Erfolgreiches Netzwerken - TrixiOWL
Mittwoch, 26. November 2008, 13:09 Uhr
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Dieser oft recht unkonventionellen Truppe bin ich im Oktober zum ersten Mal persönlich begegnet - beim “Trixi auf’m Bauernhof”. Eigentlich hatte ich keine besonderen Erwartungen an das Netzwerktreffen. Was sich an dem Abend dann abspielte, hat mich positiv überrascht: In einer zwanglosen und herzlichen Atmosphäre lernte ich nette Menschen kennen, wir führten interessante Gespräche und hatten jede Menge Spaß. Seitdem freue ich mich auf jedes weitere Treffen.

Ich bin davon überzeugt, dass die Bedeutung von Netzwerken für einen nachhaltigen geschäftlichen Erfolg ernorm ist und in Zukunft noch zunehmen wird. Es gibt allerdings solche und solche Netzwerke. Manche Networker sind mir in ihrer Art zu aufdringlich. Ich mag es nicht, wenn mir jemand krampfhaft etwas verscheuern will, das ich überhaupt nicht brauche. Das Käuferverhalten hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt, auch im B2B. Die Tendenz geht immer stärker zu einer Pull-Mentalität. Viele machen einen großen Bogen um alles, was irgendwie nach Push riecht. Aus diesem Grund ist auch die klassische Kaltakquise ein aussterbendes Modell.

TrixiOWL ist in dieser Hinsicht erfrischend anders. Hauptverantwortlicher ist Martin Arnst, der diese XING-Netzwerkgruppe leitet und dabei tatkräftig von seinen Co-Moderatorinnen Larissa Becker und Meike Schönrock unterstützt wird.

Martin Arnst ist seit November 2000 Regionalsekretär der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (dem Arbeitnehmerflügel der CDU) für NRW. Er lebt in Lippstadt und hat sein Büro in Soest.

Martin ArnstUdo Michaelis: “Martin, was verstehst Du unter Networking?”

Martin Arnst: “Jedenfalls nicht in erster Linie das Anbahnen von Geschäften. Für mich ist Networking vor allem das Kennenlernen von Menschen aus den verschiedensten Bereichen. Die Erweiterung der privaten wie beruflichen Horizonte hilft gerade in einer Zeit, in der man oft nur im eigenen beruflichen Umfeld neue Kontakte knüpfen kann.

Eigentlich mag ich den Zusatz ‘working’ nicht, denn wer Netzwerken als Arbeit empfindet, hat nicht verstanden, was ein Netzwerk wirklich ausmacht. Ein Netzwerk besteht aus Menschen und so sollte man damit auch umgehen. Menschen bleiben auch in einem Netzwerk Individuen mit all ihren Stärken und Schwächen. Der Sinn eines Netzwerkes besteht darin, die Stärken für andere einzusetzen und sich bei Schwächen unterstützen zu lassen.”

“Wie sieht Deiner Meinung nach ein sinnvolles Netzwerken aus?”

“Es muss eine gewisse Kontinuität haben. Selbst wenn man sich nur selten mit jedem einzelnen innerhalb seines Netzwerkes austauscht, so muss es doch ständig gepflegt werden. Ein Netzwerk aus Karteileichen ist schon ein Widerspruch in sich.
Deshalb trifft sich die Gruppe TrixiOWL alle 4-6 Wochen. So entstanden viele persönliche aber auch geschäftliche Kontakte der Mitglieder untereinander.”

“Welche Möglichkeiten zum Netzwerken gibt es?”

“In Zeiten des Internet bietet sich natürlich die virtuelle Verknüpfung an. XING ist ja deshalb entstanden. Viele haben immer weniger Freizeit zur Verfügung. In dieser wenigen Zeit auch noch ständig Netzwerkpflege zu organisieren, wäre ohne Internet so gar nicht möglich. Allerdings finde ich Treffen, in denen man sich persönlich kennen lernen kann, fast noch wichtiger. Je besser man die Menschen seines Netzwerkes kennt, desto stärker wird es. Ich kenne die meisten meiner XING Kontakte persönlich und zu vielen habe ich eine freundschaftliche Basis aufgebaut.”

“Welche Erfahrungen hast Du speziell bei XING gemacht?”

