt ist, dass man sich selbst keinesfalls irrt, dann kann man auch nicht von Andersdenkenden lernen

Robert Betz hat in einem seiner Seminare einen interessanten Satz gesagt: „Der Rechtbehalter ist nicht an der Wahrheit interessiert. Er hat eher Angst vor der Wahrheit, die sein bisheriges Gedankengebäude, sein Weltbild und sein Selbstbild ins Schwanken bringen könnte.“

Schon in der Bibel steht, dass unsere Erkenntnis “Stückwerk” ist. Kein Mensch kann von sich behaupten, dass er die gesamte Wahrheit kennt und über sämtliche Geheimnisse des Universums Bescheid weiß. Wie Paulus sehr richtig schreibt, erkennen wir eben alle nur “ein Stück”. Mag sein, dass das Stück des Einen ein wenig größer ist als das des Anderen. Aber es ist nie so groß, dass man es als absolut bezeichnen könnte.

Wenn ich im Gespräch mit einem anderen Menschen entdecke, dass meine Erkenntnis mit der des Gesprächspartners eine Schnittmenge bildet, dann empfinde ich Verbundenheit und Bestätigung. Das ist auf jeden Fall eine gute Sache. Mehr lernen kann ich allerdings, wenn ich einen Einblick in den Teil der Erkenntnis des Anderen bekomme, der mir bisher verborgen war. Rechthaberei aber verhindert dieses Lernen. Fred Kofman hat dazu eine sehr hilfreiche Regel aufgestellt: “Der aufrichtige Wunsch, den anderen zu verstehen, seine Welt zu entdecken und in diese Einlass zu finden, entsteht aus Werten wie Demut und Respekt. Die Fähigkeit, aufmerksam zu sein, ist umgekehrt proportional zur Notwendigkeit, Recht zu haben. Je mehr wir bemüht sind, zu beweisen, dass wir Recht haben, desto weniger Energie bleibt uns, um herauszufinden, was die anderen beizutragen haben.”

Ich habe im Laufe meines Lebens viele bemerkenswerte Persönlichkeiten kennengelernt, von denen ich eine Menge gelernt habe. Mit einigen habe ich interessante Interviews geführt. Eine kleine Auswahl davon findet Ihr in diesem Newsletter.

Ich hoffe, dass Ihr dadurch den einen oder anderen Gedankenanstoß bekommt und vielleicht sogar dabei etwas Entscheidendes für Euer eigenes Leben lernt.

Euer Udo

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Inhalt “Glück und Erfolg Newsletter” Februar 2010

1. Tue was Du liebst und Du hast Erfolg
2. Religiöser Muff oder gelebter Glauben, der vom Hocker reißt
3. Christlicher Glauben kann krank machen - oder gesund
4. Die Zeiten der “eierlegenden Wollmilchsau” sind vorbei
5. Behandle andere Menschen so, wie Du von Ihnen behandelt werden möchtest
6. Chance erkennen, die das Leben uns bietet
7. Ist Deutschland eine “Servicewüste”?
8. Zitate
9. Sachen zum Lachen

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1. Tue was Du liebst und Du hast Erfolg

Das erste Interview in der Reihe habe ich mit Frank Obels geführt. Zum Zeitpunkt des Gespräches (Dezember 2007) war Frank 44 Jahre alt und seine Firma INCONET bestand 11 Jahre. Für beide steht nur ein Thema im Vordergrund: Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die es INCONET-Kunden erlauben, im Internet richtig erfolgreich zu sein.

Wie habe ich Frank Obels kennengelernt? Ich fange mal mit einer kleinen Vorgeschichte an: Ich bin ein Podcast-Fan. Über das Programm iTunes kann man soviel Podcasts kostenlos abonnierten wie man will. Außerdem kann man sie hören, wann man will, im Gegensatz zu Radiosendungen. Einer der besten ist meiner Meinung nach der “HPZ Power-Podcast” von Hans-Peter Zimmermann. Frank war auf drei Episoden dessen Interviewpartner. Diese Sendungen fand ich so interessant, dass ich diesen Menschen kennenlernen wollte.

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2. Religiöser Muff oder gelebter Glauben, der vom Hocker reißt

Vor einiger Zeit hörte ich vom “Anderen Gottesdienst” der ev. Kirchengemeide Halle (Westf.). Ausgangspunkt zur dessen Entstehung war eine Frage, die Pastor Bernd Eimterbäumer verschieden Leuten gestellt hat: “Was muss ich tun, damit ihr in den Gottesdienst und in die Kirche kommt”.  Bei den Antworten kamen Dinge wie “nicht Sonntags um 10 Uhr wenn ich auspennen will”, “der Pastor soll nicht so viel Abgehobenes erzählen, was nichts mit unserem Alltag zu tun hat”, “mehr Pepp und nicht so trocken” und “andere Musik”. Bernd Eimterbäumer hat schnell erkannt, dass die Aussagen dieser Leute kein Spott, sondern handfeste Verbesserungsvorschläge waren. Die Ideen, die sie brachten, waren weder verrückt oder abgehoben und erst recht nicht unerfüllbar. Er hat sie ernst genommen. Die Folge war eine Form des Gottesdienstes, die den Wünschen vieler Menschen tatsächlich entspricht.

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3. Christlicher Glauben kann krank machen - oder gesund

Mitten im Zentrum einer ostwestfälischen Kleinstadt steht sie - die Haller Herz-Apotheke. Wenn man diese betritt, wird man von aufmerksamen Mitarbeitern freundlich und kompetent bedient. Das ist allerdings nicht der Punkt, wo sich diese Apotheke entscheidend von den Mitbewerbern abhebt. Man kann wirklich nicht sagen, dass man in den anderen Haller Apotheken auf schlecht gelauntes Personal trifft, das wenig von der Materie versteht. Nein, eigentlich genießt die Branche im Ort einen guten Ruf - zu Recht, wie ich finde. Eine der erwähnenswerten Leistungen der Haller Herz-Apotheke liegt in der Betrachtungsweise des Themas “Gesundheit”. Daraus ergibt sich eine sehr wirkungsvolle andere Art und Weise, die Kunden zu beraten. Die ist wesentlich hilfreicher, als einfach nur die “Schachtel mit den passenden Pillen” rüber zu schieben. Das folgende Interview mit dem Inhaber, Axel Schlüter, gibt dazu einige aufschlussreiche Aspekte.

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4. Die Zeiten der “eierlegenden Wollmilchsau” sind vorbei

Als Hobbymusiker hatte ich vor längerer Zeit an einer Live-Session als Gitarrist mitgewirkt. Mit zwei der anderen Musiker habe ich mich musikalisch und persönlich hervorragend verstanden. Also gründeten wir eine neue Band. Wir hatten in den letzten zwei Jahren verschiedene Auftritte, bei denen wir hauptsächlich gecoverte Rocksongs der 70er und 80er Jahre gespielt haben. Es gibt zwischen uns dreien aber nicht nur eine musikalische, sondern auch eine berufliche Zusammenarbeit. Einen der beiden stelle ich heute vor.

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5. Behandle andere Menschen so, wie Du von Ihnen behandelt werden möchtest

Zwischen zwei Terminen hatte ich eine noch halbe Stunde Zeit. Es reichte aus, um in Serdar’s Bistro in der Haller Fußgängerzone einen kleinen Snack zu mir zu nehmen. Diesmal hatte ich einen Gitarrenkoffer dabei, weil ich mich mit einigen Musikern zu einer Probe treffen wollte.

Der Inhaber, Serdar Akarsu, fragte mich, welche Art Musik ich spielen würde und stellte mich anderen Musikern vor, die zufällig am Nebentisch saßen. Wir plauderten ein wenig und verabredeten uns zu einer Live-Session in Serdar’s Bistro.

Serdar selbst war 25 Jahre lang professioneller Musiker als Schlagzeuger und Sänger. Jetzt betreibt er die Musik nur noch als Hobby. Er unterstützt mehrere musikalische Projekte mit deutschen, türkischen, kurdischen, arabischen und spanischen Musikern. Was die Stilrichtung betrifft ist er ein Allrounder: Rock-Covers der 70er und 80er, Ethno-Rock, Latin, Jazz und traditionelle türkische Musik. Er tritt immer noch gern live auf, sofern es sich zeitlich mit seinen zwei Berufen vereinbaren lässt. Neben dem Betreiben seiner Gaststätte ist er Immobilienmakler.

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6. Chance erkennen, die das Leben uns bietet

Mein Telefon klingelte. Am Apparat war Herr Güttgemanns. Er wolle in der Alten Lederfabrik einiges umbauen und hätte diverse Auflagen, den Brandschutz betreffend und bat mich, ihm zu helfen. Das war im Jahr 2002. Einige Monate später erfuhr ich von einer kulturellen Veranstaltung in der Alten Lederfabrik. Ich ging hin - und war überrascht. Nachdem ich einige Galerien passiert hatte, blieb ich erst einmal im Obergeschoss “hängen”. Dort spielte eine gute Band. Dieser jazzige Groove gefiel mir ungemein. Danach schlenderte ich durch verschiedene Ateliers, nahm einen Snack zu mir und trank ein schönes Glas Rotwein. Ich bin vielleicht nicht der absolute Kunstfreak, aber die Atmosphäre gefiel mir. Alles war irgendwie “sympathisch urig”. In den vergangenen Jahren habe ich noch einige weitere Events in der Alten Lederfabrik besucht. Jetzt wollte ich mehr über die Hintergründe erfahren und traf mich vor kurzem mit dem Eigentümer, Herrn Jens M. Güttgemanns.

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7. Ist Deutschland eine “Servicewüste”?

Mit den Tintenstrahldruckern ist das so eine Sache. Oft haben diese einen geringen Anschaffungspreis und anschließend muss man ordentlich für Verbrauchsmaterialien hinblättern. Ein Bekannter gab mir den Tipp, die Patronen selbst zu füllen. Seit er das machen würde, betrügen seine Kosten für Tinte nur noch etwa ein Viertel. “Schön”, dachte ich, “es kann ja nicht schaden, das mal auszuprobieren.” Bei der ersten Befüllung machte ich eine Riesenschweinerei. Nach der zweiten Füllung hatte ich den Bogen raus. Wenige Monate später streikte mein Drucker und ich brachte ihn zur Reparatur. In der Werkstatt stellte man fest, dass die Druckertinte das Innenleben meines Druckers verklebt hätte. Die Kosten für Reinigung und Wartung des Gerätes lagen bei ca. 70 % des Anschaffungspreises. Dumm gelaufen!

Einige Jahre später habe ich mir einen Laserdrucker angeschafft. Als die Toner-Kartuschen gewechselt werden mussten, ließ ich mir von einem Versandhandel für Druckerzubehör ein Angebot erstellen. Man empfahl mir die drei Farbkartuschen als “kompatible Replikate”. Mit knapp 300 Euro wären sie ca. 60 Euro billiger als die Orginal-Kartuschen. Nach einiger Zeit machte der Drucker ein seltsames Geräusch, druckte aber weiterhin einwandfrei. Irgendwann ging der Drucker nicht mehr. Zum Glück war die Garantie noch nicht abgelaufen. Ich setzte die alten Orginal-Kartuschen ein und schaltete den Drucker an. Interessanterweise funktionierte der Drucker mit den alten Kartuschen auf einmal wieder. Die neuen Kartuschen waren wohl doch nicht so kompatibel.

