Selbst Darth Vader hat erkannt, dass Virales Marketing ein absolut machtvolles Werbeinstrument ist. Aber wusstet Ihr schon, dass Lord Vader auch schwäbisch spricht?
In vier Beiträgen standen Personen im Mittelpunkt, die Interessantes über Glück, Erfolg, Persönlichkeitsentwicklung oder Marketing zu sagen haben. Vielleicht möchtet Ihr jetzt auch mal wissen, wer ich bin und was ich überhaupt mache.
Dass ich Seminare leite und als Coach tätig bin, wissen sicherlich viele von Euch. Falls nicht, könnt Ihr mein Profil auf der Webseite von “Erfolg durch Glück” ansehen. Außerdem bin ich Geschäftsführer der Firma Michaelis Brandschutz & Sicherheit. Früher war meine Tätigkeit im Brandschutz mein Haupterwerb und die Leitung von Seminaren meine Nebenbeschäftigung. Inzwischen ist es umgekehrt. Um mir die nötigen zeitlichen Freiräume dafür zu schaffen, habe ich mein Brandschutzunternehmen umstrukturiert. Ein Teil unserer Leistungen führen wir jetzt nicht mehr selbst aus, sondern ein Partnerunternehmen.
Auf der Webseite von Michaelis Brandschutz & Sicherheit haben wir eine Rubrik, die sich “Partner des Monats” nennt. Dort wird jeden Monat ein Kunde, Lieferant, Dienstleister oder Kooperationspartner vorgestellt, mit dem ich jeweils ein Interview führe. Der Partner des Monats August war die Firma Pipper Brandschutz Service. Es handelt sich um das Unternehmen, welches unsere ausgegliederten Leistungen weiterführt. Das Gespräch mit dem Inhaber, Heinrich Pipper, hatte noch einen zweiten Teil, allerdings mit getauschten Rollen. Dieses Mal ist Heinrich Pipper der Interviewer und ich beantworte seine Fragen zu Erfolg durch Glück.
Heinrich Pipper: “Welche Leistungen bietest Du genau an?”
Udo Michaelis: “Seminare, Workshops und Coaching, auch Unterstützung beim Marketing und in der EDV. Ich veranstalte offene Seminare, zu denen sich Einzelpersonen anmelden können. Für Firmen biete ich außerdem spezielle Personaltrainings an, um die Mitarbeiter zu höherer Motivation, Effektivität und Leistungsfähigkeit zu führen.
“Wie sehen Deine bisherigen Erfahrungen im Leiten von Seminaren aus?”
“Seit den 80er Jahren halte ich Vorträge und leite Seminare. Am Anfang waren meine Themengebiete Arbeitsmethodik, Marketing und Verkauf. Mit Glück und Erfolg beschäftige ich mich seit Ende der 90er Jahre. Durch meine Ausbildung im Jahr 2005 bei Ella Kensington, dem größten Anbieter für Glückstraining im deutschsprachigen Raum, erhielt ich die Grundlage für meine spätere Arbeit. Sie beschreibt die Wechselwirkungen von Glück und Erfolg.”
“Wie bist Du eigentlich auf den Namen ‘Erfolg durch Glück’ gekommen?”
“Ich würde mich als sehr erfolgsorientierten Menschen bezeichnen. Lange Zeit empfand ich erfolgreich zu werden als sehr mühsam. Wenn ich meine Ziele erreichte, war ich erst einmal zufrieden. Leider verpuffte dieser Effekt sehr schnell. Ich brauchte wieder ein neues Ziel und noch eins und noch eins. Irgendwann war ich nur noch ein Getriebener. Dann passierte etwas, das mein bisheriges Leben auf den Kopf stellte. Ich entdeckte, wie ich unabhängig von äußeren Erfolgen glücklich sein konnte. Jetzt war der Druck weg, unbedingt bestimmte Ziele erreichen zu müssen. Auf einmal war es viel leichter, Erfolg zu haben. Ich bin davon überzeugt, dass nichts leichter und schneller zum Erfolg führt, als glücklich zu sein.”
“Wir sollten also nicht versuchen, erfolgreich zu sein, um hinterher glücklich zu werden, sondern genau umgekehrt?”
