Wie es uns gelingt, die Welt zu verändern
Freitag, 27. Februar 2009, 18:17 Uhr
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Deutschland ist ein Volk von Jammerern geworden. Egal was schief geht, es scheint vor allem wichtig zu sein, irgendjemanden zu finden, der Schuld daran ist: die Regierung, die Eltern, die Kinder, der Partner, der Chef, das Wetter, das Verkehrsaufkommen, die Amerikaner, die Medien, der Islam, die Bankenkrise, usw.

Ich möchte jetzt nicht falsch verstanden werden: Es geht nicht darum, seine Augen vor den Missständen dieser Welt zu verschließen. Es ist völlig o.K., diese Dinge zu erkennen und beim Namen zu nennen. Das Problem liegt eher darin, dass diese Schuldzuweisungen in Verbindung mit dem Gefühl der Ohnmacht dazu führen, die Opferrolle einzunehmen. Wer sich klein und ohnmächtig macht, erlebt die Widerspiegelung dieses inneren Zustandes auch in seiner äußeren Realität.

Die Frage ist: “Wollen wir überhaupt etwas verändern?” Manchmal ist es bequemer, anderen Menschen oder Institutionen die Schuld in die Schuhe zu schieben, als selbst Verantwortung zu übernehmen. Es ist einfach, ständig zu jammern und sich darüber aufzuregen, wie böse doch alles ist. Das hält uns aber nur davon ab, proaktiv unsere eigene Welt zu gestalten.

Es gibt keine von Menschen erschaffene Situation, die unveränderbar ist. Wenn wir aber sagen, dass wir sowieso nichts ändern können, dann treten wir unsere Macht an solche Menschen ab, die dann genau das tun, was uns nicht gefällt. Diese Leute haben also nur dadurch ihre Macht, weil wir sie ihnen geben.

Ich glaube, dass es möglich ist, die Welt in einen besseren Ort zu verwandeln. Das kannst Du dort machen, wo Du lebst. Du kannst sicherlich nicht alles direkt beeinflussen, aber das ist auch gar nicht nötig. Jeder von uns kann im Kleinen etwas bewegen und wenn andere Menschen Deinem Beispiel folgen, auch im Großen.

Ich erinnere Euch nur mal an die Montagsdemonstrationen in Leipzig Ende der 80er Jahre. Diese Menschen sind für ihr Ziel eingetreten und haben erreicht, was Sie sich ersehnt haben. Hätten sich alle Menschen mit ihrem Zustand abgefunden, wären Mauerfall und Wiedervereinigung nie passiert. Gandhi hat durch sein Engagement die gesamte britische Regierung in die Knie gezwungen – und das ohne Gewalt! Es ist vieles möglich. Das Problem ist dabei nicht, dass wir es nicht können, sondern dass uns oft die Vorstellung und der Glaube daran fehlen. Viele von uns würden sich vermutlich erschrecken, wenn Sie sich plötzlich ihrer Möglichkeiten bewusst würden.

Nelson Mandela hat es mal sehr treffend auf den Punkt gebracht:

„Unsere tiefste Angst ist es nicht, dass wir der Sache nicht gewachsen sein könnten. Unsere tiefste Angst ist, dass wir unmenschlich mächtig sind. Es ist unser Licht, dass wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit. Wir fragen uns: Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, hinreißend, begnadet und phantastisch sein darf? Aber wer bist du denn, dass du es nicht sein darfst? Du bist ein Kind Gottes.

Wenn du dich klein machst, dient das der Welt nicht. Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du dich begrenzt, damit andere um dich herum sich nicht verunsichert fühlen. Du wurdest geboren, um die Ehre Gottes zu verwirklichen, die in uns ist. Sie ist nicht nur in einigen von uns - sie ist in jedem Menschen. Und wenn wir unser Licht erstrahlen lassen, geben wir unbewusst auch den anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun. Wenn wir uns von unserer Angst befreit haben, wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun andere befreien.“

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Haben negative Gefühle überhaupt einen Sinn?
Donnerstag, 19. Februar 2009, 12:06 Uhr
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Um Gefühle überhaupt wahrnehmen zu können, benötigen wir eine emotionale Spannungsdifferenz. Wenn wir ausschließlich zufrieden wären, würden wir das gar nicht wahrnehmen. Erst wenn wir auch einen anderen Zustand als den der Zufriedenheit erleben, könnten wir das richtig einordnen.