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8. Zitate

“Es kommt ein Zeitpunkt in deinem Leben, an dem du realisierst, wer dir wichtig ist, wer es nie war und wer es immer sein wird. Mach dir keine Gedanken über die Menschen aus deiner Vergangenheit, denn es gibt einen Grund, weshalb sie es nicht in deine Zukunft geschafft haben.”
Verfasser unbekannt

“Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen:
Wurzeln und Flügel.”
Johann Wolfgang von Goethe

“Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.”
Friedrich Hebbel

9. Sachen zum Lachen

Aus dem Tagebuch einer Frau:

Letztens habe ich mich mal wieder mit meinen Freundinnen getroffen.

Ich versprach meinem Mann, dass ich um Punkt 24 Uhr wieder zu Hause sein würde. Aber wie das so ist, zwischen Cocktails, Tanz und Flirt vergaß ich die Zeit. Ich kam erst um 3 Uhr morgens zu Hause an … und das komplett betrunken!

Als ich zur Tür hereinkam, fing gerade der Kuckuck an, dreimal “Kuckuck” zu rufen. Erschrocken stellte ich fest, dass der Kuckuck meinen Mann aufwecken könnte, und fing an, neunmal “Kuckuck” zu rufen …

Zufrieden und stolz, in meinem Zustand noch einen so guten Einfall gehabt zu haben, begab ich mich ins Schlafzimmer. Ich legte mich ins Bett und war beruhigt dank meines schlauen Einfalls.

Am nächsten Morgen beim Frühstück fragte mich mein Mann, wann ich denn letzte Nacht zu Hause angekommen sei. Ich sagte: “Um Mitternacht, wie ich es dir versprochen hatte!” Er sagte nichts weiter und wirkte auch nicht weiter misstrauisch. “Ja”, dachte ich mir, “gerettet! Er hegt keine Zweifel an meiner Aussage!”

Aber dann sagte er plötzlich: “Ach übrigens, ich denke, mit der Kuckucksuhr stimmt etwas nicht!” Zitternd fragte ich: “Ach so? Warum denn, mein Schatz?” Und er antwortete: “Nun ja, gestern Nacht rief der Kuckuck dreimal ‘Kuckuck’, dann - ich kann es mir gar nicht erklären - schrie er auf einmal ‘Scheiße!’ und dann rief er noch viermal ‘Kuckuck’. Dann übergab er sich im Flur, rief weitere dreimal ‘Kuckuck’, lachte sich kaputt, rief erneut ‘Kuckuck’, rannte die Treppe hinauf, trat dabei der Katze auf den Schwanz, stolperte über den Couchtisch, der unter dem Gewicht zerbrach, legte sich schließlich an meiner Seite ins Bett, und - begleitet von einem Furz - stöhnte er ein letztes ‘Kuckuck’, dann war Ruhe. Kannst ja mal beim Uhrmacher nachfragen, ob das noch zu reparieren ist!”
Wer ist der Boss?

Ein Körper hatte Langeweile
da stritten sich die Körperteile
gar heftig und mit viel Geschrei,
wer wohl der Boss von ihnen sei.

Ich bin der Boss - sprach das Gehirn,
ich sitz` ganz hoch hinter der Stirn,
muss stets denken und euch leiten.
Ich bin der Boss, wer will`s bestreiten?

Die Beine sagten halb im Spaße,
“Gib nicht so an, du weiche Masse!
Durch uns der Mensch sich fortbewegt,
ein Mädchenbein den Mann erregt,
der Mensch wirkt doch durch uns erst groß,
ganz ohne Zweifel, wir sind der Boss!”

Die Augen funkelten und sprühten:
“Wer soll euch vor Gefahr behüten,
wenn wir nicht ständig wachsam wären?
Uns sollte man zum Boss erklären.”

Das Herz, die Nieren und die Lunge,
die Ohren, Arme und die Zunge,
ein jeder legte schlüssig dar:
“Der Boss bin ich - das ist doch klar!”

Selbst Penis strampelte keck sich bloß
und rief entschlossen: “Ich bin der Boss!
Die Menschheit kann mich niemals missen,
denn ich bin nicht nur da zum Pissen.”

Bevor man die Debatte schloss,
da furzt das Arschloch: “Ich bin Boss!
“Hei, wie die Konkurrenten lachten
und bitterböse Späße machten.

Das Arschloch darauf sehr verdrossen
hat zielbewusst sich fest verschlossen
- es dachte konsequent bei sich:
“Die Zeit, sie arbeitet für mich.

Wenn ich mich weigere zu scheißen,
werd` ich die Macht schon an mich reißen.”
Schlaff wurden Penis, Arme, Beine,
die Galle produzierte Steine,

das Herz, es stockte schon bedenklich,
auch das Gehirn fühlte sich kränklich.
Das Arschloch war nicht zu erweichen,
ließ hier und da ein Fürzchen streichen.

Zum Schluss da sahen`s alle ein:
“Der Boss kann nur das Arschloch sein!”
Und die Moral von der Geschicht:
Mit Fleiß und Arbeit schafft man`s nicht!

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Glück und Erfolg Newsletter

März 2010

Hallo liebe Freunde,

habt Ihr Euch schon einmal Gedanken darüber gemacht, was Realität ist? Sind wir Beobachter dessen, was in dieser Welt vorgeht, oder sind wir die Schöpfer unserer eigenen Wirklichkeit?

In den letzten Jahrzehnten wurde an den Schulen und Universitäten gelehrt, dass unser Universum vor langer Zeit entstand und dass wir Menschen erst relativ spät aufgetaucht sind. Die Menschen werden meistens als “machtlose Staubkörnchen” dargestellt, die für den Verlauf der universellen Ereignisse wertlos sind. Wenn wir in Millionen von Jahren nicht mehr existieren, wird das Universum gar nicht mehr wissen, dass es uns gegeben hat.

Heutzutage denken aber nicht alle Wissenschaftler so. Der Amerikaner Gregg Braden sagt, dass wir mächtige Schöpfer sind. Die meisten von uns sind sich aber ihrer gewaltigen Kraft nicht bewusst.

Ich habe Euch den Link für den ersten Teil einer Videoreihe mit Gregg Braden in diesen Newsletter gestellt. Er verknüpft Spiritualität und Wissenschaft auf eine vollkommen neue Art und erklärt die Zusammenhänge der Matrix, die schon Max Planck als “Urgrund der Materie” identifizierte. In dieser Matrix des Lebens spiegeln sich alle unsere Überzeugungen und Einstellungen wider.

Die zweite Videoreihe mit dem Zellbiologen Bruce Lipton ist nicht weniger interessant. Ist der Mensch Gefangener seines genetischen Erbguts? Bruce Lipton räumt auf mit dieser überkommenen Lehrmeinung. Mit anschaulichen Modell-Bildern vermittelt er neue Erkenntnisse der Epigenetik: Unser Denken und Fühlen sind es, die in jede Zelle hineinwirken und unser Leben bestimmen. Die Wahrnehmung der uns umgebenden Umwelt ist es, die unsere Gene kontrolliert. Geist und Materie korrespondieren. Diese Entdeckung eröffnet ein unglaubliches Potenzial: Wir haben die Fähigkeit, uns selbst zu heilen und haben den Schlüssel in Händen, ein Leben voller Gesundheit, Glück und Liebe zu erschaffen!

Ansonsten gibt es auch diesmal wieder einige Blogbeiträge. Allerdings stammen nur die ersten drei Artikel aus meinem Blog. Die beiden anderen Beiträge habe ich dem Feel Better-Blog von Frank Obels und Hypnose-Erfolgs-Blog von  Hans-Peter Zimmermann entliehen.

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit!

Euer Udo

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Inhalt “Glück und Erfolg Newsletter” März 2010

1. Der beste Kino-Film aller Zeiten
2. Das Problem
3. Wie man sich sinnvolle Ziele setzt und diese auch erreicht
4. Ich bin noch nicht bereit
5. Das Leben ist wie Fritzchens Tante …
6. Der Geist ist stärker als die Gene
7. Im Einklang mit der göttlichen Matrix
8. Zitate
9. Sachen zum Lachen

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1. Der beste Kino-Film aller Zeiten

Die besten Kino-Filme aller Zeiten aufzuzählen ist eine echte Herausforderung. Es gibt so viele hervorragende Movies und meine Liste ist sicherlich subjektiv: American History X, Anna und der König, Ben Hur, Bodyguard, Braveheart, Casablanca, Club der toten Dicher, Das Boot, Das Leben des Brian, Der Clou, Der englische Patient, Der Name der Rose, Der Pate, Die Brücke am Kwai, Die Legende von Baggar Vance, Die Stunde des Siegers, Die Vögel, E.T., Exodus, Good Morning Vietnam, Good Will Hunting, Hair, Harold and Maude, Harry und Sally, Heat, Im Westen nichts Neues, Jenseits der Stille, Jenseits von Afrika, JFK - Tatort Dallas, Kung Fu Panda, Matrix, Pretty Woman, Schindlers Liste, Spuren im Sand, The big Lebowski, The Rock, Vertigo, Vom Winde verweht, West Side Story, Yentl.

Welche dieser Filme gehören nun zu den zehn besten? Antwort: kein einziger! Die genannten Filme, so genial sie auch sein mögen, belegen bei mir nur die Plätze 11 bis 50.

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2. Das Problem

Es war einmal ein Problem, das sehr unglücklich und traurig war, weil alle Menschen darüber schimpften und es verfluchten. Dabei fing alles so spannend an…

In der Problementstehungsfabrik hatte man ihm in der Endkontrolle gesagt, dass es eine großartige Bestimmung habe und den Menschen ganz besondere Momente in ihrem Leben bringen würde. Voller Freude und Tatendrang machte sich das Problem daran, die Menschenwelt zu besuchen.

Doch anfangs wollte es niemand beachten – es war noch zu klein, ein kleines Problemchen. Genährt durch das Verdrängen und Wegschieben der Menschen, wuchs es zu einem beachtlichen Problem heran. Jetzt wurde es beachtet, allerdings zog es auch schon den ersten Missmut auf sich. Und weiterhin weit und breit keine Sicht nach besonderen Momenten, wie man es ihm vor einer Ewigkeit versprach. Es wuchs weiter und wurde größer und größer. Die Beschimpfungen der Menschen schlugen um in Resignation.