“Exakt! Seit den neunziger Jahren wird das Glück wissenschaftlich erforscht. Man hat Verhaltensmerkmale von überwiegend glücklichen Menschen mit denen verglichen, die eher unglücklich waren. Die Unglücklichen meinten, sie müssten erst dieses oder jenes haben, um glücklich sein zu können. Die Glücklichen dagegen besaßen die Fähigkeit, weitgehend unabhängig von äußeren Gegebenheiten glücklich zu sein. Als glücklicher Mensch ist Deine Leistungsfähigkeit um bis zu 200 % größer, Dein Gefühl von Fähigkeit nimmt zu und Du entwickelst Dich zu einer charismatischen Persönlichkeit.
“Habe ich als glücklicher Mensch überhaupt noch genug Antrieb, Dinge anzupacken und zu verändern?”
“Auf jeden Fall! Glücklich zu sein heißt ja nicht, lethargisch in einer Hängematte zu dümpeln. Der Wunsch sich weiter zu entwickeln ist uns angeboren. Das sieht man schon bei kleinen Kindern. Wenn sie beim Versuch laufen zu lernen auf die Nase fallen, stehen sie wieder auf und probieren es so lange, bis sie es können. Glückliche Menschen haben sogar einen viel effektiveren Antrieb. Sie sind nicht mehr überwiegend fluchtmotiviert, sondern zielmotiviert. Fluchtmotivierte Menschen wollen von etwas weg. Wenn man zielmotiviert ist, will man zu etwas hin. Wenn es mir nur darum geht, etwas zu vermeiden, bringe ich nicht die Energie auf, um den unerwünschten Zustand auch wirklich verlassen zu können. Fluchtmotivierte Menschen wissen zwar, was sie nicht möchten, aber nicht was sie eigentlich wollen. Die Zielmotivation entfaltet da wesentlich mehr Power.”
“Was unterscheidet Deine Seminare von anderen?
“Bei den meisten Erfolgsseminaren geht es um Techniken und Methoden, welche die Effizienz steigern sollen: Wie optimiere ich meine Verkaufsgespräche, dass die Leute auch wirklich kaufen? Wie führe ich meine Mitarbeiter, dass sie meine Ziele zu ihren eigenen machen? Wie kriege ich in kürzerer Zeit mehr geschafft? Der Gedanke, der dahinter steht, ist immer der Gleiche: Drück’ auf diesen Knopf und Du wirst jenes Resultat erhalten. Die Praxis zeigt aber, dass es nicht so einfach funktioniert. Ich habe immer wieder erlebt, wie Menschen die besten Methoden und Tricks angewandt haben und trotzdem gescheitert sind. Ich bin überzeugt davon, dass die Persönlichkeit eines Menschen viel entscheidender ist, als reine Erfolgstechniken. Wenn ein Mensch innere Blockaden besitzt, dann nutzt ihm keine Erfolgsmethode, keine Suggestion und kein ‘Tschaka - du schaffst es!’ Es geht jetzt darum, diese Blockaden zu lösen und den Zugang zu den bisher nicht genutzten Ressourcen zu finden. Ich setzte hier aber keine klassische Therapie ein, sondern andere wirkungsvolle Instrumente. Wenn mir meine inneren Programme keinen Stress mehr machen, kann ich durch ein gezieltes Training meine Emotionen bewusst steuern. Meine Seminarteilnehmer werden in die Lage versetzt, sich innerhalb kurzer Zeit in den gewünschten ‘Emotionsmodus’ zu bringen, der für die jeweilige Situation am sinnvollsten ist.”
“Für wen sind Deine offenen Seminare?”
“Die Seminare sind für diejenigen konzipiert, die glücklich sein möchten, ihren Erfolg in mindestens einem Lebensbereich steigern wollen und bereit sind, etwas dafür zu unternehmen. Die größte Gruppe der Teilnehmer besteht aus Inhabern von Kleinbetrieben und Freiberuflern, also Unternehmern. Es gibt aber Selbstständige, die ich nicht als ‘Unternehmer’, sondern als ‘Unterlasser’ bezeichne. Die Jammerer, die in der Opferrolle bleiben wollen und immer nur anderen Leuten die Schuld für ihre Misere geben, sind auf meinen Seminaren falsch. Auf der anderen Seite gibt es auch viele Nichtselbstständige, die unternehmerisch denken und handeln. Sie sind bereit, ihr Leben eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen und positiv zu verändern. Viele von ihnen engagieren sich ehrenamtlich in kirchlichen oder sozialen Projekten und in Vereinen. Deshalb mache ich meine Zielgruppe nicht am beruflichen Status fest. Mich interessiert mehr die Einstellung der Teilnehmer.
“Was motiviert Dich?”