Stellt Euch vor, jemand wächst in einem Land auf, in dem die Temperatur gleich bleibend 20° Celsius beträgt - Tag und Nacht, Sommer wie Winter! Wenn derjenige nie an einen Ort kommt, an dem unterschiedliche Temperaturen herrschen, hat er keine Vorstellung davon, was “warm” bedeutet. Erst wenn er einen Temperaturwechsel erlebt, entsteht für ihn “warm” und “kalt”.

Bei unseren Gefühlen ist es nicht anders. Wir erleben ein Gefühl erst durch die Veränderung der Zustände. Diese Spannungsdifferenz gibt es allerdings nicht nur durch den Wechsel zwischen einem positiven und einem negativen Gefühl, sondern auch bei unterschiedlichen positiven Emotionen, z.B. der Wechsel zwischen Zufriedenheit, Begeisterung und Genuss.

Wenn es Dir gelingt, alle eigenen seelischen Blockaden vollständig zu lösen, ist es möglich, fast nur noch zwischen den einzelnen positiven Emotionen hin und her zu jumpen – aber auch nur fast! Hundertprozentig kannst, sollst und darfst Du das gar nicht erreichen. Alle negativen Emotionen total aus Deinem Leben zu verbannen wäre fatal! Sie erfüllen den wichtigen Zweck, Dein Überleben zu sichern.

Man kann alle Gefühlen in zwei Hauptgruppen unterteilen: Belohnungsgefühle und Vermeidungsgefühle. Die Belohnungsgefühle führen Dich zu etwas hin und die Vermeidungsgefühle führen Dich von etwas weg. Wenn Du die Straße überquerst und ein Auto kommt auf Dich zugerast, sorgt ein Vermeidungsgefühl dafür, Dich mit einem Sprung in Sicherheit zu bringen. Gäbe es dieses Gefühl nicht, wärst Du schon längst tot.

Aber nicht alle Vermeidungsgefühle sind gut für uns. Die meisten entstehen durch Denkfehler und falsche Beurteilungen der Situation. Wenn ich das erkenne kann ich daran etwas ändern. Es sollte also nicht unser Ziel sein, grundsätzlich alle negativen Gefühle in positive zu verwandeln, sondern nur die unangemessenen. Davon gibt es allerdings eine ganze Menge.

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Reinkarnation in der Bibel - oder der Papst als Stürmer beim VFL Bochum?
Montag, 16. Februar 2009, 22:53 Uhr
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Jetzt wage ich mich einfach mal aufs Glatteis - aber ordentlich! Der Annahme, dass der Gedanke der Reinkarnation mit der Lehre der Bibel vereinbar sei, scheint so wenig wahrscheinlich zu sein, wie die Vorstellung, der Papst könne in der nächsten Saison bei einem Bundesligaspiel als Stürmer für den VFL Bochum Tore schießen. Ich behaupte, das geht - nein, ich meine natürlich nicht das mit dem Papst!

O.K., seid Ihr bereit für einen kleinen theologischen Exkurs? Die Bibel besteht bekannter Weise aus zwei Teilen. Das Alte Testament existiert so, wie wir es kennen, seit ca. 100 v. Chr. Das Neue Testament besteht aus einer Auswahl von Schriften, die in den christlichen Gemeinden in Umlauf waren. Erst im Konzil von Nicäa im Jahr 325 wurde festgelegt was in die Bibel kam und was nicht. Die Anzahl der frühchristlichen Schriften, die nicht rein gekommen sind, ist mindestens 10 Mal so hoch. In einigen dieser Schriften sind auch Aussagen zur Reinkarnation zu finden. Man kann daher annehmen, dass der Reinkarnationsglaube in den frühen christlichen Gemeinden noch selbstverständlich war, bis er im Jahre 553 durch das zweite Konzil von Konstantinopel zum ersten Mal zum Irrglauben erklärt wurde.