Bis eines Tages das Korsett der Resignation gesprengt wurde und ein junger Mann mit seinem Sohn das Problem betrachteten. „Das wird keine leichte Aufgabe.“, sagte der Mann zu seinem Sohn. „Da haben wir ja ein richtiges Problem, Paps, oder?“

„Lass dich davon nicht einschüchtern, mein Sohn. Ein Problem ist nichts weiter als eine Herausforderung, eine Aufgabe, die es zu lösen gilt – mehr nicht. Eine Hürde, die wir gemeinsam überspringen werden. Vielleicht müssen wir hierfür neue Sichtweisen und Standpunkte einnehmen, uns weiter entwickeln. Auf alle Fälle ist ein Problem für uns da.“

„Wie kann etwas für uns sein, wenn wir Schwierigkeiten damit haben?“

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3. Wie man sich sinnvolle Ziele setzt und diese auch erreicht

Stell Dir vor, Du bist irgendwo in der afrikanischen Steppe und begegnest plötzlich einem wilden Tier. Jetzt wird Dein Fluchtinstinkt dafür sorgen, dass Du rennst, was das Zeug hält. Der Fluchtinstinkt ist also durchaus sinnvoll, weil er Dein Überleben sichern soll.

Wahrscheinlich hat Dir dieser Instinkt auch in der zivilisierten Welt schon so manches Mal das Leben gerettet. Wenn Du die Straße überquerst und ein Auto kommt plötzlich mit einem Affenzahn auf Dich zugebrettert, dann ist es für Dich nicht gerade von Vorteil, wenn Du genau in diesem Moment Deine logisch-analytischen Fähigkeiten aktivierst. Es wäre völlig blödquatschig, wenn Du Dich jetzt fragen würdest, ob es sich um einen Mercedes oder einen Audi handelt und was der hier eigentlich will. Du bringst Dich einfach nur mit einem beherzten Sprung in Sicherheit.

Ich habe mal ein witziges Lied der “Prinzen” gehört. Hier ein kleiner Ausschnitt:

“Sitzt du in Hessen
und würgst dich beim Essen,
oder winken in Schwaben
aus der Leberwurst Schaben,
dann empfiehlt dir die Gesundheitspolizei:
Vergammelte Speisen zu überhöhten Preisen
sind zurückzuweisen!”

Dieser Dialog ist auch ganz ulkig: “Mama, was ist das Schwarze in meinem Salat?” “Kind, das ist Pfeffer!” “Mama, hat Pfeffer Beine?”

Keiner von uns würde sich freiwillig ein verdorbenes Essen reinziehen. Der Ekel vor Gammelfraß und unser Fluchtinstinkt haben eines gemeinsam: Sie gehören beide zur Kategorie “Vermeidungsgefühle.”

Wahrscheinlich geht es Dir genauso wie mir, wenn Du an Deinen nächsten Urlaub denkst - Du fühlst Dich gut und freust Dich schon darauf. Selbst so unbequeme Aufgaben wie Kofferpacken und zum Flughafen rennen, nimmst Du in Kauf, weil das tolle Erlebnis Deines Urlaubs wesentlich mehr ins Gewicht fällt, als die Vorbereitungen. Die Aussicht auf einen schönen Urlaub macht Dir “Belohnungsgefühle”.

Vermeidungsgefühle führen Dich von etwas weg, während Belohnungsgefühle Dich zu etwas hin führen. Jeder Mensch erlebt grundsätzlich beide Arten von Gefühlen, jedoch ist die Gewichtung unterschiedlich. Der Fehler, der häufig gemacht wird, dass man oft versucht, positive Ziele durch Vermeidungsgefühle zu erreichen.

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4. Ich bin noch nicht bereit

Wie viele Menschen treffe ich, die noch zu irgendetwas nicht bereit sind.

Wenn Du verstanden hast, dass alles in Deinem Leben von Dir erschaffen wurde (unbewusst), direkt oder als Mitglied des kollektiven Unbewussten, dann hat also alles mit Dir zu tun.
Kommst Du nun in eine “Situation”, in der Du wahrnimmst, dass Du noch nicht bereit bist, so ist das erst einmal gerade nicht so, denn Du hast es ja erschaffen.

Du bist also immer bereit - die Frage ist lediglich, um was es dabei geht.

Nehmen wir an, Du bist noch nicht bereit für die Beziehung mit xyz. Oder Du bist noch nicht bereit für Kinder. Dann ist genau das Gegenteil der Fall. Du bist bereit. Nur bedeutet “bereit sein” möglicherweise erst einmal die Heilung dessen, was Dich hindert, die Bereitschaft in Handeln und Tun umzuwandeln.

Vielleicht gibt es etwas, das Dich generell an wundervollen Beziehungen hindert oder was Dich daran hindert, die wundervolle Mutter zu sein, die Du sein könntest. Wenn Du dann in eine solche Situation kommst, dann bist Du bereit für die Heilung der hinderlichen Aspekte. Vielleicht erkennst Du es nicht und doch bist Du bereit, weil Du es erschaffen hast.

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5. Das Leben ist wie Fritzchens Tante …

Ist Euch auch schon mal aufgefallen, wie wenig die meisten Menschen “danke” sagen? Dabei schneiden sie sich mit dieser Nachlässigkeit ins eigene Fleisch. Doch, Ihr habt richtig gehört: Wer nicht dankt, sagt zum Universum nichts anderes als “Ich brauche das eigentlich nicht”.

Oder wer’s lieber in einer Metapher verpackt hat, hier ein Auszug aus meinem Buch Großerfolg im Kleinbetrieb:

Wussten Sie übrigens, dass das Leben genauso empfindlich ist wie Fritzchens Tante? Wenn die zu Besuch kommt, bringt sie Fritzchen immer etwas Schönes mit. Fritzchen freut sich riesig darüber und fällt der Tante um den Hals. Tantchen weiß, dass Fritzchens Freude von Herzen kommt. Und es tut so gut zu spüren, wie sich jemand freut.

Beim nächsten Besuch bringt sie Fritzchen ein noch größeres Geschenk. Fritzchens Begeisterung kennt keine Grenzen mehr. Von nun an schreibt er seiner geliebten Tante jeden Tag einen Dankesbrief. Sie können sich selbst ausmalen, wie die Geschichte weitergeht. Aber vorher muss ich Ihnen noch erzählen, dass die gleiche Tante noch einen zweiten Neffen hat. Uwe heißt er, und wenn er etwas geschenkt

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6. Der Geist ist stärker als die Gene

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7. Im Einklang mit der göttlichen Matrix

Das Video mit Greg Braden ansehen>

8. Zitate

„Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“
Benjamin Franklin

„Tu es oder tue es nicht, es gibt kein Versuchen!“
Yoda – Star Wars

„Alles hängt irgendwie zusammen: Wenn Du Dir am Hintern ein Haar raus ziehst, tränt das Auge.
Dettmar Cramer

9. Sachen zum Lachen

Eine Frau hat immer Besuch von ihrem Liebhaber, während ihr Mann bei der Arbeit ist. Eines Tages versteckt sich der 9jährige Sohn im Schrank um zu beobachten, was die beiden denn so machen …

Auf einmal kommt der Ehemann überraschend nach Hause und die Frau versteckt auch ihren Liebhaber im Schrank:

Der Sohn: ” Dunkel hier drinnen …”
Der Mann (flüstert): “Stimmt.”
Der Sohn: “Ich hab einen Fußball”
Der Mann: “Schön für Dich”
Der Sohn: “Willst Du den kaufen?”
Der Mann: “Nee, vielen Dank!”
Der Sohn: “Mein Vater ist draußen!”
Der Mann: “OK, wie viel?”
Der Sohn: “250 ?”

In den nächsten Wochen passiert es noch mal, dass der Sohn und der Liebhaber im gleichen Schrank enden:

Der Sohn: ” Dunkel hier drinnen …”
Der Mann (flüstert): “Stimmt.”
Der Sohn: “Ich hab Fußballschuhe.”
Der Mann, in Erinnerung, gedanklich seufzend: “Wie viel?”
Der Sohn: “500 ?”

Nach ein paar Tagen spricht der Vater mit seinem Sohn:

Der Vater: “Nimm deine Fußballsachen und lass uns eine Runde spielen.”
Der Sohn: “Geht nicht, hab ich alles verkauft!”
Der Vater: “Für wie viel ?”
Der Sohn: “750 ?”
Der Vater: “Es ist unglaublich wie Du Deine Freunde betrügst, das ist viel mehr als die Sachen gekostet haben. Ich werde Dich zum Beichten in die Kirche bringen!”

Der Vater bringt seinen Sohn in die Kirche, setzt ihn in den Beichtstuhl und schließt die Tür.

Der Sohn: ” Dunkel hier drinnen …”
Der Pfarrer: “Hör auf mit der Scheiße!!!”

Die 5 Geheimnisse einer funktionierenden Beziehung:

1. Es ist wichtig einen Mann zu finden, der im Haushalt mithilft, der von Zeit zu Zeit kocht, aufräumt und noch dazu einen Job hat.
2. Es ist wichtig einen Mann zu finden, der Dich zum Lachen bringt.
3. Es ist wichtig einen Mann zu finden, auf den Du Dich verlassen kannst und der nicht lügt.
4. Es ist wichtig einen Mann zu finden, der gut im Bett ist und der gerne mit Dir Sex hat.
5. Es ist ganz wichtig, dass sich diese vier Männer nicht kennen.

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Glück und Erfolg Newsletter

April 2010

Hallo liebe Freunde,

“Kann das Gejammer nicht mehr hören
Hab die Beschwerden gründlich satt
Die Sonne scheint, ich könnte schwören
Dir hat das heute bis jetzt keiner gesagt
Du hast zu tun, Du musst ja motzen
Ein jeder Tag gehört beklagt
Ich find das unhöflich gesagt zum Kotzen
Wie lang hat sich kein Funken Hoffnung zu Dir gewagt
Der Wunsch nach der großen Kohle
Ersetzt jeden Lebenstraum
Und diese Vorliebe für alles Hohle
Lässt dem Verstand wenig Raum”

Diese Textzeilen stammen aus dem Song “Streng dich an” der Gruppe Pur. Was die Jungs hier beschreiben, ist leider gang und gäbe in unserer Gesellschaft: Es wird sich beschwert, gemeckert und Anderen die Schuld für die eigene Misere gegeben. Auf diese Weise sieht man sich als Opfer der Umstände und macht sich selbst dadurch machtlos - ja, man MACHT sich machtlos! Es ist nicht so, dass diese Machtlosigkeit durch die äußeren Umstände oder andere Personen von vorneherein vorgegeben ist. Sie entsteht erst in dem Augenblick, wo ich meine Ohnmachtsposition annehme. Dadurch gebe ich meine eigene Macht ab und übertrage sie auf andere Menschen, das Schicksal oder was auch immer.

Wenn mein eigenes Leben dann Scheiße läuft, kann ich auf diese Weise immer einen Schuldigen finden und brauche selbst keine Verantwortung zu übernehmen. Allerdings habe ich dann nie eine Chance, mein Leben gezielt positiv zu verändern. Wenn sich die “Mächtigen” mir gegenüber zufällig wohlwollend verhalten, dann läuft es für mich vielleicht etwas besser. Falls das aber der Fall sein sollte, dann bleibt alles so wie vorher und ich kann weiter meckern, wie ungerecht das Leben doch ist.

Gibt es denn eine Möglichkeit, für sein Leben aktiv positive Veränderungen zu bewirken? Jepp, die gibt’s! Es fängt damit an, dass Du Verantwortung für das eigene Leben übernimmst und Deine Möglichkeiten erkennst.