“Wenn ich erleben darf, dass Menschen alte Pfade verlassen, um entschlossen ihren Weg des Glücks und des Erfolges zu gehen. Natürlich freut es mich, wenn ich durch meine Impulse dazu beitragen kann. Neben meinen Seminaren und Coachings biete ich eine weitere Möglichkeit an - sogar kostenlos: Ich betreibe seit Mitte August 2008 einen eigenen Weblog. Neben eigenen Praxistipps veröffentliche ich auch Interviews, oder schreibe über kompetente Persönlichkeiten, die Hilfreiches über Glück, Erfolg, Persönlichkeitsentwicklung oder Marketing zu sagen haben. Ich selbst habe auf deren Webseiten und Plattformen so hervorragende Impulse bekommen, die ich gerne weitergeben möchte.
“Mir ist aufgefallen, dass Du Deine Leser im Blog mit ‘Du’ ansprichst, während Deine Webseite im förmlichen ‘Sie’ geschrieben ist. Gibt es dafür einen besonderen Grund?”
“Zu vielen, mit denen ich länger zu tun habe, entsteht ein sehr persönlicher Kontakt. Manchmal ergebenen sich daraus sogar freundschaftliche Beziehungen. Da der Blog zunächst für solche Menschen bestimmt war, nannte ich ihn auch ‘Blog für Freunde’. Natürlich lesen immer mehr meinen Blog, die mich kaum oder gar nicht kennen. Ich habe einfach entschieden, alle meine Leser wie Freunde zu behandeln und auch so mit ihnen zu kommunizieren. Deshalb wähle ich als Ansprache das persönliche ‘Du’. Bei der Webseite hielt ich das ‘Sie’ für sinnvoller, besonders wenn sich jemand über die Angebote für Firmen informieren möchte und über eine Suchmaschine auf die Seite kommt. Bei beruflichen Erstkontakten duze ich auch nicht gnadenlos drauf los. Wer mich duzen möchte, der darf das, aber keiner muss.”
“You can say you to me!”
“Kennst Du die Fortsetzung dieses Kohl-Witzes?”
“Nein.”
“Der amerikanische Präsident Bush hat erfahren, dass Altbundeskanzler Kohl der englischen Königin das ‘Du’ mit den Worten ‘you can say you to me’ angeboten hatte. Als mächtigster Mann der Welt musste er natürlich noch einen draufsetzen: er bot ihr das ‘double you’ an.”
“Der war gut. Hast Du noch einen auf Lager.”
“Über Bush gibt es lustige Sachen. Besonders gelacht habe ich über ein Video, das ich mal im Internet gefunden habe. Ich hänge den Clip an unser Interview und wünsche viel Spaß.
“Wirtschaft ist bunt, aufregend, ansteckend, energiegeladen. Business ist Leidenschaft, Begeisterung, Wachstum. Management bedeutet: Erschließt neue Märkte! Handelt schnell! Brecht Regeln! Erfolgreich sein heißt träumen, mutig sein, handeln. Vergesst Hierarchien! Habt Ideen und unternehmt alles, diese umzusetzen.” (Förster & Kreuz)
Kennt Ihr als Unternehmer auch den täglichen Kampf um die eigene Existenz. Der eine Kunde verlangt noch einen Preisnachlass, obwohl Ihr ihm bereits einen Rabatt eingeräumt habt. Ein anderer möchte eine Zusatzleistung von Euch - ohne Bezahlung versteht sich. So langsam lauft Ihr Gefahr, nicht mehr rentabel zu sein. Aber vielleicht kann man ja etwas von einem Unternehmen abschauen, das größer und erfolgreicher ist als Ihr selbst. Was der Marktführer macht, wird doch wohl bei Euch genauso funktionieren.
Wer sagt eigentlich, dass ich überhaupt dieses ganze Theater mitmachen muss. Wieso soll ich dazu verdammt sein, mich gegen die Konkurrenten behaupten zu müssen? Unsinnigerweise sind wir viel zu viel auf den Wettbewerb fokussiert. Man beobachtet die Mitbewerber mit dem Ziel, besser zu werden als sie.