Jetzt könnte man meinen, Spuren beseitigt, Thema vom Tisch – denkste! Ich habe einige interessante Hinweise in der Bibel entdeckt. Wenn man sich richtig damit auseinandersetzt, kann das so manches theologische Gebäude zum wackeln bringen.

Der alttestamentliche Prophet Maleachi hat davon gesprochen, dass Gott den Propheten Elia erneut auf die Erde sendet. Ein paar Jahrhunderte später erscheint dem Zacharias ein Bote und verkündet ihm die Geburt eines Sohnes. Er sagt unter anderem: „Und viele von den Söhnen Israels wird er zu dem Herrn, ihrem Gott, zurückbringen; und er wird vor ihm hergehen im Geist und in der Kraft des Elia, um die Herzen der Väter zu den Kindern zurückzubringen.“ Bei dem Sohn von Zacharias handelt es sich um Johannes den Täufer, über den Jesus später folgendes sagt: „Denn alle Propheten und das Gesetz haben auf Johannes hin geweissagt, und wenn ihr es annehmen wollt: er ist Elia, der kommen soll.“

Interessant ist auch eine Diskussion zwischen Jesus und den Jüngern: „Für wen halten die Leute den Sohn des Menschen? Da sagten sie: Etliche für Johannes den Täufer, andere für Elia, noch andere für Jeremia oder einen Propheten. Er sagte zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Gesalbte, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Daran kann man doch erkennen, das die Leute von damals total locker damit umgegangen sind, dass Jesus möglicherweise eine Inkarnation von Elia, Jeremia oder sonst wem sein könnte. Ich habe noch mehr Hinweise gefunden, möchte Euch jetzt aber nicht mit meinen Ausführungen langweilen. Die Infos sind alle da, man muss nur richtig hinsehen.

Ich glaube nicht, dass man die Richtigkeit der Reinkarnationslehre beweisen kann, genauso wenig kann man das Gegenteil beweisen. Darum geht es mir auch überhaupt nicht. Ich finde es nur oft problematisch, wenn man manche Dinge kategorisch ausschließt nach dem Motto “Es ist nicht wahr, was nicht wahr sein darf.” Das Zulassen ungewohnter Denkansätze kann das eigene Weltbild bereichern und manchmal sogar entscheidend korrigieren. Klar gibt es natürlich auch das andere Extrem. Manche Menschen wechseln ihre Weltanschauung so oft wie Andrea Ypsilanti den Standpunkt, Boris Becker die Freundin oder der 1. FC Nürnberg die Liga.

Jetzt bringe ich mal noch ein Beispiel, wie eine unreflektierte kirchliche Lehre unser Denken prägen kann. Vor vielen Jahren nahm ich an einer Diskussionsrunde teil, die überwiegend aus engagierten Christen bestand. Ein junger Mann, der sich erst kurze Zeit vorher dem christlichen Glauben zugewandt hatte, war fest davon überzeugt, dass er bereits vor seiner Geburt und seiner Zeugung existiert hätte. Er wurde daraufhin vom Rest der Gruppe argumentativ niedergemacht. Die Leute erläuterten anhand der Bibel, wieso diese Annahme völlig falsch wäre und fuhren dabei heftige theologischen Geschütze auf. Der junge Mann hatte diesen Argumenten nichts entgegen zu setzen, weil er sich einfach nicht so gut in der Bibel auskannte. Er blieb zwar bei seiner Überzeugung, konnte diese aber nicht verbal vermitteln.