Hier noch einmal ein paar Zeilen aus “Streng dich an”:

“Wie verlernt man Spaß und Freude?
Wie kriegt man das zurück?
Wie erkennt man den Wert im hier und heute?
Oh, wie erkennt man Glück?”

Genau um die Beantwortung dieser Fragen geht es im “Blog für Glück und Erfolg”. Mein Ziel ist es, dazu immer wieder hilfreiche Impulse zu geben, die meine Leser einfach umsetzen können. Manchmal erreicht mich eine Nachricht, dass sich das Leben von jemandem nachhaltig geändert hat, indem er einen oder mehrere Aspekte aus meinen Blogbeiträgen anwenden konnte. So etwas freut mich natürlich tierisch und es bestätigt mir, dass mein Blog einen Sinn hat.

Ich wünsche Euch Spaß und Freude, dass Ihr den Wert im hier und heute erkennt und das Glück wahrnehmt, dass bereits in Eurem Leben vorhanden ist.

Euer Udo

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Inhalt “Glück und Erfolg Newsletter” April 2010

1. Die 3 Möglichkeiten, sich angemessen in einem Beziehungsstress zu verhalten (Teil 1)
2. Die 3 Möglichkeiten, sich angemessen in einem Beziehungsstress zu verhalten (Teil 2)
3. Die 3 Möglichkeiten, sich angemessen in einem Beziehungsstress zu verhalten (Teil 3)
4. Hat Gott das Böse erschaffen?
5. Glück oder Unglück entsteht nicht zufällig
6. Durch Krisen und Scheitern zum Erfolg
7. Der Fluss des Lebens
8. Zitate
9. Sachen zum Lachen

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1. Die 3 Möglichkeiten, sich angemessen in einem Beziehungsstress zu verhalten (Teil 1)

Ihr könnt es drehen und wenden, wie Ihr wollt: Jedes Verhalten außerhalb dieser drei Möglichkeiten verursacht Stress und führt nicht selten zu Frust. Diejenigen aber, die sich grundsätzlich für eine dieser drei Möglichkeiten entscheiden, zapfen damit ein unglaubliches Potential für ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben an. Das gilt grundsätzlich für jede Situation. Das Thema “Beziehungen” habe ich beispielhaft deshalb gewählt, weil es hier eines besonders deutlich wird: Du kannst Dich tierisch machtlos fühlen, wenn Du Dich außerhalb dieser drei Möglichkeiten befindest.

Bevor ich ins Thema einsteige, kommt vorher noch eine Hinweis: Alle, die nach dem Motto “lieber leiden, anstatt zu handeln” leben, können sich im Grunde das Lesen dieser Trilogie sparen. Wenn die eigene Einstellung nicht mitzieht, dann bringt auch das Lesen nix. In diesem Zusammenhang finde ich den Ausspruch von Albert Einstein passend: “Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

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2. Die 3 Möglichkeiten, sich angemessen in einem Beziehungsstress zu verhalten (Teil 2)

Die zweite Möglichkeit: Love it!

Im letzten Beitrag ging es um die Veränderung Deiner Situation. Wenn Du Dich für “Love it!” entschließt, dann hat das ebenfalls etwas mit Veränderung zu tun. Diese bezieht sich allerdings nicht auf den Wandel Deiner Lebensumstände, sondern das Ändern Deiner Einstellung zu den Umständen.

Es gibt Situationen, bei denen eine Veränderung einfach keinen Sinn macht. In dem Fall ist es ratsam, ein klares “Ja” zur Situation zu sagen. Heißt das, dass ich jetzt alles durch die rosarote Brille sehen muss? Ganz im Gegenteil! „Love it“ bedeutet nicht, ungewollte Zustände einfach hinzunehmen und zu erdulden. Du entwickelst aktiv und mit einer bewussten Entscheidung eine positive Haltung zur Deiner Lebenssituation.

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3. Die 3 Möglichkeiten, sich angemessen in einem Beziehungsstress zu verhalten (Teil 3)

Die dritte Möglichkeit: Leave it!

Manche Situationen sind einfach festgefahren. Du hast das Gefühl, dass es kein vor und kein zurück mehr gibt. Du willst diese Situation ändern, aber es geht einfach nicht. Doch wer sagt denn, dass Du in einem solchem Fall ausharren musst.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Dieses ist gewiss kein Plädoyer für einen leichtfertigen Ausstieg und ich lasse hier keinesfalls Werte wie Treue, Beständigkeit und Verbindlichkeit außer Acht. Du musst aber auch nicht auf Gedeih und Verderb ein Leben lang in einer Beziehung stecken bleiben, bei der Du ständig blockiert bist und Dich nur über die Runden quälst. Das ist weder gottgewollt noch vernünftig! Auf diese Weise sorgst Du nur für Frust, Demotivation, Stress  und schließlich auch für Krankheiten.

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4. Hat Gott das Böse erschaffen?

Ein Professor einer berühmten Universität stellte seinen Studenten folgende Frage: “Gott schuf alles, was existiert?”

Ein Student antwortete mutig: “Ja, er schuf alles!”

“Gott hat alles erschaffen?”, fragte der Professor erneut.

“Ja, Herr Professor”, antwortete der Student.

Der Professor fuhr fort: “Wenn Gott alles erschaffen hat, dann schuf er auch das Böse, denn das Böse existiert, und gemäß der Annahme, dass unsere Werke uns selbst widerspiegeln, ist Gott böse.”

Der Student blieb stumm nach dieser Antwort, und der Professor schien zufrieden, weil er meinte, bewiesen zu haben, dass der Glaube und Gott ein Mythos ist.

Ein anderer Student hob seine Hand und sagte: “Kann ich eine Frage stellen, Herr Professor?”

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5. Glück oder Unglück entsteht nicht zufällig

Bei unserer erlebten Realität spielt unsere Wahrnehmung eine entscheidende Rolle. Meistens ist es so, dass in unserem Leben vielleicht 95 % in Ordnung ist und 5 % schief läuft. Es ist doch eigenartig, dass viele Leute fast nur auf die 5 % schauen und die tollen 95 % gar nicht würdigen. Die ganze Zeit ist man damit beschäftigt, Probleme zu lösen und sein Verhalten zu optimieren. Wenn man das eine Problem gelöst hat, stehen gleich zwei neue vor der Tür und man kommt überhaupt nicht mehr aus dem Stress raus.

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6. Durch Krisen und Scheitern zum Erfolg

Vor kurzem warf mir jemand fehlende Authentizität vor. Ich würde anderen Leuten erzählen, wie man erfolgreich sein kann, er wisse aber aus zuverlässiger Quelle, dass ich in einigen Lebensbereichen gescheitert wäre. Wie kann jemand, der selbst versagt hat, anderen Menschen etwas über Erfolg erzählen?

Nun ja - in einem Punkt hat er recht: Ich bin tatsächlich gescheitert, sogar mehrfach! Eines meiner beruflichen Projekte hatte ich in Existenz bedrohender Weise an die Wand gefahren. Unser Haus ist drauf gegangen und meine private Altersversorgung hatte ich vor einigen Jahren benötigt, um finanzielle Lücken zu stopfen. Meine Ehe ist ebenfalls den Bach runter gegangen und auch “Burnout” ist für mich kein Fremdwort.

Ich weiß also nur zu gut, was “scheitern” heißt. Bedeutet das jetzt, dass ich nicht qualifiziert bin, von Glück und Erfolg zu reden, weil ich das Unglück und den Misserfolg des eigenen Lebens kenne?

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7. Der Fluss des Lebens

Manchmal höre ich, dass gute und richtige Wege immer schwierig und voller Hindernisse wären. “Dieser Weg wird kein leichter sein. Dieser Weg ist steinig und schwer.” Klar enthält dieser Song von Xavier Naidoo eine tiefe Wahrheit. Wenn es darum geht, sich selbst zu finden, halten unsere eingefleischten Gewohnheiten uns oft davon ab, neue Wege zu beschreiten.

Aber wie sieht es aus, wenn Du wirklich “Dein Ding” findest und erkennst, worin Deine ganz besonderen Fähigkeiten und Begabungen liegen? Wenn der Startschuss zum Aufbruch gefallen ist, befindest Du Dich dann automatisch auf einem schweren und steinigen Weg? Ich behaupte, genau das Gegenteil ist der Fall. Schwierigkeiten und Hindernisse treten vor allem auf, bevor Du auf diesen Weg trittst.

Es gibt so vieles, was Dich von Deinem Weg abhalten kann: alte Gewohnheiten, Sicherheitsdenken, Angst vor der Ungewissheit, Ratschläge Dritter, oder die Frage “Was sollen Andere von mir denken, wenn ich meine Komfortzone verlasse und mich auf ungewohntes Terrain begebe?” Hast Du diese Widerstände aber erst einmal überwunden, dann läuft’s.

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8. Zitate

„Da es förderlich ist, für die Gesundheit, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.“
Voltaire

„Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen. Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen.“
Joseph Joubert

„Halte dich fern von Kleingeistern, die dir deine ehrgeizigen Pläne ausreden wollen. Kleingeister tun das immer. Die wirklich großen vermitteln dir das Gefühl, dass auch du groß sein kannst.“
Mark Twain

9. Sachen zum Lachen

Eine Frau begleitet ihren Ehemann zum Arzt. Nach dem Check-Up ruft der Arzt die Ehefrau allein in sein Zimmer und sagt:

“Ihr Ehemann ist in einer schrecklichen Verfassung, er leidet unter einer sehr schweren Krankheit, die mit Stress verbunden ist. Sie müssen meinen Anweisungen folgen, oder er wird sterben:

- Machen Sie ihm jeden Morgen ein nahrhaftes Frühstück und am Abend kochen Sie ihm ein wirklich wohlschmeckendes Abendessen.
- Nerven Sie ihn nicht mit Alltäglichem und Kleinigkeiten, die seinen Stress noch verschlimmern könnten.
- Besprechen Sie keine Probleme mit ihm
- Versuchen Sie ihn zu entspannen und massieren Sie ihn häufig.
- Er soll vor allem viel Teamsport im Fernsehen ansehen.
- Und am wichtigsten: Befriedigen Sie ihn komplett mehrmals die Woche sexuell.

Wenn Sie das die nächsten zehn Monate tun, wird er wieder ganz gesund werden.”

Auf dem Weg nach Hause fragt ihr Ehemann: “Was hat der Arzt dir gesagt?”

“Du wirst sterben”, antwortet die Frau.

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DER BRATEN

Truthahn mit Whisky: Man kaufe einen Truthahn von fünf Kilogramm (für 6 Personen) und eine Flasche Whisky. Dazu Salz, Pfeffer, Olivenöl und Speckstreifen. Truthahn salzen, pfeffern, mit Speckstreifen belegen, schnüren und etwas Olivenöl hinzugeben. Ofen auf 200° C einstellen.Dann ein Glas Whisky auf gutes Gelingen trinken. Anschließend den Truthahn auf einem Backblech in den Ofen schieben.