Der Gipfel dieser Strategie nennt sich “Benchmarking” oder “Best Practice“. Man greift sich den derzeitigen Branchenführer heraus, analysiert ihn gründlich und setzt sich das Ziel, in fünf Jahren so gut zu sein wie er. Selbst wenn mir das gelänge, ich bin doch dann höchstens so gut, wie derjenige es vor fünf Jahren einmal war. Der ist aber inzwischen schon viel weiter. Auf diese Weise renne ich ständig hinterher. Das ist doch total bescheuert. Was noch hinzukommt: Ich bringe keine eigenen Ideen ein, weil ich mich nur auf kopieren beschränke. So wird niemals in irgendeiner Form Innovation oder Kreativität entstehen. Ich schlage vor, diese Strategie in die Tonne zu treten. Die wirklich erfolgreichen Unternehmen interessieren sich nicht für den Wettbewerb. Sie machen ihr eigenes Ding für ihre selbst gewählte Zielgruppe.
Kein anderer bringt dieses Thema so auf den Punkt wie Anja Förster und ihr Ehemann Dr. Peter Kreuz. Sie bezeichnen sich selbst als “Die Business-Querdenker” und zeigen in leidenschaftlicher Art und Weise auf, wie man sich aus Denkschablonen befreien und ausgetretene Pfade verlassen kann. Auch als Autoren haben die beiden sich sich einen Namen gemacht. Sie erhielten für ihr Buch “Alles, außer gewöhnlich” den Wirtschaftbuch-Preis 2007. Es ist außerdem als Hörbuch erschienen. Ein weiteres Buch mit dem Titel “Different Thinking” ist ebenfalls ein Bestseller.
Peter Kreuz ist sympathisch frech. Sein Interview im Migros-Magazin trägt die provozierende Überschrift “Treten Sie Ying und Yang in den Hintern“. Mit Respektlosigkeit und Humor stellt er überholte Managementdogmen in Frage. Für Menschen, die erfolgreich neue Wege gehen wollen, hat er die passenden Impulse parat.
Anja Förster und Peter Kreuz live zu erleben, ist ein inspirierendes Ereignis. Beide sind exzellente Rhetoriker und verstehen es, ihre Zuhörer zu begeistern, zum Umdenken zu bringen und zum Handeln anzuregen. Die folgenden Clips vermitteln Euch sicherlich einen Eindruck davon. Viel Spaß dabei!
“Jeder Mensch hat seine Berufung, die ihn aufwärts weist. Sein Talent ist der Ruf. Nach einer Richtung hin stehen ihm alle Wege offen. Seine Fähigkeiten sind eine schweigende Aufforderung, sich in deren Richtung immer wieder zu bewähren. Er kann sich ihnen nicht entziehen. Er gleicht einem Schiff auf einem Fluss. Er stößt auf beiden Seiten auf Hindernisse, nur auf einer einzigen nicht. Auf dieser ist jedes Hindernis hinweggeräumt und er gleitet ruhig über göttliche Tiefen hinaus ins Meer.”
(Ralph Waldo Emerson)
Das Jahr 2007 war bei mir von lebensverändernden Entscheidungen geprägt. In welche Richtung ich wollte, wusste ich ziemlich klar. Aber eine Fülle von Hindernissen bereiteten mir große Schwierigkeiten. Diese Worte von Ralph Waldo Emerson halfen mir zu erkennen, dass meine Schwierigkeiten nicht darauf hindeuteten, dass mein neuer Weg falsch wäre. Es ging eher darum, mich von einigen Dingen und Gewohnheiten aus meinem bisherigen Leben konsequent zu verabschieden.
Zum ersten Mal begegnete mir dieses Zitat Mitte der 90er Jahre. Ich fand es in dem Buch “Geld ist schön” von Hans-Peter Zimmermann. Dieses Buch gefiel mir recht gut, trotz seines provozierenden Titels - oder vielleicht sogar unter anderem gerade deshalb? Ich habe auch brav darin gearbeitet (es ist als Arbeitsbuch konzipiert mit vielen Seiten zum Ausfüllen) und einiges davon in meinem Leben umgesetzt. Ich muss zugeben, dass nicht alles so praktiziert habe, wie es in diesem Buch empfohlen wurde. Irgendwie bin ich nicht genug “dran geblieben”. Mit dem Autor hatte ich mich damals nicht weiter beschäftigt.
Ende 2006 suchte ich einige Informationen zum Thema “Hypnose” und stieß auf die Seite www.hpz.com bei Google. Neben den gewünschten Infos fand ich dort auch viele interessante Dinge über Erfolgs-Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung und Marketing. In den folgenden Wochen habe ich immer wieder diese Seite besucht, weil sie wirklich gute praxisbezogene Inhalte lieferte. Später schrieb ich mich in den Verteiler für den Newsletter ein. Der gefiel mir dann so gut, dass ich mir auch die früheren Letter angeschaut habe. Ich fing bei dem ältesten an und arbeitete mich bis zu den gegenwärtigen durch. Dafür benötigte ich mehrere Wochen.