“Bisher fast nur positive. XING bietet die Möglichkeit, sehr schnell Kontakte zu knüpfen aus der eigenen Region, aus dem eigenen beruflichen Umfeld, aber auch aus völlig anderen Gebieten. Mehrere Tausend Gruppen bieten für nahezu jedes Interessengebiet eine Plattform zum Gedankenaustausch, oder zur Information. Leider neigen einige Mitglieder dazu, ihre Kinderstube zu vergessen und sich gegenseitig persönlich anzugreifen. In den Gruppen in denen ich aktiv bin, herrscht aber ein freundschaftlicher Umgangston.”

“Aus welcher Motivation heraus ist die XING-Gruppe TrixiOWL entstanden?”

“Die ‘Gründungsmitglieder’ der TrixiOWL-Gruppe fanden sich in einer anderen regionalen OWL Gruppe. Diese Gruppe ist mit über 4800 Mitgliedern sehr groß. Dort wurden die Aktivitäten dieser etwa 30 Mitglieder aber leider nicht als etwas Positives gesehen. Nach einigen unerfreulichen Ereignissen, entschlossen wir uns, eine eigene Gruppe zu gründen. Seither ist übrigens in der anderen Gruppe fast nichts mehr los. Das erfüllt mich nicht mit Genugtuung! Ich finde es schade, dass man eine so große Gruppe vor die Wand gefahren hat. Mir ist bis heute nicht klar, warum ein Moderator einer Gruppe in der nicht mal 0,1 % der Mitglieder aktiv netzwerken, diese aktiven Mitglieder auch noch gängeln musste.

Der Name Trixi entstand übrigens durch ein Wortspiel, das mir morgens auf dem Weg zur Arbeit in den Sinn kam: TR effen I nteressierter XI ngler.”

“Die Gruppe besteht seit Juni 2008 und hat etwa 600 Mitglieder, die bis heute rund 6000 Artikel gepostet haben. Wie ist es Dir und Deinen Co-Moderatorinnen gelungen, die Mitglieder zu einer solch hohen Aktivität zu motivieren?”

“Wie ich schon sagte, wurde die Gruppe von aktiven Mitgliedern gegründet, die sich auch schon durch Treffen persönlich kannten. So gab es keine Schwellenängste. Ich bin stolz auf uns 30 und auf alle, die diese Gruppe zu etwas besonderem machen. Unser Wahlspruch ‘Wir vernetzen Menschen, keine Geschäfte’ wird jeden Tag mit Leben erfüllt. Als Moderator macht mir die Gruppe die Aufgabe sehr leicht. Zusammen mit den Co-Moderatorinnen bereiten wir Treffen vor und beteiligen uns ansonsten am Gruppengeschehen. Wir stellen wöchentlich ein neues, virtuelles Sofa auf. Hier kann nach Lust und Laune gepostet werden. Das muss nicht immer inhaltsschwer sein, dient aber dem Gemeinschaftsgefühl. Aus einer Laune heraus entstand bei einem Treffen die Auszeichnung ‘Xingle der Woche’. Wir stellen wöchentlich ein Mitglied der Gruppe heraus und ‘verleihen’ ihm diesen Titel. Das kann ein sehr aktives aber auch ein völlig neues Mitglied sein.

Vor kurzem wurde die Idee eines Songs für und von der Gruppe geboren. Du, Udo, hast auf dem letzten Treffen Deine Melodie und den Text von Sabine Lehmeier präsentiert und alle waren begeistert! Die Mitglieder der Gruppe bezeichnen sich mittlerweile selber als Trixis und das nicht ohne Stolz.”

“Gibt es neben der gruppeninternen Vernetzung auch Aktivitäten, die sich nach Außen richten?”

“Zur Zeit diskutieren wir, ob wir uns für ein gemeinnütziges Projekt in OWL einsetzen. Es gab dazu schon einige sehr interessante Vorschläge. Welcher davon aber genommen wird, ist noch nicht abschließend geklärt.”

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Die 3 besten Business-Bücher
Mittwoch, 12. November 2008, 18:19 Uhr
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Vermutlich habe ich schon über 300 Business-Bücher gelesen. 30 gute Werke aufzuzählen würde mir nicht schwer fallen, aber die 3 besten zu nennen ist eine Herausforderung. Die hier genannten Bücher haben viel mit dem zu tun, was mich momentan beschäftigt. In einigen Monaten würde ich vielleicht etwas ganz anderes nennen:

The Lazy Way to Success” von Fred Gratzon
Das Buch ist voller provokanter Aussagen wie dieser: “Erfolg entsteht umgekehrt proportional zu Plackerei und Arbeit.” Gratzon selbst bezeichnet sich als den faulsten Mann Nordamerikas. Er ist davon überzeugt, dass Faulheit Kreativität hervorruft und Erfolg nur durch Spaß und Begeisterung erreicht werden kann. Harte Arbeit hingegen wirkt sich erfolgshemmend aus. Das Buch liefert gute Anstöße, um gewachsene Grundüberzeugungen bezogen auf den eigenen Erfolg in Frage zu stellen. Es macht auf humorvolle Weise klar, dass Fleiß, Disziplin und Abrackern nicht die geeigneten Maßnahmen sind, um erfolgreich zu sein und Wohlstand zu erreichen.