Nachdem ich mir das eine ganze Zeit angehört hatte, gab ich dem jungen Mann eine Hilfestellung, wodurch die Diskussion interessanterweise umkippte. Ich begann mit einem Zitat aus dem Buch Jeremia: “Ehe Du im Mutterleib gebildet wurdest, kannte ich dich.” Warum soll Gott davon sprechen, dass er jemanden kennt, der noch gar nicht existiert? Mir konnte keiner der Anwesenheit eine zufrieden stellende Antwort darauf geben.

Es gibt einen theologischen Lehrsatz, dass die menschliche Seele bei der Zeugung entsteht. Bereits im 6. Jahrhundert wurden alle, die an die Präexistenz der Seele glaubten mit Exkommunion belegt. An dieser Stelle würde mich mal interessieren, wie die Theologen folgenden Bibelvers verstehen, bei dem es um einen Verstorbenen geht: “Denn der Staub muss wieder zur Erde kommen, wie er gewesen ist, und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat.”  Um es zu Vereinfachen spreche ich jetzt von Geist-Seele. Manche sehen in Geist und Seele zwei unterschiedliche Einheiten, die in ihrer Verbindung den unsterblichen Teil des Menschen bildet. Die Einzelheiten zu erläutern ist mir aber jetzt zu kompliziert. Wohlgemerkt, der Prediger Salomo sagt hier “wieder zu Gott”. Also geht die Geist-Seele an einen Ort, wo sie vor ihrer irdischen Existenz schon einmal gewesen ist. Eigentlich ist das doch einfach zu verstehen.

Manchmal ist es viel leichter, die „Erleuchtung“ zu erlangen, als man denkt. Oft muss man nur einfach mal die Sonnenbrille abnehmen.

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Wann und wie erfüllt sich ein Wunsch?
Donnerstag, 12. Februar 2009, 21:56 Uhr
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Unsere äußere Realität ist nach dem Resonanzgesetz ein Spiegelbild dessen, was sich in unserem Inneren abspielt. Alles, worauf ich meine Aufmerksamkeit lenke, bekommt Energie, wächst und wird in unserem Leben zur Realität. Wie kommt es dann aber, dass sich trotzdem viele Wünsche und Ziele nicht erfüllen, obwohl wir sie positiv und präzise formulieren?

Nehmen wir aber mal an, Du hättest ein finanzielles Problem, bei dem Du Deine Existenz als gefährdet ansiehst und wünscht Dir daher dringend das erforderliche Geld. Da für Dich die Notwendigkeit das Geld zu bekommen sehr hoch ist, wirst Du immer ein Mangelgefühl dabei haben, das ist gar nicht zu vermeiden. Es realisiert sich aber nicht das, was Du Dir wünschst, sondern alles, worauf Du Deine Aufmerksamkeit lenkst. Du hast Deinen Focus unbewusst auf den Mangel ausgerichtet und bestellst Dir daher noch mehr Geldprobleme. Das Ergebnis ist, dass der Mangel dann in Deinem Leben widergespiegelt wird.

Wann erfüllt sich denn nun Dein Wunsch und wann nicht? Dafür gibt es eine einfache Formel: Ist die Wahrscheinlichkeit höher als die Notwendigkeit, erfüllt sich Dein Wunsch. Ist jedoch die Notwendigkeit höher als die Wahrscheinlichkeit, passiert das Gegenteil. Es gibt also grundsätzlich zwei Möglichkeiten, dieses Verhältnis zu Deinen Gunsten zu verändern: Die eine ist die Erhöhung der Wahrscheinlichkeit und die andere die Reduzierung der Notwendigkeit.

In meinem Beitrag “Wie man es schafft, jedes Problem zu knacken” habe ich schon darauf hingewiesen, dass die Erhöhung der Wahrscheinlichkeit äußerst mühsam ist. Aber fast alle Erfolgskonzepte bauen darauf auf. Man versucht die eigenen Schöpferkräfte zu stärken um so das Gefühl von Unfähigkeit und Machtlosigkeit zu beseitigen. Ich selbst habe es jahrelang versucht und bin regelmäßig gescheitert.