Lange Zeit bemerkte ich überhaupt nicht, dass der Schreiber des Newsletters der selbe Hans-Peter Zimmermann war, von dem ich bereits ein Buch gelesen hatte. Inzwischen konnte man sich seinen Bestseller “Geld ist schön” sogar kostenlos zum downloaden. Ihr möchtet das Ebook auch gerne geschenkt haben? Dann klickt einfach hier mit der rechten Maustaste und dann auf “Ziel speichern unter…”.
Dann las ich vom “HPZ Power-Podcast”. Für diejenigen, die nicht wissen, was ein “Podcast” ist: Es handelt sich um Tondokumente, die man sich im Internet herunterladen kann. Mittels RSS-Feed könnt Ihr Euch einen bestimmten Podcast abonnieren und bekommt so immer automatisch die neuesten Episoden. Am besten funktioniert es mit dem Programm iTunes von Apple (läuft auch unter Windows). Wie das genau funktioniert erklärt Euch Hans-Peter Zimmermann hier. Wenn Ihr sowieso schon auf seiner Seite seit, könnt Ihr Euch auch gleich seinen “Power-Letter” abonnieren. Empfehlenswert ist auch sein HPZ-Power-Blog.
Der HPZ Power-Podcast enthält so viele gute Folgen, dass ich sie gar nicht alle aufzählen kann. Ich beschränke mich auf die Episoden, die mich am meisten begeistert haben:
Hans-Peter hat einige Gespräche mit seinem damaligen Nachbarn Dr. Stephan Wehowsky geführt. Wehowsky ist promovierter Theologe, außerdem Philosoph, Publizist, Konfliktforscher und Kommunikator für Sicherheitsthemen. Zwei überaus kompetente Leute treffen aufeinander, unterhalten sich und das Ergebnis ist ein genialer Dreiteiler. Falls Ihr iTunes noch nicht herunter geladen habt, könnt Ihr diese Episoden auch direkt anhören. Klickt auf den blauen Titel und es geht sofort los.
Zwei weitere Episoden mit Stephan Wehowsky drehen sich um das Thema “Geld”. Diese Folgen sind nicht weniger faszinierend, als “Führung durch das Leben”. Apropos Geld - das schon erwähnte Buch “Geld ist schön” gibt es auch als kostenloses Hörbuch. Wenn Ihr den HPZ Power-Podcast abonniert, findet Ihr in sechs Folgen das komplette Buch mit zusätzlichen akustischen Anmerkungen. Das verlinke ich Euch jetzt aber nicht, denn Ihr sollt auch selbst was für Euer Glück tun.
Die Gespächspartner der folgenden Episode, Prof. Dr. Robert Pucher, Informatik-Professor am Technikum Wien und Dr. Ullrich Glaser aus Peiting, sind ebenfalls genial. Folgende Fragen werden diskutiert: Kann ein Mensch mit seinen Gedanken den Zufall beeinflussen? Ist die Behauptung, dass der Glaube Berge versetzt, auch wissenschaftlich haltbar? Könnte man das Phänomen des Erfolgs physikalisch-mathematisch untersuchen?
Wer dieser Dr. Hans-Peter Zimmermann ist, darüber habe ich bewusst nichts erzählt. Ich denke, dass kann er selbst viel besser. Im Gespräch mit Frank Obels erfahrt Ihr seinen Werdegang und viel über seine Denkweise. In der zweiten Hälfte gibt es außerdem einiges über effektives Marketing und Unternehmenserfolg zu lernen.
Zum Abschluss habe ich für Euch noch ein richtiges Schmankerl. Diese Folge ist im HPZ Power-Podcast als normale Audio-Episode #33 erschienen. Das gleiche gibt es noch einmal als Video bei You Tube, wo Hans-Peter Zimmermann einen eigenen Kanal hat. Gesprächspartner ist wieder einmal Prof. Dr. Robert Pucher. Wunschbücher wie “The Secret” von Rhonda Byrne oder “Bestellungen beim Universum” lösen gegenwärtig geradezu einen Hype aus. Halten die Theorien dieser Bücher einer wissenschaftlichen Prüfung stand, oder ist alles nur “Bullshit im Universum”, wie Hugo Egon Balder sich ausdrückt? Ich selbst habe eine Menge Literatur dieser Art gelesen und an vielen angeregten Diskussion teilgenommen, unter welchen Voraussetzungen dieses Wünschen funktioniert und wann nicht. So gute Statements wie die von Robert Pucher hatte ich bisher allerdings noch nie gehört. Viel Spaß bei einem aufschlussreichen Gespräch um ein spannendes Thema!