Die Entscheidung liegt bei Dir!” von Dr. Reinhard K. Sprenger
Sprenger betont die Eigenverantwortlichkeit im Beruf, aber auch in den anderen Lebensbereichen. Schonungslos führt er den Lesern vor Augen, wie Opfermentalität die Möglichkeit auf ein erfülltes und erfolgreiches Leben verhindert. Alle, die weiterhin andere für die Pannen des Lebens verantwortlich machen wollen, werden keinen Spaß an diesem Buch haben. Sprenger zeigt klar auf, dass es in letzter Konsequenz keine Sachzwänge gibt. Sehr eindrucksvoll finde ich die Kapitel “Glück folgt der Entschiedenheit” und “Erfolg ist, was folgt”. Für mich persönlich war dieses Buch der Turbo, meinen eigenen Weg entschlossener und eigenverantwortlicher zu gehen.

Alles, außer gewöhnlich” von Anja Förster und Dr. Peter Kreuz
Über das Buch und die Autoren habe ich bereits zwei Beiträge veröffentlicht - siehe “Warum Benchmarking Blödsinn ist” und “Ein ganzer Stall voller falscher Erwartungen“.

Der Anstoß, sich Gedanken über die 3 besten Business-Bücher zu machen, kam von Ralf Senftleben. Unternehmenskick.de heißt sein Blog. Ich bin gespannt auf die Antworten der anderen Blogger.

Welche 3 Business-Bücher würdet Ihr nennen? Über Eure Kommentare würde ich mich freuen.

Ergänzung vom 20.11.2008:

Insgesamt haben 26 Blogger teilgenommen und es ist eine stattliche Liste von 60 Buchempfehlungen zusammen gekommen. Die komplette Liste könnt Ihr Euch bei unternehmenskick.de ansehen.

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Empfehlenswerte Blogs (2) - HPZ-Power-Blog
Dienstag, 11. November 2008, 23:54 Uhr
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“Im Hafen ist ein Schiff sicher, aber dafür ist es nicht gebaut.”
(John Shedd)

Hans-Peter ZimmermannIm zweiten Teil meiner Blogserie steht Hans-Peter Zimmermann und sein HPZ-Power-Blog im Mittelpunkt. Zu Hans-Peter möchte ich jetzt gar nicht so viel sagen. Ich habe ihm bereits einen ganzen Blogbeitrag mit dem Titel “Geld ist schön” gewidmet. Ich empfehle Euch, diesen Beitrag unbedingt zu lesen, falls Ihr ihn noch nicht kennen solltet. Ihr findet dort ein Video mit einem sehr interessanten Interview, welches Hans-Peter mit Prof. Dr. Robert Pucher vom Technikum Wien geführt hat und viele nützliche Links. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, eines seiner Bücher und einige hervorragende Audio-Files direkt herunter zu laden.

Etwas Neues gab es in letzter Zeit allerdings bei HPZ. Seit einigen Wochen nutzt Hans-Peter seine Autofahrten, um Video-Podcasts zu produzieren. Unter dem Titel “HPZ unterwegs” hat er bisher drei Episoden veröffentlicht. Diese gefällt mir besonders gut:

Welche Bedeutung hat das Eingangszitat für Dich?
Ein Schiff ist dazu gebaut, hinaus zu fahren und Erfahrungen zu sammeln. Dazu gehören auch Erfahrungen mit stürmischen Winden und hohem Wellengang. Am Ende des Lebens muss das Gefühl übrig bleiben, dass man etwas mit seinen Ressourcen angefangen hat. Wer die ganze Zeit im sicheren Hafen verweilt, wird dieses Gefühl nicht haben.

Für wen ist Dein Blog in erster Linie bestimmt?
Für Inhaberinnen und Inhaber von Kleinbetrieben und Therapie-Praxen.

Welchen Nutzen erhält man durch das Lesen Deines Blogs?
Er ist als Ergänzung zu meiner Homepage und meinem Newsletter gedacht und soll magazinartig das wiedergeben, was mich gerade bewegt.