Nun schenke man sich zwei schnelle Glas Whisky ein und trinke nochmals auf gutes Gelingen.Nach 20 Minuten den Thermostat auf 250° C stellen, damit es ordentlich brummt.

Danach schenkt man sich drei Whisky ein. Nach halm Schdunde öffnen, wenden unn den Braten überwachn. Die Fisskieflasche ergreiffn unn sich eins hinner die Binde kippn. Nach ‘ner weitern albernen Schunnde langsam bis zzumn Ofen hinschlenderen unn die Trute umwennen. Drauf achtn, sich nich die Hand zu babrennen anne Schaiss-Ohfndür.

Sich waidere ffünff odda siehm Wixki innem Glas ssisch unn dann unn so. D’Drute weehrent drrai Schunn’nt (iss auch egel!) waiderbraan unn all ßehn Minud’n  punkeln. Wenn üerntwi möglich, ßumm Trathuhn hinkriechn unn den Ohwn aus’m Viech ssiehn.

Nolchmal n n Schlugg genehmign uhd anschliesnt wida fasuchen, das Biest raussukriegen. Den fadammt’n Vogel vom Bodn auffläsen unn auff’ner Bladde hinrichten. Aufbasse, dass nich Ausrutschn auff’m schaißfettichn Kühnbodn. Wenn sich droßdem nich fameidn läss, fasuhn wida aufßuschichtnodersohahahaisallesjaeeehscheißegall!!!

Fröhliches Gelingen!

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Glück und Erfolg Newsletter

Mai 2010

Hallo liebe Freunde,

dieser Newsletter ist der “spirituellste”, den ich bisher geschrieben habe und er wird es vermutlich auch bleiben. Im letzten Monat habe ich gleich drei Beiträge zum Thema “Wahrheit” veröffentlicht und mich dort über den Glauben, Erfahrungen mit Gott, aber auch religiöse Intoleranz ausgelassen. Letzte Woche habe ich die Gelegenheit wahrgenommen, um noch tiefer in die Thematik einzutauchen. Ich besuchte den Ökumenischen Kirchentag in München und bin mit vielen Eindrücken und mit gemischten Gefühlen zurückgekehrt. Vieles fand ich interessant, einige Sachen haben mich begeistert und ein paar Dinge waren ziemlich ätzend.

Mir hat es großen Spaß gemacht, mich mit Gleichgesinnten auszutauschen oder mit Andersdenkenden zu diskutieren. Eine richtig tolle Atmosphäre habe ich rund um den Marienplatz jenseits der großen Veranstaltungen gefunden. In einer Seitenstraße trat ein Gospelchor mit südafrikanischem Touch auf, einige hundert Meter weiter rockte eine Worship-Band und an einer anderen Stelle spielte eine Combo aus der Karibik

Zu den positiven Ereignissen gehörte mein Besuch am Stand der “Vereinigung katholischer Priester und ihrer Frauen e.V.”. Wow, endlich mal ein paar mutige katholische Priester, die offen zu ihren Partnerschaften stehen und sich massiv für die Abschaffung des Zölibates einsetzen. Unterstützt werden sie durch Frauen, die bisher unter der Verheimlichung ihrer Beziehung zu einem katholischen Geistlichen litten und fest entschlossen sind, dieses Schattendasein zu verlassen. Ihre Unterschriftenaktion fand großen Anklang und auch ich habe selbstverständlich auch meinen Namenszug auf die Liste gesetzt. Mehrere tausend Unterschriften müssen sie nun zusammenbekommen, damit ihr Anliegen überhaupt zum Papst gelangt. Ich hoffe, sie haben damit Erfolg, damit dieses mehr als fragwürdige Gebot des Zölibates endlich beseitigt wird. Naja, die “Vorhölle” hat der Papst ja schon abgeschafft und man kann die ganze Sache als Kuriosität der Kirchengeschichte abhaken. Vielleicht gehört das Eheverbot der Priester endlich auch bald der Vergangenheit an.

Ein negatives Beispiel des Kirchentages war für mich der einzige Gottesdienst, den ich in der ganzen Zeit besucht habe. Während der Pfarrer sprach, dachte ich spontan an ein Zitat des Predigers Charles H. Spurgeon: “Es ist nicht gut, den Kopf zu ermüden, wenn man das Herz gewinnen will.” Dieser Spruch stammt zwar aus dem vorletzten Jahrhundert, ist aber heutzutage gültiger denn je. Die Art von Kirche, die ich dort erlebt habe, sehe ich als eine Art “Auslaufmodell” an, mit der man keinen Fisch mehr von der Roste zieht. Der Mitgliederschwund der Kirchen liegt bestimmt nicht daran, dass die Menschen an geistlichen Dingen nicht mehr interessiert wären. Ich behaupte sogar, das Gegenteil ist der Fall, sonst hätten einige östliche Weltanschauungen und bestimmte esoterische Richtungen nicht solch einen Zulauf. Wenn allerdings die Kirchen dem spirituellen Hunger der Menschen nichts Adäquates mehr entgegenzusetzen haben und stattdessen weiter ihre verstaubte und weltfremde Frömmigkeit ohne Authentizität praktizieren, brauchen sie sich nicht über ihren Absturz zu wundern. Weder Gott, noch Jesus sind “out”. Sollten sich aber die Kirchen bald im “Aus” befinden, haben sie das selbst zu verantworten.

Alle Beiträge des Mai-Newsletters haben irgendetwas mit Glauben zu tun. Allerdings habe ich diesmal nur drei Blogbeiträge aufgeführt. Dafür gibt es drei interessante und teilweise humorvolle Videos und einen hervorragenden Audio-Podcast.

Ich wünsche Euch viel Spaß und Inspiration beim Lesen, Hören und Sehen.

Euer Udo

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Inhalt “Glück und Erfolg Newsletter” Mai 2010

1. Die Wahrheit (Teil 1) - Die Fenster des Turmes
2. Die Wahrheit (Teil 2) - Das spirituelle Outing
3. Die Wahrheit (Teil 3) - Blick über den Tellerrand
4. Alles was ist
5. Gott gibt es nicht!?
6. Neale Donald Walsch - Best of “Gespräche mit Gott”
7. Nuhr wer’s glaubt wird selig
8. Zitate
9. Sachen zum Lachen

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1. Die Wahrheit (Teil 1) - Die Fenster des Turmes

Draußen vor der Stadt wurde vor undenklichen Zeiten ein Turm gebaut, siebenundsiebzig Meter hoch und mit sieben Meter dicken Mauern. Dieser viereckige Turm aber steht in einer seltsamen Landschaft. Denn nach Norden zu liegt ein Meer, nach Osten fruchtbares, bebautes Land, nach Süden eine Wüste und nach Westen üppiger Wald. In diesen Turm werden immer vier Menschen zugleich gebracht, mit verbundenen Augen und im geschlossenen Wagen. Und sie werden die Wendeltreppe des Turmes hinaufgeführt bis zu dem einzigen Raum direkt unter der Kuppel. Dieser Raum hat fünf Fenster, eines nach Norden, eines nach Osten, eines nach Westen und eines nach Süden, das fünfte aber ist ganz oben in der Kuppel.

Zu jedem der vier Fenster wird nun ein Mensch gebracht. Versucht aber einer von ihnen zu einem anderen zu gelangen, so kann er immer nur bis zur Mitte des Raumes gehen. Dort können die vier sich treffen, die Grenze zum nächsten aber kann keiner durchbrechen.

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2. Die Wahrheit (Teil 2) - Das spirituelle Outing

Keine Angst - dieser Weblog ist nicht zu einem spirituellen Blog mutiert und es sollen hier auch in Zukunft weder religiöse, noch esoterische Themen im Vordergrund stehen. Trotzdem gehört Spiritualität und ein Leben mit Gott für mich genauso zum Mensch sein, wie zwischenmenschliche Beziehungen und Politik. Im letzten Jahr gab es meine “Gedanken zum Karfreitag” und in diesem Jahr bringe ich zur Osterzeit einige Aspekte über den Glauben. Außerdem habe ich manchmal einfach Lust, über die Dinge zu schreiben, die mich gerade gedanklich beschäftigen. Es kann aber auch sein, dass ich mit Anderen interessante Diskussionen führe und die daraus entstehenden Aspekte der Öffentlichkeit zugänglich machen möchte. Dieser Beitrag ist ein Mix aus Beidem und beantwortet außerdem oft gestellte Fragen zu meiner Spiritualität mit einem “Rundumschlag”.

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3. Die Wahrheit (Teil 3) - Blick über den Tellerrand

“Weil wir so überzeugt sind von der Richtigkeit unseres Urteils, leugnen wir Beweise, durch die dieses Urteil infrage gestellt wird. Auf diese Weise gelangt man zu nichts, was es verdienen würde, Wahrheit genannt zu werden.”
(Mariliynne Robinson)

“Was ist Wahrheit?” Diese Frage stellte schon Pontius Pilatus, als er Jesus verhörte. Gibt es überhaupt “die Wahrheit”? Wenn ja, sind wir überhaupt imstande, diese in vollem Umfang zu erkennen, oder sehen wir maximal einen Teilausschnitt? Existiert die “objektive Wahrheit” oder schaffen wir Menschen uns ohnehin immer nur unsere eigene subjektive Wahrheit? Wenn ich für mich die Wahrheit gefunden habe, wie gehe ich dann mit den Wahrheiten der Anderen um, wenn diese sich von meiner unterscheiden oder sogar im Widerspruch zu ihr stehen?

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4. Alles was ist

Für mich ist “NLP-fresh-up” der”fresh-academy” einer der besten Podcasts, die ich kenne. Ich habe für Euch die Episode 25 ausgewählt, weil sie besonders gut zum Schwerpunktthema dieses Newsletter passt. Der NLP-Mastertrainer Marc A. Pletzer bringt hier einige interessante Aspekte zum Thema “Gottesbild” und den Konsequenzen, die sich daraus ergeben. Den Begriff “Gott” übersetzt er hier bewusst mit “Alles was ist”.

Aber auch die anderen Episoden sind sehr gut und deshalb kann ich Euch nur empfehlen, diesen Podcast zu abonnieren. Wie das geht findet Ihr hier. Der Podcast richtet sich an jeden, der sich für das Neurolinguistische Programmieren, kurz NLP, interessiert. Die praktische Anwendung von NLP wird hier besonders betont. Die Macher bezeichnen den Podcast als Informationsquelle für alle Menschen, die sich leicht und einfach verändern möchten.

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5. Gott gibt es nicht!?

Warum gibt es diese Diskrepanz zwischen Kirche und Wissenschaft? Gab es mal eine Zeit, in der Kirche und Wissenschaft das Gleiche sagten? Wie sieht unsere Zukunft hinsichtlich neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Entwicklung innerhalb der Kirche aus? Ein informativer Clip über geschichtliche Hintergründe und  Zukunftsaussichten.

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6. Best of “Gespräche mit Gott”

Neale Donald Walsch persönlich!

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7. Nuhr wer’s glaubt wird selig

Die Sicht der Dinge aus der Perspektive eines Comedian! Was Dieter Nuhr hier teilweise ablässt, ist wirklich zum Gröhlen.