Habt Ihr schon mal den Spruch gehört, “wir leben in einer Leistungsgesellschaft”? Wahrscheinlich schon - aber entspricht diese Aussage denn überhaupt der Wahrheit? Meine Antwort: “eindeutig nein!” Wenn wir für unsere Leistung bezahlt würden, dann wäre jeder steinreich, der am Hochofen oder im Bergwerk schuftet. Alle Malocher mit einer 60-Stunden-Woche müssten längst Millionäre sein. Andererseits hätte so mancher Filmstar oder berühmter Musiker ein relativ geringes Einkommen. Wenn es nach Leistung ginge, dann hätte der Vorstandschef eines Multikonzerns vielleicht ein 20 % höheres Gehalt, im Vergleich zu einem Mitarbeiter der untersten Hierarchieebene. Sein Verdienst würde aber niemals das 200fache betragen.
An unserer Leistung kann es also nicht liegen, ob wir viel oder wenig verdienen. Welche Faktoren spielen also dann eine entscheidende Rolle? Das Prinzip, durch welches unsere Einkünfte bestimmt werden, ist folgendes: Wir bekommen genau das Geld, was wir oder unsere Waren, bzw. Dienstleistungen auf dem Markt wert sind. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich will, kann ich für meine Leistung einen extrem hohen Preis verlangen. Gibt es jedoch keinen, der gewillt ist, diesen Preis zu zahlen, dann bleibe ich auf meiner angebotenen Ware oder Dienstleistung sitzen. Den potentiellen Käufer interessiert es nicht die Bohne, wie viele Stunden ich für diese Leistung geknechtet habe. Er kauft genau dann, wenn der Nutzen für ihn höher ist, als der zu zahlende Preis. Zumindest muss er das Gefühl haben, dass beides in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander steht. Bei Arbeitsverträgen ist das nichts anderes. Ein Angestellter verkauft einem Arbeitsgeber seine Arbeitskraft. Die zur Verfügung gestellte Zeit wird durch Zahlung eines Gehaltes “gekauft”. Ist der Chef davon überzeugt, dass der Nutzen des Mitarbeiter für das Unternehmen geringer ist, als dessen Tätigkeit kostet, wäre seine Entlassung die logische Konsequenz.
Diejenigen, die ihren Preis zu niedrig ansetzen, haben in der Regel ein Problem. Bewusst oder unbewusst glauben sie daran, dass ihre angebotenen Leistungen eher minderwertig sind. Wer jedoch davon überzeugt ist und wirkungsvoll rüberbringt, dass seine Produkte, Dienstleistungen oder der Arbeitseinsatz für die angestrebte Zielgruppe wertvoll sind, wird keine Schwierigkeiten haben, auch höhere Preise zu verlangen.
Einmal war ich unterwegs zu einem Kundentermin. Als ich nach einer kurzen Pause mein Auto starten wollte, ging nichts mehr. Also rief ich den Notdienst an. Der Mechaniker hatte bereits nach fünf Minuten den Fehler gefunden. Eine Leitung hatte sich gelöst. Nach weiteren fünf Minuten war der Schaden behoben und ich konnte weiterfahren. Hat der Mechaniker eine hohe Leistung erbracht? Ihr werdet mir wahrscheinlich zustimmen, dass man bei einer zehnminütigen Arbeitszeit, zuzüglich An- und Abfahrt, nicht gerade von einer umfangreichen Arbeitsleistung sprechen kann. Die Wirkung war allerdings ernorm. Durch das Know-how des Mechanikers lief meine Karre wieder und ich konnte pünktlich zu meinem Termin erscheinen. Noch einmal zusammengefasst: Um jemanden zu einem Kauf zu überzeugen ist also nicht die Leistung, sondern die Wirkung entscheidend.
Wenn Euch klar ist, dass Eure Wirkung für den Erfolg wichtiger ist als Eure Leistung, seid Ihr schon weiter als die meisten Menschen. Die Mehrheit versucht ihre Erfolglosigkeit durch härteres Arbeiten und größere Anstrengungen zu kompensieren oder fügt sich in ihr Schicksal. Kreativität, leidenschaftliches Engagement, selbstsicheres Auftreten und Spaß an der Arbeit fördern die positive Wirkung der eigenen Person auf andere Menschen. Mein Vorhaben entsprechend zu kommunizieren, ist natürlich ebenfalls wichtig. Was nutzt es, wenn ich gute Arbeit mache und niemand erfährt davon.