Welche Situationen machen Dir in Deinem Beruf besondere Freude?
Wenn jemand, der schon damit gerechnet hat, ein Problem sein Leben lang mit sich zu schleppen, auf einmal davon befreit ist und die neuen Ufer sieht, die jetzt in seine Reichweite gelangen.

Was macht Deine Arbeit und das Angebot für Deine Kunden so außergewöhnlich?

Was man mir sagt: Mein angeblich einzigartiges pädagogisches Geschick, komplizierte Dinge sehr einfach zu vermitteln und Lernzeiten drastisch zu verkürzen.
Was ich weiss: Mein knallhartes Zielgruppen-Marketing, das für eine hohe Qualität der Teilnehmer sorgt und dadurch die Lernprozesse zusätzlich beschleunigt.

Welchen Stellenwert hat “Erfolg” in Deinem Leben?
Erfolg ist das A und O. Die Natur ist mein Vorbild: Eine erfolglose Blume kann ihre Aufgabe, die Menschen zu erfreuen, nicht erfüllen.
Eine erfolgreiche Blume schämt sich ihres Blühens nicht.

Was heißt “Glück” für Dich persönlich?
Glück ist ein Mosaik, das aus vielen kleinen Steinchen besteht, hellen und dunklen. Und das Gefühl des Glücks stellt sich nur ein, wenn man das Mosaik als Ganzes betrachtet.

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Empfehlenswerte Blogs (1) - Der Persönlichkeits-Blog
Dienstag, 4. November 2008, 10:39 Uhr
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“Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.”
(Verfasser unbekannt)

Vor gut einem Jahr lebte ich in dem Gefühl, auf der Stelle zu treten. Ich hatte zwar hervorragende Ideen und Visionen, doch irgendetwas bremste mich ständig aus. Einige Zeit später entdeckte ich die Ursache: Meine Entscheidungen orientierten sich in einem hohen Maß an den Erwartungen der Menschen meines Umfeldes. Fast schon reflexartig stellte ich meine eigenen Bedürfnisse hinten an, wenn es, wie ich damals meinte, die Situation erforderte. Mir wurde klar, dass ich nur dann weiter käme, wenn ich lernen würde “Nein” zu sagen. Aber wie sollte ich das anpacken?

Roland Kopp-WichmannAls ich eines Tages in einem Podcast-Verzeichnis stöberte, stieß ich auf “Vorsicht: Persönlichkeitsentwicklung!” von dem Dipl. Psychologen Roland Kopp-Wichmann. Eine Episode hatte den Titel “Nein sagen - ohne Schuldgefühle”. Es war ja wohl logisch, dass mich das in meiner Situation brennend interessierte. Die Tipps dieser Podcast-Folge waren sozusagen der Startschuss, mein Verhalten in dieser Hinsicht grundsätzlich zu verändern. Dieses Thema wurde ja auch schon in meinem Beitrag “Sag doch mal Nein” behandelt.

Anfang des Jahres hatte ich mich mal wieder übernommen - zu viele Projekte auf einmal und zu wenig Zeit für mich. Erneut war es eine Podcast-Episode von Roland Kopp-Wichmann, die mir zu einem Perspektivwechsel verhalf und einen neuen Erkenntnisprozess einläutete. Er erklärt, warum die meisten Zeitmanagement-Methoden nicht helfen und behauptet: “Zeit läßt sich nicht managen.”

Roland betreibt seit Februar 2008 einen zweiten Podcast mit dem Titel “Das Abenteuer Persönlichkeit”. Dieser ist als eigener Podcast-Kanal ein Bestandteil des hervorragenden Edutainmentportals “Das Abenteuer L(l)eben!“. Auch die anderen Kanäle dieses Portals sind wirklich empfehlenswert.

Einige der älteren Episoden aus “Vorsicht: Persönlichkeitsentwicklung!” sind noch einmal im “Abenteuer Persönlichkeit” erschienen. Da auch die erwähnte Folge über Zeitmanagement dazugehört, habe ich sie in diesen Beitrag integriert. Klickt bitte hier und ihr hört die Stimme von Roland Kopp-Wichmann.

Selbstverständlich bin ich inzwischen auch begeisterter Leser seines Persönlichkeits-Blogs. Manches ist unkonventionell, einiges quergedacht, und immer wieder versteht es Roland, die Sache auf den Punkt zu bringen. Kleinere Ausflüge in die Welt des Humors runden die Sache ab. Über den Beitrag “Wie erklärt man einem IT-Profi die Geheimnisse einer stabilen Partnerschaft?” habe ich mich köstlich amüsiert.

