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Die besten Kino-Filme aller Zeiten aufzuzählen ist eine echte Herausforderung. Es gibt so viele hervorragende Movies und meine Liste ist sicherlich subjektiv: American History X, Anna und der König, Ben Hur, Bodyguard, Braveheart, Casablanca, Club der toten Dicher, Das Boot, Das Leben des Brian, Der Clou, Der englische Patient, Der Name der Rose, Der Pate, Die Brücke am Kwai, Die Legende von Baggar Vance, Die Stunde des Siegers, Die Vögel, E.T., Exodus, Good Morning Vietnam, Good Will Hunting, Hair, Harold and Maude, Harry und Sally, Heat, Im Westen nichts Neues, Jenseits der Stille, Jenseits von Afrika, JFK - Tatort Dallas, Kung Fu Panda, Matrix, Pretty Woman, Schindlers Liste, Spuren im Sand, The big Lebowski, The Rock, Vertigo, Vom Winde verweht, West Side Story, Yentl.
Welche dieser Filme gehören nun zu den zehn besten? Antwort: kein einziger! Die genannten Filme, so genial sie auch sein mögen, belegen bei mir nur die Plätze 11 bis 50.
Meine Top 10 hatte ich schon einmal im Rahmen einer Blogparade in meinem Artikel “26 außergewöhnliche Rocksongs, die 10 besten Filme aller Zeiten und ein fantastisches Ratgeber-Portal” veröffentlicht. Dort könnt Ihr auf die blauen Titel am Ende des Beitrages klicken und findet zu jedem der zehn Filme eine Beschreibung und einen Video-Clip.
Die ersten fünf Plätze hätten es alle verdient, die Nr. 1 zu sein! Alle fünf Filme sind so genial, dass es mir schwer fiel, sie in eine Reihenfolge zu bringen. Manchmal sind es lediglich Nuancen, die einen Unterschied ausmachen.
Weil TEO-NET jetzt erneut zu einer Blogparade aufgerufen hat, habe ich nun die Sache wieder aufgerollt. Den folgenden Text über meinen Lieblingsfilm hatte ich damals für “ratschlag24” geschrieben:
Roberto Benigni hat in “Das Leben ist schön” etwas vollbracht, was ich bisher bei keinem anderen Film erlebt habe. Es gibt viele lustige Situationen, manchmal sogar alberne. Auch wenn man beim Zuschauen immer wieder lacht, handelt es sich doch um einen erschütternden Film, wo man in keiner Minute das Grauen hinter der Clownerie vergisst. Neben witzigen und erschütternden Bildern gibt es einige so tief anrührende Szenen, dass man davon völlig ergriffen ist. Ich hätte nie für möglich gehalten, dass man solch extrem unterschiedlichen Emotionen auf eine Weise verknüpfen kann, dass man dieses als passend empfindet. Es ist Benigni gelungen – und wie!
Wie Charlie Chaplin in “Der große Diktator” macht der Film die nationalsozialistische Herrschaft in einer surrealen Tragikomödie mit Slapstick-Elementen lächerlich. Die Absurdität dieses Schreckensregimes wird dabei um so deutlicher.
Roberto Benigni schrieb zusammen mit Vincenzo Cerami das Drehbuch, führte Regie und ist als Hauptdarsteller in der Rolle unbekümmerten, lebensfrohen Tolpatsch Guido Orefice, der jüdischer Abstammung ist. 1938 zieht dieser vom Land in die Stadt und träumt von einer eigenen Buchhandlung. Zunächst arbeitet er als Kellner. In einer Schule, wo man ihn mit dem Schulinspektor verwechselt, veralbert er die neuen Rassengesetze (siehe Video-Clip am Ende des Artikels). Guido verliebt sich in die Lehrerin Dora (Nicoletta Braschi). Die beiden heiraten und bekommen einen Sohn: Giosué (Giorgo Cantarini). Auch der Traum von einer Buchhandlung geht in Erfüllung.
Als die Deutschen in Italien einmarschierten, wird Guido mit seinem inzwischen fünfjährigen Sohn in ein Konzentrationslager gebracht. Dort gaukelt er dem Kind pausenlos und mit immer neuen witzigen Einfällen vor, es handele sich um ein lustiges Spiel. Man müsse die Regeln genau einhalten, könne Punkte sammeln und der Sieger würde am Ende einen echten Panzer gewinnen.
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2 Kommentare bisher
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[...] aber nicht wenige haben zuvor einige andere genannt, die als Kandidaten in Frage kämen. Udo beispielsweise hat seine persönliche Top 50 angeführt. Eine thematisch sortierte Liste von [...]
Pingback von Das sind die Lieblingsfilme der Blogger | Teo-Net am 18.02.2010 um 13:18Einen Kommentar hinterlassen
Super, dass du dabei bist. “Das Leben ist schön” ist ein großartiger Film. Ich mag die Herrangehensweise Benignis an dieses Thema.
Übrigens scheint dein Trackback leider nicht angekommen zu sein. Vielleicht hinterlässt du noch einen Kommentar unter der Ankündigung der Blogparade, damit ich dich nicht übersehe.
Kommentar von Teo am 02.02.2010 um 17:51