Aber selbst wenn ich all diese Dinge richtig mache, kann es sein, dass ich nach einigen Teilerfolgen immer wieder abrutsche. Ich kenne Situationen in meinem Leben, in denen ich mich für meinen Erfolg mächtig ins Zeug gelegt habe. Oft ging es erst ganz gut, aber nach einiger Zeit ist alles wieder den Bach runter gegangen. Nun gehöre ich zu denen, die nicht so schnell aufgeben. Also habe ich es erneut versucht und wieder und wieder. Irgendwann war ich ausgebrannt, müde und frustriert. Wenn Du Dich in einer solchen Lage befindest, nutzen Dir keine neuen Marketingstrategien, keine besseren Verkaufstechniken und keine manischen Erfolgsseminare mit “Tschaka” und verordneter Positivdenkerei. Falls Du trotz Einsatz und sogar Liebe für Deine Arbeit auf keinen grünen Zweig kommst, ist das ein Indiz für innere Blockaden.
Seelische Blockaden wirken aus dem Unterbewusstsein heraus. Sie sind manifestieren sich in Gehirn und Nervensystem. Von dort beeinflussen sie über das endokrine System das Immunsystem. Vereinfacht ausgedrückt: Der Körper wird geschwächt und der Hormonhaushalt gerät durcheinander. Das Resultat ist oft Energiemangel, Erschöpfung, Schlafprobleme und Krankheit.
Nun entstehen seelische Blockaden nicht irgendwie rein zufällig. Sie werden immer durch ein konkretes Ereignis ausgelöst. Während dieses Ereignisses wird eine Entscheidung getroffen, die danach fest in unserem Unterbewusstsein verankert ist. Treffen wir heute eine neue Entscheidung, die in eine andere Richtung läuft als die frühere, kommt es zu einem inneren Konflikt. Die alte Entscheidung boykottiert die neue und wir kommen nicht von der Stelle.
Ein Handwerker litt darunter, dass trotz ausreichender Kundschaft und vollen Auftragsbüchern nie genügend Geld vorhanden war. Immer, wenn es gut lief, machte er irgendeinen blöden Fehler und das Geld war wieder futsch. Während einer Systemaufstellung machte er eine erstaunliche Entdeckung. Er sah sich als kleiner Junge, der ein Gespräch seiner Eltern miterlebte. Sein inzwischen verstorbener Vater, dargestellt durch einen Stellvertreter, sagte etwas wie “die Reichen haben alle einen schlechten Charakter”. Es stellte sich heraus, dass er als Kleinkind die Entscheidung getroffen hatte, niemals reich zu werden, weil er ja einen guten Charakter haben wollte. Diese Entscheidung von damals hat ihn ständig bei seinem Vorhaben boykottiert, finanziell erfolgreich zu sein. Durch die Hilfe eines Coaches wurde die Erkenntnis in seinem Unterbewusstsein verankert, dass diese frühere Entscheidung für die Gegenwart keinen Sinn mehr macht. Seine Blockade löste sich und nun klappt es auch mit dem Erfolg.
Das genannte systemische Stellen ist nicht das einzige Verfahren, mit dem man seelische Blockaden zuverlässig lösen kann. In künftigen Blogbeiträgen werde ich auf einige weitere Methoden eingehen.
Welchen Nutzen könnte dieser Blog für Dich haben? Hast Du auch schon über Methoden gelesen, die den sicheren Erfolg versprochen haben? Vielleicht hast Du auch das ein oder andere Seminar besucht. Und - hat sich Dein Leben dadurch dauerhaft positiv verändert? Oder hat sich nach viel versprechenden Anfangserfolgen am Ende wieder der alte Zustand eingestellt? Bei mir war es manchmal sogar noch schlimmer als vorher. Einiges klang von der Theorie her zwar einleuchtend, ließ sich aber in meinem Leben nicht praktisch umsetzen.
Das ist genau der springende Punkt: Was nützt Dir ein noch so gutes Konzept, wenn es bei Dir persönlich nicht klappt? Eine neue theoretische Erkenntnis verändert noch lange nicht das eigene Verhalten. Alle Methoden und Techniken machen nur dann Sinn, wenn sie in der Praxis funktionieren. Ist das nicht der Fall, kannst Du sie getrost in die Tonne treten. Ich zitiere in diesem Zusammenhang gern die Fußball-Legende Adi Preißler vom BVB: “Grau is alle Theorie, wichtig is auf’n Platz.” Dem ist nichts hinzu zu fügen.