So, jetzt lassen wir Roland Kopp-Wichmann selbst zu Wort kommen. Ich habe ihm fünf Fragen gestellt. Seine Antworten geben einen Einblick über seinen Blog und seine Arbeit.

Welche Bedeutung hat das Eingangszitat für Dich?
Dieses Zitat hilft mir bei der Seminararbeit und beim Coachen, wenn Menschen über Ihre Ziele sprechen und gleichzeitig viele Hindernisse auftürmen. Denn wer etwas wirklich will, denkt automatisch lösungsorientiert. Kommt das Ziel jedoch von anderen oder aus dem eigenen Anspruch, fallen einem automatisch Gründe ein, warum es nicht klappen kann oder wird.

Für wen ist Dein Blog in erster Linie bestimmt?
Ich schreibe für alle Menschen, die sich dafür interessieren, wie berufliche oder private Probleme mit der eigenen Persönlichkeit zusammenhängen.

Welchen Nutzen erhält man durch das Lesen Deines Blogs?
Man erfährt eine Menge über psychologische Zusammenhänge im Alltagsleben und dass eben alles einen Grund, eine Ursache hat. Meist kennt man diese Hintergründe jedoch nicht, weil sie einem unbewusst sind.

Welche Situationen machen Dir in Deinem Beruf besondere Freude?
Die Arbeit in meinen Persönlichkeitsseminaren, wo man in kurzer Zeit sehr tiefgehend Lösungen für jahrelange Probleme finden kann, ist immer wieder für mich bewegend. Auch das Blogschreiben gefällt mir immer mehr, weil ich dadurch viele Leser erreiche, die sonst eher Vorurteile gegen „Psychologen“ haben.

Was macht Deine Arbeit und das Angebot für Deine Kunden so außergewöhnlich?
Die meisten Seminare vermitteln Methoden und Tipps. Bei meinen Persönlichkeitsseminaren ist es die einzigartige Mischung aus hoher Intensität (drei Tage mit nur sechs Teilnehmern) und emotionaler Arbeit an den biographischen Konflikten.
Beim Blogschreiben ist es die Mischung zwischen fundiertem Wissen und langer Erfahrung, die ich in einer lockeren, humorvollen Art rüberbringen kann.

Welchen Stellenwert hat “Erfolg” in Deinem Leben?
Ich wollte immer Erfolg in meinem Leben. Musste aber viele verschiedene Berufe ausprobieren, um zu erkennen, was „Erfolg“ alles nicht für mich ist. Also viel Geld, tolle Firma, bestimmte Branche, teure Hotels etc.
Mittlerweile ist „Erfolg“ die Erfahrung, meine eigenen Ideen kompromisslos umzusetzen und dafür eine Nachfrage zu schaffen oder zu finden. Und das auf einem Gebiet, wo ich anderen Menschen in ihrem Leben helfen kann.

Was heißt “Glück” für Dich persönlich?
Momente mit meiner Familie.

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Neue Blogserie: Empfehlenswerte Blogs
Montag, 3. November 2008, 19:21 Uhr
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In wenigen Stunden ist es soweit! Dann wird die erste Episode einer neuen Blogserie veröffentlicht.

Unter der Überschrift “Empfehlenswerte Blogs” stelle ich Euch verschiedene Autoren und deren Blogs vor. Glück, Erfolg und Persönlichkeitsentwicklung stehen bei dieser Serie im Mittelpunkt. In vielen der vorgestellten Blogs spielt eines dieser Themen eine zentrale Rolle, bei manchen lediglich eine untergeordnete.

Jeder Beitrag beginnt mit einem Zitat, welches den Blogschreiber und seinen Blog charakterisiert oder eine besondere Bedeutung für ihn hat. Jeder Blogger bekommt die Gelegenheit, die gleichen fünf Fragen von mir zu beantworten, mit deren Hilfe er seinen Blog und seine angebotenen Leistungen vorstellen kann.

In der linken Spalte meines Blogs habe ich unter “Seiten” die Unterseite “Empfehlenswerte Blogs” eingerichtet. Klickt man dort auf den Blognamen, öffnet sich der entsprechende Blog in einem separaten Fenster. Wenn man auf den Namen des Autors klickt, wird man auf den dazugehörigen Beitrag mit den fünf Fragen weitergeleitet.

Ich bin gespannt, welche Antworten die Blogschreiber für uns parat haben und hoffe auf weiterführende Impulse.

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