Daher mein Rat an Euch: vergesst es! Selbst wenn Du Dir das Ziel immer wieder positiv suggerierst und affirmierst, was das Zeug hält, es wir Dir nichts nützen. In dem Fall kommst Du mit dem klassischen positiven Denken nicht weiter. Auch die Methoden aus “The Secret”, „The Law of Attraction“ oder „Bestellungen an das Universum“ greifen hier nicht. Ganz im Gegenteil - der Schuss geht nach hinten los! Das alles funktioniert hervorragend bei Zielen, die keine existentielle Bedeutung haben. Daher will ich diese Methoden auch nicht kritisieren. Vieles davon ist für bestimmte Lebensbereiche gut anwendbar. Außerdem haben diese Bücher das Bewusstsein verbreitet, dass wir Schöpfer unserer eigenen Realität sind. Insofern bin ich dankbar dafür, dass es sie gibt.

Die Lösung liegt eindeutig in der Reduzierung der Notwendigkeit. Es gibt 7 Grundbedürfnisse des Menschen, die erfüllt sein müssen. Ist eines davon gefährdet, schlagen unsere Instinkte Alarm. Es hat auch keinen Zweck, gegen diese Instinkte anzukämpfen. Es ist aber eine Tatsache, dass 99 % unserer Probleme auf einem Denkfehler, bzw. einer falschen Beurteilung begründet sind. Um auf das Beispiel „Geld“ zurückzukommen: Eines der 7 Grundmotive heißt „Überlebenssicherung“. Dieses Motiv ist bereits erfüllt, wenn wir genug zu essen, zu trinken und einen warmen und sauberen Schlafplatz haben.

In Westeuropa muss niemand verhungern oder erfrieren. Aber nur darum geht es unseren Instinkten in Wirklichkeit. Habe ich einen Berg voll Schulden und weiß nicht, wie ich sie zurückzahlen kann, reagieren meine Instinkte aufgrund falscher Informationen meines Emotionalgehirnes so, als wäre mein Überleben gefährdet. Die einzige Chance besteht für mich darin, meinem Unterbewusstsein klar zu machen, dass mein Grundbedürfnis trotz der Schulden erfüllt ist. Damit habe ich die Notwendigkeit heruntergefahren und kann mir Geld mit einem positiven Gefühl wünschen. Auch das Loslassen klappt dann, was bei hochgefahrener Notwendigkeit unmöglich ist.

Wer von Euch näheres über die praktische Umsetzung erfahren möchte, ist herzlich zu meinem Forum “Glück, Emotionen und Erfolg” eingeladen. Einzelheiten stehen in meinem Beitrag “Das beste Buch der Welt zu Glück und Realitätsgestaltung“.

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Wie man es schafft, jedes Problem zu knacken
Montag, 2. Februar 2009, 22:14 Uhr
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Problemlösungsstrategien gibt es wie Sand am Meer. Neben vielem wertlosen Blödquatsch gibt es sicherlich auch ein paar brauchbare Konzepte. Interessanterweise funktionieren die meisten nur bei kleineren Problemen und versagen bei den größeren. Die vorgeschlagenen Wege sind uns zwar auf kognitiver Ebene klar, aber irgendwie kriegen wir die Sache nicht vom Kopf ins Gefühl. Eine kritische Instanz in unserem Inneren verhindert, dass die neu gewonnenen Erkenntnisse unser Unterbewusstsein erreichen. Unser Problem ist als Gefühl gespeichert und im unserem Unterbewusstsein verankert.