Die Qualität meines Weblogs wird also folgendermaßen bestimmt: Wenn Menschen durch das praktische Anwenden meiner Tipps glücklicher und erfolgreicher werden, ist der Blog gut. Genau das ist mein Anspruch.
Damit Ihr wisst, was in den nächsten Wochen auf Euch zukommt, hier ein kleiner Überblick: Ich habe ein hochinteressantes Interview mit zwei Glückstrainern aus München geführt. Sie verraten Euch, wie sich glücklich sein auf den Erfolg auswirkt. Im anschließenden Beitrag geht es darum, wieso erfolgreiches Marketing ohne eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung nicht nachhaltig möglich ist.
Es folgen einige Episoden, in denen ich Euch kompetente Menschen vorstelle, die Hilfreiches zu den Themen Glück, Erfolg, Persönlichkeitsentwicklung und Marketing zu sagen haben. Auf deren Webseiten und Plattformen gibt es kostenlos hervorragende Strategien und Konzepte, die ich Euch entsprechend verlinke. Ich verspreche Euch, Ihr findet eine Menge wertvolle Schätze. Für meine Arbeit habe ich dort viele Impulse bekommen, die ich in mein eigenes Glücks- und Erfolgskonzept einfließen ließ. Von diesem Konzept könnt Ihr ebenfalls profitieren. Im September werde ich beginnen, einige Elemente aus meinen Seminaren und Workshops zu veröffentlichen. Sicherlich können diese Artikel ein Seminar nicht vollständig ersetzen. Trotzdem kann es dabei helfen, Euer Leben schrittweise in die gewünschte Richtung zu bewegen und eine Glücks- und Erfolgsspirale in Gang zu bringen. Das einzige, was Ihr investieren solltet, ist Zeit, Offenheit und den Entschluss, diese Dinge auch anzuwenden.
Zwischendurch gibt es immer wieder handfeste Praxistipps. Themenbeispiele sind “Zielgruppenmarketing - die Richtigen rein, die Falschen raus”, “Eine Homepage, die wie von selbst verkauft”, “Veränderung im Marketing - vom Push zum Pull”, “Kaltakquise ist tot”, “Warum Benchmarking Blödsinn ist”, “Erst Marktforschung, dann Pleite”, “Finde Deine Berufung” und “Geld verdienen mit dem, was Dir Spaß macht”.
Ihr seht, ich gebe Euch durch diesen Blog ganz praktische Tipps, für die Ihr keinen Cent bezahlen müsst. Ihr werdet demnächst auch die Möglichkeit bekommen, kostenlos Audio-Files und E-Books herunter zu laden. Alles in allem wird es eine ziemlich großzügige Seite. Wenn Ihr darüber hinaus an weiteren Leistungen interessiert seid, schaut Euch unsere Homepage an. Dort findet Ihr Angebote zu Live-Seminaren, Online-Kursen, Coachings, CDs und Büchern.
Spaß soll es auch machen. Deshalb gibt es auch öfters lustige, erstaunliche und merkwürdige Blogbeiträge. Lasst Euch überraschen!
Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon veröffentlichen. Aber jetzt schmeiße ich den Ablauf noch mal um. Nein, nicht komplett - ich schiebe nur einen Beitrag dazwischen. Ich war mit meinem Sohn im Kino. Mir hat der Film so außergewöhnlich gut gefallen, dass ich am Wochenende einiges darüber schreiben werde.
diese Anrede ist von mit bewusst gewählt. Ein großer Teil meiner Leser sind persönliche Freunde. Natürlich stoßen immer mehr auf meinen Blog, die mich kaum oder gar nicht kennen. Oft entsteht allerdings nach einiger Zeit ein persönlicher Kontakt. Deshalb habe ich beschlossen, meine Leser von vornherein wie Freunde zu behandeln und auch so mit ihnen zu kommunizieren. Ich wähle daher als Ansprache das persönliche “Du”.
Es würde mich freuen, wenn ich Euch mit meinen Tipps Impulse geben kann, durch die Ihr glücklicher und erfolgreicher werdet. Vielleicht hat jemand von Euch weitere hilfreiche Hinweise - dann nur her damit. Gebt mir bitte reichlich Feedback. Wenn ich erfahre, was Euch besonders interessiert, kann ich meine Artikel entsprechend gestalten.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen und inspirierende Anregungen.