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8. Zitate

„Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.“
Galileo Galilei

“Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaften macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.”
Werner Heisenberg

„Nie tun Menschen Böses so gründlich und glücklich wie aus religiöser Überzeugung.”
Blaise Pascal

9. Sachen zum Lachen

Ein besoffener Mann, nach Bier stinkend, setzt sich in die U-Bahn, direkt neben einen Pfarrer. Der Besoffene, mit offenem Hemd, lose hängender Krawatte, zerrissenem Jackett und Spuren von rotem Lippenstift in seinem ganzen Gesicht, ganz zu schweigen von einer halb leeren Gin-Flasche, die ihm aus der Jackentasche fällt und einem Kondom, das aus seiner Brusttasche hängt, öffnet eine Zeitung und liest.

Nach ein paar Minuten fragt er den Pfarrer: ‘Sagen Sie, Herr Pfarrer, von was bekommt man Arthritis?’

Der Pfarrer: ‘Nun, mein Sohn, man bekommt es vom ausschweifenden Leben, vom Rumhängen mit billigen, schamlosen Frauen, vor allem vom Alkohol, auch vom Sex mit Prostituierten, und von mangelnder Körperhygiene!’

Der Besoffene: ‘Verdammt noch mal, so eine Schweinerei!’

Der Pfarrer denkt plötzlich, dass er vielleicht etwas hart war und fragt in versöhnlichem Ton: ‘Seit wann haben Sie denn Arthritis, mein Sohn?’

Der Besoffene: ‘Ich hab das nicht, aber hier in der Zeitung steht, dass der Papst Arthritis hat, die alte Sau!

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In Wiesbaden hat kürzlich ein Fachgeschäft für Ehemänner eröffnet, in dem sich Frauen neue Ehemänner aussuchen können. Am Eingang hängt eine Anleitung, die die Regeln erklärt, nach denen hier eingekauft werden kann:

“Das Geschäft darf nur einmal aufgesucht werden. Es gibt 6 Stockwerke mit Männern, deren Eigenschaften von Stock zu Stock besser werden. Sie können sich entweder einen Mann aus dem Stockwerk aussuchen, auf dem Sie sich befinden, oder Sie können ein Stockwerk weiter hoch gehen und sich dort umsehen. Sie können aber nicht zurück auf ein niedrigeres Stockwerk gehen, das Sie bereits verlassen haben.”

Eine Frau geht ins Geschäft um sich einen Mann zu suchen.
Im 1. Stock hängt ein Schild: “Diese Männer haben Arbeit.”
Im 2. Stock hängt ein Schild: “Diese Männer haben Arbeit und mögen Kinder.”
Im 3. Stock hängt ein Schild: “Diese Männer haben Arbeit, mögen Kinder und sehen gut aus.”

“Wow”, denkt die Frau, fühlt sich aber gezwungen weiter zu gehen.

Sie geht zum 4. Stock und liest:
“Diese Männer haben Arbeit, mögen Kinder, sehen verdammt gut aus und helfen im Haushalt.”
“Oh Gott, ich kann kaum widerstehen”, denkt sie sich, geht aber dennoch weiter.

Im 5. Stock steht zu lesen:
“Diese Männer haben Arbeit, mögen Kinder, sehen verdammt gut aus, helfen im Haushalt und haben eine romantische Ader.”
Sie ist nahe dran zu bleiben, geht aber dann doch zum 6. Stock weiter.

Auf dem Schild steht:
“Sie sind die Besucherin Nummer 31.456.012. Hier gibt es keine Männer. Das Stockwerk existiert nur, um zu zeigen, dass es unmöglich ist, Frauen zufrieden zu stellen. Vielen Dank für Ihren Einkauf im Fachgeschäft für Ehemänner. Auf Wiedersehen.”

Gegenüber hat ein Fachgeschäft für Ehefrauen eröffnet. Es hat ebenfalls sechs Stockwerke.
Im ersten Stock gibt es Frauen, die Sex lieben.
Im 2. Stock gibt es Frauen die Sex lieben und Geld haben.
Der 3. bis 6. Stock wurde noch nie von einem Mann besucht…

Könnte es sein, dass Männer bescheidener sind als Frauen, oder wissen sie einfach besser, was sie wollen?

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Glück und Erfolg Newsletter

Juni 2010

Hallo liebe Freunde,

es gibt Menschen, die leben nach dem Motto “Lieber recht haben als glücklich sein!” Wie, Ihr könnt Euch das nicht vorstellen? Jeder strebt doch in irgendeiner Form nach Glück. Warum sollte “recht haben” für diese Leute wichtiger sein als “glücklich sein”? Ich behaupte, das sind nicht nur Einzelfälle, bei denen es so ist. Der überwiegende Teil der Menschheit lebt nach diesem Motto. Es ist aber nur den Allerwenigsten bewusst, dass es so ist.

Warum ist das so? Wir gehen von bestimmten Annahmen aus, die zu Überzeugungen führen. Diese Überzeugungen bringen uns dazu, in entsprechender Weise zu handeln. Was ist jedoch, wenn unsere Annahmen falsch sind. Das Problem ist, dass wir unsere eigenen Annahmen selten hinterfragen, weil wir von ihrem Wahrheitsgehalt überzeugt sind. Wir glauben, dass sie genau und absolut richtig sind. Das ist der Grund, wieso das eigene Leben oftmals nicht so richtig funktioniert, obwohl wir davon überzeugt sind, das Richtige zu tun. Die Lösung für dieses Problem findet Ihr unter Punkt 7 in diesem Newsletter.

Was ist sonst noch so los? Na klar, der Ball rollt natürlich wieder. Das Fußballfieber hat auch mich gepackt und ich konnte es nicht lassen, eine vollständige Prognose der gesamten Fußball WM abzugeben und verrate Euch in meinem Blogbeitrag schon im Voraus, wer Weltmeister wird.

Ob Ihr nun Fans des runden Leders seid oder nicht: Ich wünsche Euch eine schöne Zeit und viel Grund zum Jubeln.

Euer Udo

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Inhalt “Glück und Erfolg Newsletter” Juni 2010

1. Damit dieser Blog für Euch von hohem Nutzen ist …
2. Das 7-Tage-Wochenende
3. “Bcuhtsaebnasalt” … oder meinetwegen auch “Buchstabensalat”
4. Fußball WM 2010 (Teil 1) - Wer übersteht die Vorrunde?
5. Fußball WM 2010 (Teil 2) - Wer wird Weltmeister?
6. Der Schmerz zum Glück
7. Wie durch richtiges Handeln falsche Ergebnisse entstehen…
8. Zitate
9. Sachen zum Lachen

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1. Damit dieser Blog für Euch von hohem Nutzen ist …

Inzwischen liegt die Anzahl meiner Blogbeiträge fast im dreistelligen Bereich. Daher ist es manchmal nicht so ganz einfach, einen Überblick zu erhalten. Das trifft natürlich besonders für die neuen Leser zu. Nun möchte ich Euch helfen, möglichst schnell die Themen zu finden, die Euch am meisten interessieren und von denen Ihr den höchsten Nutzen habt. Es gibt hier einige Features, die Euch die ganze Sache erleichtern sollen.

-Für eine schnelle Übersicht könnt Ihr in der Kurzversion alle Artikel kurz anlesen und danach entscheiden, ob Ihr diesen Beitrag komplett lesen wollt. Dabei habt Ihr die Möglichkeit, mit dem ersten oder mit dem letzten Artikel zu beginnen.

-Falls Ihr alle Beiträge sofort vollständig lesen möchtet, habt Ihr ebenfalls die Möglichkeit, wahlweise mit dem ersten oder mit dem letzten Artikel anzufangen.

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2. Das 7-Tage-Wochenende

Stell Dir vor, Du könntest als Angestellter in einem Unternehmen arbeiten, wo Dich keiner kontrollieren würde. Es wäre völlig egal, ob Du vier oder acht Stunden am Tag arbeitest, vielleicht am einem bestimmten Wochentag komplett frei nehmen würdest, wenn Du Lust hast dafür aber am Sonntag für ein paar Stunden zur Arbeit gingest. Es ist Dir völlig freigestellt, ob Du im Firmengebäude aufläufst. Du kannst meinetwegen auch von zu Hause aus arbeiten, oder Dich in ein Cafe setzen, um etwas für Dein Unternehmen zu tun. Hältst Du Dich aber in Deiner Firma auf und hast das Bedürfnis auf eine längere Pause, dann gehst Du einfach in den Firmengarten und schläfst ein paar Stunden in der Hängematte.

Die Höhe Deines Gehaltes kannst Du selbst festlegen, genau wie Deine Kollegen das auch für sich tun. Es gibt in Deiner Firma keine Personalabteilung. Wenn Du und Deine Kollegen meinen, Verstärkung für Euer Team zu benötigen, dann stellt Ihr einfach jemanden ein. Der Glückliche könnte dann ebenfalls sein Gehalt selbst bestimmen und verfügte natürlich auch über die gleichen Freiheiten wie ihr selbst.

O.K., wenn Du jetzt genug geträumt hast, dann komm jetzt wieder zurück in Deine Wirklichkeit, denn so etwas ist natürlich völlig unrealistisch. Halt, nicht so schnell - das war überhaupt kein Phantasiebild, welches ich gerade gezeichnet habe. Es gibt tatsächlich eine Firma, in der das alles genau so passiert. Dieses Unternehmen hat dabei einen unglaublichen Erfolg. Dem Geschäftführer, der dieses fast schon anarchisch anmutende System installierte, ist es gelungen, seit seiner Übernahme der Leitung den Gewinn von 4 Millionen auf mittlerweile 220 Millionen US-Dollar zu steigern.

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3. “Bcuhtsaebnasalt” … oder meinetwegen auch “Buchstabensalat”

Gmäeß eneir Sutide eneir elgnihcesn Uvinisterät, ist es nchit witihcg in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wrot snid, das ezniige was wcthiig ist, ist dsas der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiion snid. Der Rset knan ein ttoaelr Bsinöldn sien, tedztorm knan man ihn onhe Pemoblre lseen. Das ist so, wiel wir nciht jeedn Bstachuebn enzelin leesn, snderon das Wrot als gseatems.

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4. Fußball WM 2010 (Teil 1) - Wer übersteht die Vorrunde?

“Fußball ist ein Spiel von 22 Leuten, die rumlaufen, den Ball spielen, und einem Schiedsrichter, der eine Reihe dummer Fehler macht und am Ende gewinnt immer Deutschland.”
(Gary Lineker)


Jetzt geht’s lo - hos …


Olé Olé Olé Olé …

Zu den total abgefahrenen Fußballfans gehöre ich eigentlich nicht. Wenn ich gerade nichts Besonderes zu tun habe, sehe ich mir am Samstag schon mal die Sportschau an, oder schaue das ein oder andere Champions-League-Spiel. Aber alle vier Jahre packt mich der Wahnsinn. Falls es irgendwie geht, sehe ich mir bei einer WM alle Spiele an. Dazu gehören auch so Kracher wie Algerien gegen Slowenien oder Hammerspiele wie Neuseeland vs. Slowakei. In diesem Beitrag verrate ich Euch, welche Mannschaften die Vorrunde überstehen werden. Im nächsten Artikel erfahrt Ihr dann, wer ins Viertelfinale, Halbfinale und ins Finale kommen wird und wie der künftige Weltmeister heißt. Woher ich das jetzt schon weiß?