Ich kenne genügend Leute, die sich Affirmationen reinziehen, bis die Birne qualmt. Aber das Problem will nicht weichen und manifestiert sich stattdessen umso schlimmer. Andere schicken ihren Wunsch nach Problemlösung als “Bestellung an das Universum”. Wenn statt des Erhofften dann noch mehr Probleme geliefert werden, verstehen sie die Welt nicht mehr. Wenn Euch die bisherigen Strategien nicht zum gewünschten Ergebnis geführt haben, wird es jetzt einfach mal Zeit für einen neuen Blickwinkel. In diesem Beitrag und dem folgenden mit dem Titel “Wie und warum erfüllt sich ein Wunsch?” verrate ich Euch einige verblüffende Tricks, wie man die Sache mit seinem Unterbewusstsein klar kriegt.

Für manchen von Euch ist die folgende Denkweise sicherlich etwas ungewohnt, aber ich definierte den Begriff „Problem“ mal mit einer mathematischen Gleichung:

Problem = Ziel x Notwendigkeit x Machtlosigkeit

Wenn Du jetzt einen der drei Faktoren auf Null setzt, existiert das Problem auf einmal nicht mehr. Es löst sich komplett in Luft auf. Wenn kein Ziel mehr da ist, hast Du logischerweise auch kein Problem. Ist das Ziel zwar vorhanden, aber es ist Dir nicht so wichtig, ob Du Dein Ziel erreichst oder nicht, hast Du auch kein Problem. Bist Du Dir in einem Gefühl von Fähigkeit absolut sicher, Dein Ziel zu erreichen, hast Du ebenfalls kein Problem.

Die meisten Methoden zielen darauf ab, die Machtlosigkeit zu beseitigen. Man versucht den Glauben an sich selbst und die eigenen Schöpferkräfte zu stärken. Dieser Weg kann sehr anstrengend sein. Wenn nach Teilerfolgen auf einmal harte Rückschläge kommen, ist das ziemlich entmutigend.

Es gibt einen berühmten Satz in der Bibel: “Alle Dinge sind dem möglich, der glaubt!” Dieser Aussage stimme ich voll und ganz zu. Aber wie stelle ich es an, einen solchen Glauben zu aktivieren. Wie gelange ich zu der Überzeugung, dass ich mein Ziel hundertprozentig erreiche und dabei kein Stück zweifle? Machen wir uns doch nichts vor, das ist alles andere als leicht! Bei einfachen Spielereien habe ich das auch schon hingekriegt, aber noch nie bei Dingen, die für mich wirklich wichtig waren.

Einige östliche Religionen lehren, dass es gut ist, seine Ziele runter zu fahren, nach dem Motto „akzeptiere alles was ist, sei bescheiden und habe keine Ansprüche“. Ich habe festgestellt, dass ich mich bei diesem Weg auf Dauer auch nicht wohl fühle.

Ein paar von meinen Lesern sind begeistert vom “LOL²A-Prinzip”. René Egli hat sicherlich einige sehr interessante Sachverhalte zum Thema “Realitätsgestaltung” dargelegt. Mit seiner extremen “hier-und-jetzt-Philosophie” kann ich aber ehrlich gesagt nix anfangen. Klar, es ist oft hilfreich, seine Aufmerksamkeit stärker auf den Augenblick zu lenken. Vergangenheit und Zukunft völlig zu ignorieren und sich überhaupt keine Ziele mehr zu setzen, entspricht aber nach meiner Auffassung nicht der Natur des Menschen. Wir haben die Veranlagung, uns weiter zu entwickeln, vorwärts zu kommen und sind mit einem “Neulandinstinkt” ausgestattet. Die Menschen, die solche Aspekte nicht wahrhaben wollen, sind in meinen Augen Meister im Verdrängen.

Es ist bisher komischerweise noch kaum einer auf die Idee gekommen, bei der Notwendigkeit anzusetzen. Aber gerade das funktioniert am Besten. 99 % der Probleme beruhen nämlich auf einem Denkfehler, der die Notwendigkeit auf ein unangemessenes Level hievt. Wenn ich diesen Denkfehler korrigiere und ins Gefühl bringe, macht mein Unterbewusstsein auch keinen Stress mehr.

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