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5. Fußball WM 2010 (Teil 2) - Wer wird Weltmeister?

“Wenn sich jemand dehnen will, soll er nach Dänemark fahren. Bei mir wird gelaufen.”
(Eduard Geyer)

Aus meinem letzten Beitrag wisst Ihr jetzt also, welche Teams das Achtelfinale erreichen werden. Schauen wir uns nun an, was danach kommt. Für die Gruppe E hatte ich Euch prophezeit, dass die Niederlande und Kamerun die Vorrunde überstehen werden. Die Holländer gehören für mich zwar nicht zu den Top-Favoriten auf den Weltmeistertitel, ich schätze sie allerdings schon um einiges stärker ein, als bei der letzten WM.

Damals haben sie sich mit zwei knappen Siegen und einem Unentschieden glanzlos für das Achtelfinale gegen Portugal qualifiziert - ein brutales Klopperspiel bei dem man den Eindruck hatte, dass der Schiedsrichter früher einmal Profi-Kartenspieler gewesen sein muss. Die Akteure durften insgesamt 16 (in Worten sechzehn) bunte Kartons betrachten: achtmal in leuchtendem Gelb und viermal als modische Zweierkombination in Gelb und Rot. Das Spiel selbst haben die Holländer dann mit 1:0 verloren - verdientermaßen … glücklicherweise … Jubel, Jubel … ♫ ♫ ♪ ohne Holland, fahr’n wir zur … nee, das gehört zu einer anderen WM … sorry, da sind doch glatt die Pferde mit mir durchgebrannt - aber gefreut hatte ich mich damals trotzdem! In diesem Jahr werden sie bis ins Viertelfinale kommen, aber danach ist Schluss mit lustig!

So sieht das komplette Viertelfinale aus:

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6. Der Schmerz zum Glück

Eines Tages erschien eine kleine Öffnung in einem Kokon; ein Mann beobachtete den zukünftigen Schmetterling für mehrer Stunden, wie dieser kämpfte, um seinen Körper durch jenes winzige Loch zu zwängen. Dann plötzlich schien er nicht mehr weiter zu kommen. Es schien als ob er so weit gekommen war wie es ging, aber jetzt aus eigener Kraft nicht mehr weitermachen konnte.

So beschloss der Mann, ihm zu helfen: er nahm eine Schere und machte den Kokon auf. Der Schmetterling kam dadurch sehr leicht heraus. Aber er hatte einen verkrüppelten Körper, er war winzig und hatte verschrumpelte Flügel. Der Mann beobachtete das Geschehen weiter, weil er erwartete, dass die Flügel sich jeden Moment öffnen und sich ausdehnen würden, um den Körper des Schmetterlings zu stützen und ihm Spannkraft zu verleihen.

Aber nichts davon geschah!

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7. Wie durch richtiges Handeln falsche Ergebnisse entstehen…

Zu diesem Thema habe ich ein hervorragendes Video von Heiko Schwardtmann gefunden. Die Lösungen, die er aufzeigt sind genauso simpel, wie verblüffend. Aber auch wenn es einfach ist, tun sich viele Menschen mit ihrer Umsetzung schwer. Die Ursache dafür liegt in unserem Ego begründet. Es ist oft schwierig, sich selbst einzugestehen, dass man unter Umständen jahrelang einen falschen Weg gegangen ist.

Zum Video>

8. Zitate

„Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen!“
John Lennon

„Bildung besteht aus der Fähigkeit, das zu bekommen, was man gerade benötigt, um seine gewählte Lebensaufgabe erfolgreich erfüllen zu können.“
Napoleon Hill

„Es gibt Menschen, die sind so blöd, dass im Moment ihres Todes sie sich geistig verbessern.“
Dieter Nuhr

9. Sachen zum Lachen

Im Kloster wurde mittags die Suppe nicht leer gelöffelt. Da sagt die Oberin: So, Schwester Elke, schnapp dir mal den Topf und gehe runter an die Klostermauer zu den Maurern und frag mal, ob die vielleicht einen Teller Suppe wollen. Schwester Elke dackelt los und denkt sich: Ich teste mal, ob die Maurer auch gläubig sind. Als sie an der Mauer ankommt, fragt sie den Ersten: ” Kennst du Pontius Pilatus?” Darauf sagt dieser: “Nein kenne ich nicht, aber ich frag mal meinen Kollegen.” Er ruft zum Gerüst hoch: ” Du Klaus, kennst du einen Pontius Pilatus?” Ruft dieser zurück: “Nein kenne ich nicht, warum?” “Seine Alte steht hier und will ihm Suppe bringen….“

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Erfolg ist …

… für einen 2jährigen, wenn er nicht in die Hose macht.

… für einen 3jährigen, wenn er alleine laufen kann, ohne dauern auf die Fresse zu fallen.

… für einen 7jährigen, wenn er einigermaßen leserlich schreiben und einfache Rechenaufgaben im Kopf lösen kann.

… für einen 20jährigen, wenn er Sex hat.

… für einen 30jährigen, wenn er genug Geld verdient.

… für einen 50jährigen, wenn er genug Geld verdient.

… für einen 60jährigen, wenn er Sex hat.

… für einen 70jährigen, wenn er einigermaßen leserlich schreiben und einfache Rechenaufgaben im Kopf lösen kann.

… für einen 80jährigen, wenn er alleine laufen kann, ohne dauern auf die Fresse zu fallen.

… für einen 90jährigen, wenn er nicht in die Hose macht.

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Glück und Erfolg Newsletter

Juli 2010

Hallo liebe Freunde,

Ihr möchtet gerne Veränderungen in Eurem Leben bewirken? Dann habe ich eine gute Nachricht für Euch: Wenn man ein paar entscheidende Dinge richtig macht, dann geschieht das manchmal sogar fast wie von selbst. Es ist wie bei einer aufgestellten Reihe von Dominosteinen. Man braucht nur den richtigen Klotz anzuticken und alle anderen Steine fallen nacheinander um. Wenn Ihr die ganzen Zeit mühsam an einem bestimmten Problem herumdoktert, ohne dass sich etwas bewegt, dann habt ihr vermutlich noch nicht den richtigen Stein gefunden. Es ist ziemlich unsinnig, immer wieder das zu versuchen, was schon in den letzten Jahren nicht geklappt hat. Das hat bereits Leonardo da Vinci gewusst: “Wer heute nur immer das tut, was er gestern schon getan hat, der bleibt auch morgen, was er heute schon ist.” Albert Einstein gibt dazu einen ergänzenden Hinweis:  “
Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Die richtige Haltung dazu hat Johann Wolfgang v. Goethe sehr passend beschrieben: „Wenn man ein Problem lösen will, muss man sich vom Problem lösen.“

Es gibt aber noch einen anderen Aspekt: Ist es denn immer sinnvoll, eine direkte Veränderung anzustreben? Warum nicht einfach mal alles so lassen, wie es ist? Wenn ich gegenwärtigen Situation akzeptiere, dann bekomme ich inneren Frieden und Gelassenheit. Richte ich dann meine Aufmerksamkeit auf die Dinge, die bereits schön sind, dann entstehen Dankbarkeit und Zufriedenheit. Wenn das meine Grundstimmung ausmacht, dann verändern sich automatisch vieles in eine positive Richtung.

Ich wünsche Euch, dass Ihr die richtige Mischung aus “Dranbleiben” und “Loslassen” hinbekommt und auf diese Weise Eure Leben in die gewünschte Richtung verändert - aber alles ohne Hektik.

Euer Udo

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Inhalt “Glück und Erfolg Newsletter” Juli 2010

1. Ist Glück der Sinn des Lebens?
2. Fußball WM 2010 (Teil 3) - Uwe Seeler nervt in Südafrika
3. Die Kraft der Liebe aus dem Mund eines Dreijährigen
4. Die Schlange
5. Fußball WM 2010 (Teil 4) - Super Schiedsrichter in Südafrika
6. Was langjährige Paare anders machen
7. Wer den Cup gewinnt ist scheißegal …
8. Zitate
9. Sachen zum Lachen

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1. Ist Glück der Sinn des Lebens?

In persönlichen Gesprächen betone ich häufiger, dass ich das Thema “Glück”, bzw, “glücklich sein” nicht vom philosophischen oder esoterischen Aspekt aus betrachte, sondern das ich einen pragmatischen Ansatz habe. Es geht also in erster Linie darum, dass die Erkenntnisse anwendbar sind und im eigenen Leben funktionieren. Bei allen Glücksmethoden und -prinzipien interessieren mich außerdem die wissenschaftlichen Grundlagen. Mir macht es Spaß, mich mit Glücksforschung, Hirnforschung und Quantenphysik zu beschäftigen. Sehr faszinierend finde ich z.B. die neuronalen Prozesse im Menschen bei bestimmten Emotionen, oder wie sich ein Wechsel der Gefühle auf die Gehirnaktivitäten auswirkt.

So ähnlich habe ich mein Engagement auch einigen religiösen, bzw. spirituellen Menschen erläutert, denen der tiefere Sinn jedoch nicht einleuchtete. Ein Beispiel war ein früherer Freund, von dem ich lange Zeit nichts mehr gehört hatte und der mich vor einigen Monaten überraschend besuchte. Von seinem christlichen Standpunkt her brachte er Argumente wie “Glücklich bin ich, weil ich weiß, wo ich nach dem Tod hinkomme!”, oder “Das wahre Glück findet man nur in Jesus und man braucht diesen ganzen Firlefanz überhaupt nicht!”. Da hab ich ihm widersprochen. Auf meine eigene Spiritualität und persönlichen Glaubensüberzeugungen möchte ich hier jetzt nicht eingehen, denn das habe ich bereits in meiner Trilogie “Die Wahrheit” getan. Hier soll es darum gehen, in welche Kategorie das “Glück” hineingehört und inwiefern es einerseits mit der Frage nach dem Sinn des Lebens und andererseits mit unseren äußeren Umständen zu tun hat.

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2. Fußball WM 2010 (Teil 3) - Uwe Seeler nervt in Südafrika

“Erst wenn der Schnee geschmolzen ist, siehst du, wo die Kacke liegt.”
(Rudi Assauer)

Da sagte doch neulich jemand nach dem Eröffnungsspiel: “Diese ‘Uwe-Seeler-Tröten’ gehen mir echt auf den Zeiger!” Mir war klar, dass er damit diese Dinger meinte, die im Kollektiv verwendet, den akustischen Eindruck eines gewaltigen und überdimensionalen Insektenschwarms hervorriefen. Aber wieso ‘Uwe Seeler’? Es kann doch wohl nicht sein, dass diese Instrumente nach unserem legendären ‘Uns Uwe’ benannt wurden. Obwohl - verdient hätte er es natürlich. Die Älteren werden sie sich sicher erinnern, wie er mit der Deutschen Mannschaft bei der WM 66 als Spielführer Vizeweltmeister wurde. Unvergessen bleibt auch sein Tor bei der WM 70 im Viertelfinale gegen England. Mit seinem Hinterkopf erzielte er den Ausgleich zum 2:2 und erzwang damit die Verlängerung. Das Spiel gewann Deutschland schließlich mit 3:2 durch ein Tor von Gerd Müller.

“Tatsächlich”, dachte ich dann im Spiel Uruguay gegen Frankreich, “auch der Reporter hat gerade von ‘Uwe-Seeler-Tröten’ gesprochen. Nach einiger Zeit bemerkt ich allerdings, dass es sich um einen Hörfehler gehandelte. Diese Geräte heißen nicht “‘Uwe-Seelers”, sondern “Vuvuzelas”. Diese lustige Verwechselung soll schon mehreren Leuten passiert sein.

Die Deutsche Mannschaft hat ihr Auftaktspiel zur WM gegen Australien bravourös gemeistert. 4:0, das ist schon mal eine deutliche Ansage.

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3. Die Kraft der Liebe aus dem Mund eines Dreijährigen

Wie jede gute Mutter, die erneut schwanger ist, tat Karen alles was sie konnte, um ihren dreijährigen Sohn Michael auf das neue Baby vorzubereiten. Ärztliche Untersuchungen wiesen darauf hin, dass das Baby ein Mädchen sein würde. Tag für Tag, Abend für Abend, sang Michael seinem Schwesterchen in Mamis Bauch Lieder vor. Es war eine normale Schwangerschaft - bis zur Entbindung. Und dann kamen die Komplikationen. Nach langem Ringen wurde das Baby geboren - aber es schwebte in Lebensgefahr und wurde unter Sirenengeheul in die Neugeborenenintensivstation von St. Mary’s Hospital, Knoxville, Tennessee eingeliefert. Die Kinderärzte sagten der Mutter: “Es gibt sehr wenig Hoffnung. Seien sie auf das Schlimmste gefasst!”

Karen und ihr Mann, Mitglieder der Panther Creek Methodist Church in Morristown, Tenessee, hatten schon ein besonderes Zimmer in ihrem Heim für das Baby zurecht gemacht. Und jetzt mussten sie Reservierungen für einen Platz auf dem Friedhof machen. Der kleine Michael bat dauernd darum, dass er doch seine kleine Schwester sehen könne. “Ich will ihr etwas vorsingen,” erklärte er. Doch Kindern ist der Zutritt zur Intensivstation streng verboten. Doch Karen dachte, wenn Michael jetzt sein Schwesterchen nicht sieht, sieht er es vielleicht niemals. Sie zog ihm einen übergroßen Anzug an, und gemeinsam marschierten sie in die Intensivstation. Die Stationsschwester sah sofort, dass es ein kleines Kind war und fuhr sie an: “Bringen sie sofort das Kind hier raus! Hier sind keine Kinder erlaubt!”

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4. Die Schlange

Du gehst in die Wüste. Es ist ein wunderbarer Tag, keine Sorgen, ein perfekter Tag. Und dann plötzlich siehst Du diese große, lange Schlange, voller Gift; die Schlange, die bereit ist, Dich zu beißen und zu töten. Und Du springst zurück und bist völlig erschreckt, gelähmt vor Angst, voller Schweiß. Du bist in Panik. Und dann verschwindet plötzlich die Wolke am Himmel. Das Licht verändert sich und Du schaust auf die Schlange und siehst, dass es nur ein Seil ist.

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5. Fußball WM 2010 (Teil 4) - Super Schiedsrichter in Südafrika

“Wenn du so gerne das Fähnchen schwenkst, dann such dir doch ‘nen Job am Flughafen.”
(Erik Meijer)

Von allen Engländern zeigte Howard Webb die beste Leistung bei der diesjährigen WM. Nein, er gehört nicht zu den Spielern und ist weder Trainer noch Betreuer. Howard Webb ist Schiedsrichter und leitete bei dieser WM bisher drei Spiele, u.a. das Achtelfinale Brasilien gegen Chile. Momentan wird dermaßen viel über schlechte Schiedsrichterleistungen diskutiert und da wollte ich einfach mal einen Referee erwähnen, der seinen Job gut gemacht hat.

Natürlich ist es unbestritten, dass einige Teams aufgrund fehlerhafter Schiedsrichterentscheidungen benachteiligt wurden. Den US-Amerikanern ist das bei dieser WM mindestens drei Mal passiert. Zwei reguläre Tore - je eines gegen Slowenien und Algerien - wurden ihnen aberkannt. Außerdem übersah das Schiedsrichtergespann die Tätlichkeit eines Algerischen Spielers und das hätte eine Rote Karte zur Folge haben müssen. Sind nun die Schiedsrichter für eine Wettbewerbsverzerrung verantwortlich, wenn die Ergebnisse durch Fehlentscheidungen verfälscht werden? Meine Antwort: Nein! Die Ursache liegt an einer anderen Stelle.

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6. Was langjährige Paare anders machen

Schlechte Nachrichten für Rechthaber: Die wichtigste Erkenntnis des US-Paarforschers John Gottman: Nur wer die grundsätzlichen Wünsche seines Partner akzeptiert – und seien sie auch von den eigenen Lebensvorstellungen noch so verschieden, kann mit einer längerfristigen Beziehung rechnen.

Deswegen genügten dem Paarforscher nach jahrelangen Studien bereits drei Minuten Beobachtung eines Streits bei einem Paar, um voraussagen zu können, ob dieses Paar in drei bis fünf Jahren noch zusammen ist oder sich hat scheiden lassen. Seine Trefferquote lag bei 90 Prozent.

Was muss man also tun, um seine Partnerschaft in den Sand zu setzen?

Das ist gar nicht so schwierig. Es gibt drei wichtige Regeln:

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7. Wer den Cup gewinnt ist scheißegal …

… nur Italien nicht!

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Und wenn eine Mannschaft grottenschlecht spielt, dann sind ein paar deutliche Worte des Trainers angesagt:

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8. Zitate

„Das Leben ist keine Reise zum Grab mit dem Versuch dort möglichst heile anzukommen.”
Kurt Martens

“Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit. Das ist der Grund, weshalb die meisten Menschen sich vor ihr fürchten.”
George Bernhard Shaw

“Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.”
Pearl S. Buck

9. Sachen zum Lachen

Sagt der Chirurg eines Krankenhauses zum Patienten: “Ich habe eine schlechte und eine gute Nachricht für Sie. Die schlechte Nachricht: Wir müssen Ihnen leider beide Beine amputieren. Die gute Nachricht: Vor der Tür steht jemand, der Ihre Schuhe kaufen möchte.”

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Ein Fallschirmspringer springt aus dem Flugzeug, er zieht an der Reißleine, doch der Schirm öffnet sich nicht! Er zieht nervös die Notleine aber nichts, nichts geht.

Plötzlich sieht er einen Mann von unten noch oben auf ihn zu fliegen. Er schreit ihn an: “Können Sie Fallschirme reparieren?” Der schreit zurück: “Nein, nur Gasleitungen!”

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Ein evangelischer Christ klopft an das Himmelstor. Petrus fragt ihn, welche Konfession er habe. Er sagt, dass er evangelisch sei. Petrus sagt zu ihm, dass er doch wisse, das er dann hier an der verkehrten Stelle sei und er ihn nicht herein lassen dürfte.

Der evangelische Christ gibt zu bedenken, dass er doch auch Christ sei und außerdem habe er über 50 Jahre Kirchensteuern bezahlt. Petrus sagt zu ihm, dass er sein Anliegen dem Chef vortragen wird und wendet sich ab.

Nach einiger Zeit taucht Petrus wieder auf und sagt zu Ihm: “Die Sache ist vom Chef entschieden worden. Du bekommst die Kirchensteuern zurück!”

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Dieser Bewerbungsfragebogen von McDonalds wurde wirklich so ausgefüllt und der Bewerber wurde auch tatsächlich eingestellt!

1. Name/Vorname:
Jörn Nettingsmüller

2. Alter:
28

3. Gewünschte Stellung:
Horizontal, und zwar so oft wie möglich. - Jetzt mal ernsthaft, ich mache alle Arten von Arbeiten. Wenn ich wirklich in der Lage wäre, Ansprüche zu stellen, wäre ich jetzt nicht hier.

4. Gehaltsvorstellungen:
120.000 EUR Netto im Jahr, plus Weihnachtsgeld, Extrazulagen und Stock Options. Wenn das nicht möglich ist, machen Sie mir ein Angebot, wir können verhandeln.

5. Ausbildung:
Ja.

6. Letzte Anstellung:
Lieblingszielscheibe eines sadistischen Abteilungsleiters

7. Letztes Gehalt:
Unter meinem tatsächlichen Niveau.

8. Offenkundige Erfolge (im Rahmen dieser Arbeit):
Eine unglaubliche Ausstellung von gestohlenen Kugelschreibern, die zur Zeit in meiner Wohnung zu besichtigen ist.

9. Gründe für Ihre Kündigung:
Siehe Frage Nr. 6

10. Verfügbarkeit:
Egal wann

11. Gewünschte Arbeitszeiten:
Von 13.00 bis 15.00 Uhr, montags, dienstags und donnerstags.

12. Haben Sie besondere Fähigkeiten?
Natürlich, aber diese sind in einem intimeren Bereich als in einem Fast-Food-Restaurant von Nutzen.

13. Dürfen wir Ihren aktuellen Arbeitgeber kontaktieren?
Wenn ich einen hätte, wäre ich nicht hier.

14. Hindert Sie Ihre physische Verfassung, etwas zu heben, das schwerer ist als 20 kg?
Das kommt drauf an. 20 kg von was?

15. Haben Sie ein Auto?
Ja. Aber die Frage ist falsch formuliert. Sie müsste vielmehr heißen: ‘Besitzen Sie ein Auto, das noch fährt, und haben Sie den entsprechenden Führerschein?’ - Die Antwort auf diese Frage wäre ohne jeden Zweifel eine andere.

16. Haben Sie schon einen Wettbewerb gewonnen oder eine Auszeichnung erhalten?
Eine Auszeichnung nicht, aber ich habe schon zweimal drei Richtige im Lotto getippt.

17. Rauchen Sie?
Nur beim Sex.

18. Was möchten Sie in fünf Jahren machen?
Auf den Bahamas wohnen, zusammen mit einem superreichen Top-Model, das mich vergöttert. Um ehrlich zu sein, möchte ich das jetzt schon, wenn Sie mir sagen könnten, wie ich das anstellen soll.

19. Können Sie uns bestätigen, dass die oben gemachten Angaben vollständig und wahrheitsgemäß sind?
Nein, aber es liegt an Ihnen, das Gegenteil zu beweisen.

20. Welches ist der Hauptgrund, sich bei uns zu bewerben?
Dazu habe ich zwei Versionen:
1. Die Liebe zu meinen Mitmenschen, ein profundes Mitgefühl und die Möglichkeit, anderen zu helfen, satt zu werden, oder
2. horrende Schulden.

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